Moon, Malheur & Minidoka

USA-Reisebericht  |  Reisezeit: Mai / Juni 2016  |  von Ulrich Mattheus

Diese Reise führte uns von den Grand Tetons in Wyoming durch Idaho und Oregon. Wir besuchten Mesa Falls, Craters of the Moon National Monument, die Sawtooth Mountains, das wenig bekannte Konzentrationslager Minidoka, Shoshone Falls und Boise. Das Malheur National Wildlife Refuge erkundeten wir wie die John Day Fossil Beds und wanderten gegen Ende der Reise durch den grössten Vulkankrater der Cascades.

Einleitung / Grand Teton Nationalpark

Einleitung

"Eine Geschichte aus dem 19. Jahrhundert, eine Geschichte aus dem 20. Jahrhundert und jede Menge Vulkanismus dazwischen, garniert mit allerlei Anekdoten" - so könnte man diesen Reisebericht betiteln. Aber ich brauchte einen griffigen Titel, der neugierig macht. Wenn ihr die seltsame Wortkombination nicht einordnen könnt, sollte das ein Ansporn sein, einfach weiterzulesen...
Die Lektüre wird nicht immer einfach. Eine Reise durch die Vereinigten Staaten ist meistens sehr schön wegen der unglaublich schönen und vielfältigen Natur, den Bequemlichkeiten der Zivilisation und der Unkompliziertheit der Menschen. Macht man auf einer Reise auch Ausflüge in die Geschichte eines Landes, so wird man sich auch der Härte des Landes selbst, aber auch der Härte und Brutalität von Menschen wieder sehr bewusst. Aber schliesslich sollen / müssen wir aus Geschichte auch lernen.

Der Grand Teton National Park grenzt nicht an den Yellowstone Nationalpark. Zwischen beiden liegt ein 16km breiter Streifen, der John D. Rockefeller, Jr. Memorial Parkway. Zusammen mit den umgebenden National Forests bilden diese drei Gebiete das 73000 Quadratkilometer grosse Greater Yellowstone Ökosystem, eines der grössten intakten Ökosysteme der mittleren Breiten.

Der Grand Teton National Park grenzt nicht an den Yellowstone Nationalpark. Zwischen beiden liegt ein 16km breiter Streifen, der John D. Rockefeller, Jr. Memorial Parkway. Zusammen mit den umgebenden National Forests bilden diese drei Gebiete das 73000 Quadratkilometer grosse Greater Yellowstone Ökosystem, eines der grössten intakten Ökosysteme der mittleren Breiten.

Grand Teton Nationalpark

Mein vorhergehender Reisebericht führte von Vancouver/Washington über den Coulee Dam durch das nördliche Idaho und Montana in den Yellowstone Nationalpark. Wegen der Fülle an Informationen beendete ich diesen Bericht ("Coulee, Cataldo und Caldera") hier im Grand Teton Nationalpark und beginne den neuen Bericht genau hier. Ich wünsche Euch gute Unterhaltung!

© Ulrich Mattheus, 2019
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Die Reise
 
Details:
Aufbruch: 23.05.2016
Dauer: 13 Tage
Heimkehr: 04.06.2016
Reiseziele: Vereinigte Staaten
Der Autor
 
Ulrich Mattheus berichtet seit 5 Monaten auf umdiewelt.
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Aus dem Gästebuch (1/1):
Blula 1556971208000
Lieber U­LI,­
Du hast recht, schon allein der Titel zu diesem Rei­se­bericht macht neu­gier­ig. Mir ging es je­den­falls so. Moon, Malheur & Mi­ni­do­ka ? Was er­war­tet mich hier, wofür stehen diese Worte, diese Namen ? Also habe ich mich doch gleich drüber­ge­macht. Das wollte ich alles wissen, von Dir aus erster Hand. Da ich ja in­zwischen einige Berich­te von Dir kenne, wusste ich von vor­nhe­rein, dass ich auch hier wieder voll auf meine Kosten kommen würde, aus­ser­dem handelt es sich ja um die For­tset­zung zu den zwei vorigen Berich­ten, die Du hier in diesem Forum bereits verö­ffent­licht has­t.
Sicher ist die Lektüre nicht immer ganz ein­fach, aber muss sie das denn sein? Ich will ja was erleben auf solch einer vir­tuel­len Reise, z.B. noch un­be­kan­nte Lan­dschaften und be­ein­drucken­de Na­tur­schauspi­e­le sehen und.... einfach auch was da­zu­ler­nen, ja, und genau da ist man bei Dir immer rich­tig. Ich gehöre nicht zu den kom­plett a­ben­teu­er­lichen Na­tu­ren, aber Dir bin ich hier lesen­der­wei­se wie­der­mal mit wach­sen­der Be­geis­te­rung ge­folgt, so un­weg­sam das Gelände auch oft war
Kur­zer Rede langer Sinn... ich habe auch von diesem Bericht wieder viel pro­fi­tiert. Die aus­sa­gek­räfti­gen Fo­tog­ra­fien, die Du ihm bei­gefügt hast, taten noch ein Übri­ges.
"Dan­ke für's Mit­neh­men" kann ich auch diesmal nur wieder sagen.
Du hättest ein Ka­mera­team dabei haben sollen, denn dieser Bericht ist in allen Teilen fil­mreif. Viel­leicht tust Du's ja beim nächsten Mal, träume nicht nur davon, sondern "mach's noch einmal" und ... viel­leicht sogar tats­ächlich noch ein wenig länger. Ja, warte nicht zu lang da­mit.
LG Ursula