USA-Reisebericht :Fernweh!!!!! USA und Costa Rica....wir kommen!

New Orleans

Geschafft

Geschafft

New Orleans

Guten Morgen aus New Orleans!!!
Wir haben es geschafft....jippiiiiii!!!
Oder "Awesome" ..wie der Amerikaner sagen würde. Hier ist aber sowieso alles von naturaus awesome (grossartig, toll stark, beeindruckend).
Das Essen, wenn du Deutscher bist, wenn die Grenzpolizei deinen Einreisestempel im Pass findet, wenn es 3 Grad wärmer sind, wenn du noch eine Cola bestellst, wenn die Verdauung reguliert ist, alles! Diese Info nur mal so am Rande !!!

Nach einer rutschigen fahrt über Houma nach New Orleans wird das Wetter von Tag zu Tag wärmer. Da Houma die Stadt der 70 Brücken genannt wird, hatten wir erst ein bissi  Schiss diesen Weg zu nehmen, die Alternative wäre aber ein bei Google Maps komplett gesperrter Weg gewesen. Probieren geht über studieren.....wir sind gut voran gekommen....Bis New Orleans.....dann alle Brücken ZU!!!!

Also haben wir wieder einige Haken geschlagen, sind aber dann doch irgendwann an unserem Hotel angekommen. Wir hatten kurzfristig entschlossen, dass wir das Auto abends in aller Ruhe am Flughafen abgeben, anstatt am nächsten Morgen um 9 Uhr. Sollten die Brücke immer noch gesperrt sein und wir im Berufsverkehr stecken bleiben, dann wir es nix mit der Abgabe um 9 Uhr!
Wie sich ein par Augenblicke später als Weiseentscheidung rausstellte....die Brücken zum Flughafen ZU!! Awesome!
Am Flughafen angekommen musste  wir natürlich aufs Klo....alle Klo's zu, die Wasserleitungen sind eingefroren. DIXIKLO'S......  der allerliebste ( nicht awesome) Ort von Katja.
Augen und Nase zu und durch.
Obwohl hunderte oder eher tausende Reisende das gleiche Schicksal ereilte waren die Klos erstaunlich sauber und aufgeräumt! (oder der vielleicht auch WEIL so viele Menschen das gleiche Schicksal ereilte.)

Die Amis sind in so einer extrem Situation irgendwie anders....jeder hilft jedem.
Sie lassen dich sogar am Klo vor,  weil deine Augen schon den hohen Wasserspiegel der Blase widerspiegeln.
Sind dann wieder mit dem Bus zum Hotel gefahren.
Da wir viel zu spät ausgestiegen sind haben wir noch einen abendlichen Spaziergang durch New Orleans gemacht und somit quasi auch die dunklen Seiten der so coolen Stadt gesehen.
Unter einer Autobahnbrücke standen 20 bis 30 Zelte von Obdachlosen. Wir erinnern uns: Kältewelle,  Wasser eingefroren,  Brücke  vereist.....Aber diese Zelte wurden bestimmt von jemanden gesponsert,  sie sahen alle gleich aus.

Unser Hotel für diese Nacht war leider nur  ☆ OKAY☆ auf unserer Richterskala.  Wir schliefen in einem typischen, old school südstaaten Holzhaus. Was bedeutete,  dass das Fenster genau neben dem Bett einglasig und etwas undicht war, der Holzboden quietschte und knarrte und die Wasserleitungen auch teilweise eingefroren waren. Nachts mussten alle Hähne etwas aufgedreht bleiben,damit die Leitungen nicht vollends einfrieren.
Diese etwas unangenehme Nacht wurde  mit frischen Waffeln und Nutella belohnt und alles andere war vergessen.  Schön, dass das menschliche Gehirn so einfach gestrickt ist
Nach dem Frühstück (erwähnte ich schon die Waffeln mit Nutella!?) mussten wir das erste mal alle Klamotten, nebst den mittlerweile sich angesammelten Quatsch ( den Rest der 1 Kilo Packung m und m, bananen, Cola und Wasser...) in die Rucksäcke verstaue.
Wir waren ziemlich voll, der Weg zum Hotel für die nächsten beiden Nächte aber zum Glück nicht weit.
Den gestrigen  Tag haben wir dann in Downtown New Orleans verbracht,  sightseeing extrem.
War wieder lustig und interessant diesen Schmelztiegel der Menschen, Kulturen und Interessen zu sehen und zu beobachten. Natürlich gab es an jede Ecke wieder Band zu erleben. Ab 14 Uhr wurden die Strassen richtig voll, die Sonne schien.....die Soundchecks in den Bars waren Meter weit zu hören und wir wurden langsam müde!!!!!!
Ein leckeres Bier aus dem Plastikbecker und ein nicht definierbares aus Methylalkohol bestehndes Getränk für 15 Euro hat unsere Lebensgeister wieder erweckt.
Abends ging es dann wieder zum Hotel, ein Kessel Buntes wartete noch auf uns. Das grosse Wäsche waschen, bevor es am Sonntag auf's Schiff geht.
Werden jetzt wahrscheinlich einpaar Tage abstinent sein , also vom  World Wide Web.
Sonntag morgen  gehen wir aufs Schiff, Montag ist Seetag und Dienstag sind wir in Mexiko.
Vielleicht können wir euch von dort etwas Sonne schicken.

Jetzt werden wir langsam mal aufstehen. Also ich  Katja....Thorsten sitz seit geraumer Zeit draußen und unterhält sich mit einem Ami.  Ich verstehe nur rrrrrrrrr yeah man......awesome.....rrrrrrrrr und Gelächter!!!

In diesem Sinne.....
Die awesome Reisegruppe jäger-wald

Kultur!

Kultur!

Typisches Haus, typische Reisende, typische Strassenbild

Typisches Haus, typische Reisende, typische Strassenbild

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Die Reise
 
Worum geht's?:
Nachdem wir ein Jahr (freiwillig) ausgesetzt haben, gehen wir 2018 wieder auf Reisen. 9 Wochen weg. Endlich wieder weg. Nach einem harten Jahr mit viel Staub, neuen Aufgaben und Erlebnissen sind wir wieder infiziert, quasi Rückfällig geworden. Das Fieber ist wieder ausgebrochen. Im Januar geht es nach USA, knapp 4 Wochen. Danach nochmal knapp 4 Wochen Costa Rica. Einiges haben wir vorab geplant, hauptsächlich in den USA, vieles wird spontan entschieden...was Costa Rica betrifft!
Details:
Aufbruch: 08.01.2018
Dauer: 9 Wochen
Heimkehr: 13.03.2018
Reiseziele: Vereinigte Staaten
Der Autor
 
Katja und Thorsten Jäger und Wald berichtet seit 30 Monaten auf umdiewelt.
Bild des Autors
Katja und Thorsten über sich:
Wir sind Katja ( 42) und Thorsten (45) und Resien gerne um die Welt.
Seit 17 Jahren ist kein Fleckchen auf dieser Welt vor uns sicher....Meistens zieht es uns nach Mittel und Südamerika. Aber auch die Nordamerikaner waren nicht sicher vor uns.
Immer wieder zieht es uns nach Costa Rica und Panama und auch die USA.
Meistens sind wir als backpacker unterwegs....back to the roots.
Unsere schönsten Reisen waren bisher
199 Tage und 32.000km auf unserer Africa Twin durch die USA
10 Wochen durch Argentinen, Paraguay, Uruguay, Costa Rica und Panama
5 Wochen Peru, Galapagos Inseln und Equador
Unsere Schiffsfahrt von Barcelona nach New Orleans und dann per Rucksack hoch nach New York
Aber alle anderen Reisen waren atmenberaubend und unvergesslich!