USA-Reisebericht :USA Westen

Death Valley

Vom Westausgang des Kings Canyon Nationalparks nahmen wir die 590 Km zum Death Valley in Angriff. Wir fuhren bis Bakersfield auf dem CA 99 vorbei an endlosen Orangenplantagen und Ölfeldern.

In der Nähe von Bakersfield

In der Nähe von Bakersfield

Mojave wir kommen

Mojave wir kommen

Dann wechselten wir auf den CA 58 in südöstlicher Richtung. Wir kamen an riesigen Windparks vorbei

und bogen dann bei Four Corners auf den US-395 ab.

Spätestens hier sollte man sich über seinen Tankinhalt Gedanken machen, da bis Trona in ca. 100 Km Entfernung keine Tanke mehr kommt. Auch sollte man genug Getränke dabei haben, denn im Falle einer Panne kann ein Fußmarsch in der Mojavewüste schnell lebensgefährlich werden.

Als wir nach ca. 20 Km den Highway verließen und auf die Trona Road wechselten bekamen wir bis Trona kein einziges Auto mehr zu Gesicht.
In Trona, einer fast menschenleeren Siedlung die vom Salzabbau lebt, tankten wir an der einzigen Tankstelle voll

Am A... der Welt

Am A... der Welt

und fuhren weiter in Richtung Panamint Springs. Auch hier bekamen wir nur drei Autos zu Gesicht.

Kurz vor Panamint Springs

Kurz vor Panamint Springs

Bei Panamint Springs bogen wir rechts ab auf den CA-190 der ins Death Valley führt.
Wir kamen so gegen 20 Uhr in Stovepipe Wells im Death Valley an

und wurden beim Aussteigen fast von der noch herrschenden Hitze (38 Grad) erschlagen. Nachdem wir ein Zimmer genommen hatten für stolze 123 USD begaben wir uns in den Gift Shop, dessen Verkäuferin sich als wahre Intelligenzbestie erwies.

Sie sah mein Alcatraz T-Shirt und meinte, da wollte sie auch immer schon mal hin, aber bis jetzt sei sie noch nie nach Los Angeles gekommen (dachte immer Alcatraz sei in San Francisco; aber man lernt nie aus). Anschließend gingen wir in das enachbarte Restaurant um noch etwas zu essen.

Dabei erlitten wir einen Lachkrampf nach dem anderen, da am Nachbartisch ein chinesischer Tourist mehr mit seinen dritten Zähnen zu kämpfen hatte als mit seinem Steak; offensichtlich waren sie nicht ganz passend und rutschten ihm bei jedem Happen aus dem Mund (made in China eben).
Am nächsten Morgen fuhren wir schon früh los und begaben uns tiefer ins Death Valley hinein. Als erstes machten wir einen Stop bei den Sanddünen.

Dann fuhren wir weiter über Furnace Creek

Furnace Creek

Furnace Creek

zum Zabriskie Point.

Auf dem Zabriskie Point

Auf dem Zabriskie Point

Von hier aus hat man eine atemberaubende Aussicht. Dann fuhren wir wieder zurück nach Furnace Creek, wo wir in Richtung Badwater abbogen. Nach ungefähr 15 Km kamen wir zur Einfahrt vom Artist Drive, einer Einbahnstraße die sich durch die Felsformationen mit allen erdenklichen Farben schlängelt.

Die Einfahrt zum Artist Drive

Die Einfahrt zum Artist Drive

Der Artist Drive ist ein absolutes Muss für jeden Besucher. Nachdem wir wieder zurück auf der Straße waren machten wir einen Abstecher zum Devil's Golf Course.

Auf dem Weg zum Devil's Golf Course

Auf dem Weg zum Devil's Golf Course

Dieser macht seinem Namen alle Ehre; so eine Bodenbeschaffenheit stellt man sich sonst nur auf fremden Planeten vor. Auch der Weg dorthin ist unbefestigt und mit einem normalen Straßenauto mit Vorsicht zu genießen.
Von hier aus fuhren wir nach Badwater, dem mit 86 m unter dem Meeresspiegel tiefsten Punkt des amerikanischen Kontinents.

Hier gibt es einen salzigen Tümpel, dem die Stelle ihren Namen zu verdanken hat. Nachdem wir bei 46 Grad (es war erst 11 Uhr morgens) Fotos gemacht hatten setzten wir unsere Fahrt fort und verließen das Death Valley in Richtung Shoshone. In Shoshone machten wir einen Tank- und Kaffeestop und fuhren dann über Pahrump nach Las Vegas, wo wir am Nachmittag ankamen.

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Die Reise
 
Worum geht's?:
Mit dem Auto durch Kalifornien, Nevada, Arizona und New Mexico
Details:
Aufbruch: 21.05.2009
Dauer: 3 Wochen
Heimkehr: 08.06.2009
Reiseziele: Vereinigte Staaten
Der Autor