Moon, Malheur & Minidoka

USA-Reisebericht  |  Reisezeit: Mai / Juni 2016  |  von Ulrich Mattheus

Minidoka Relocation Center

Zukünfiges Besucherzentrum
Dieses historische Geschäftshaus soll umgewandelt werden in das zukünftige Besuchszentrum für die Minidoka National Historic Site. Planung und Entwürfe wurden 2013 begonnen.

Zukünfiges Besucherzentrum
Dieses historische Geschäftshaus soll umgewandelt werden in das zukünftige Besuchszentrum für die Minidoka National Historic Site. Planung und Entwürfe wurden 2013 begonnen.

Das Konzentrationslager Minidoka (postalische Adresse: Hunt, Idaho) existierte vom 16. August 1942 bis 26. Oktober 1945. Hinter dem Eingang des Lagers schufen die Insassen einen Ziergarten. Er war kultureller Ausdruck der inneren Stärke und des Patriotismus und stand in harschem Kontrast zum Eingangstor, dem Symbol für Haft und Ungerechtigkeit. Der Garten sprach von Freiheit, das Tor von Gefangenschaft. Der Ziergarten wurde nach den Vorstellungen von Fujitaro Kubota im Juni 1944 angelegt. Japanische Gärtnereitechniken wurden kombiniert mit amerikanischem Symbolismus. Der Garten wurde V-förmig, dem Symbol des Sieges während des Krieges. Er enthielt Felsblöcke, Erdhügel, angelegte Wege, Bäume, Büsche und Blütenpflanzen. Die Felsen wurden von einem nahegelegenen Steinbruch in der Wüste herangeschafft und die Blumen in den lagereigenen Gewächshäusern gezogen.

Der Wachturm
Acht Wachtürme standen als ständige Erinnerung an den Verlust der Freiheit für 13000 amerikanische Staatsbürger japanischer Abstammung, die von 1942-1945 hier in Minidoka leben mussten. Das Abbild der Türme war für immer ins Leben der Gefangenen eingebrannt und wurde folgenden Generationen weitergegeben durch historische Fotografien, Kunst und Literatur. 
Ein bemerkenswertes Beispiel für die psychologischen Folgen dieser Internierung ist das Buch “Schnee, der auf Zedern fällt” (Snow falling on Cedars, David Guterson, 1994)

Der Wachturm
Acht Wachtürme standen als ständige Erinnerung an den Verlust der Freiheit für 13000 amerikanische Staatsbürger japanischer Abstammung, die von 1942-1945 hier in Minidoka leben mussten. Das Abbild der Türme war für immer ins Leben der Gefangenen eingebrannt und wurde folgenden Generationen weitergegeben durch historische Fotografien, Kunst und Literatur.
Ein bemerkenswertes Beispiel für die psychologischen Folgen dieser Internierung ist das Buch “Schnee, der auf Zedern fällt” (Snow falling on Cedars, David Guterson, 1994)

Die Verwaltungsgebäude des War Relocation Authority (WRA) sind noch teilweise erhalten. Von hier aus überwachten Zivilpersonen die Arbeit und das tägliche Leben der fast 10000 hier gleichzeitig lebenden Menschen. Die Behörde versuchte, unter den Insassen eine Selbstverwaltung zu errichten, ernannten Blockwarte und Blockdelegierte als Repräsentanten des Camps. Allerdings wurden auf diesen Positionen nur Nisei (in Amerika geborene Japaner) geduldet. Den Issei (japanische Auswanderer der ersten Generation) wurden diese Positionen verweigert. Dies unterminierte ihre traditionellen Rollen als Führer von Gemeinschaften und Patriarchen.

“Die wenigen Briefe, die wir bekamen, wurden mit Tinte geschwärzt. Einige (Briefe) hatten Löcher! Sie hatten mit Rasierklingen Löcher in die Briefe geschnitten!“ (Marion Tsutakawa Kanemoto)

Der wichtigste Kontakt der Insassen mit der Aussenwelt ging über die Post. Das Postamt verband die Menschen mit ihren Angehörigen in Japan, auf Hawaii und in anderen Konzentrationslagern. Mit Briefen versuchten sie, ihre Häuser und Geschäfte zu sichern, Kredite zu tilgen und allgemene Bankgeschäfte zu führen. Aber die Post wurde zensiert. Zensoren lasen private und geschäftliche Korrespondenzen und schwärzten Texte oder schnitten sie sogar aus. Durch diese Zensur wurden Geschäfte verzögert, behindert oder zunichte gemacht und es wurde dadurch auch stark in die Privatsphäre eingegriffen.

Dieser verdammte Zaun
„Wir sind wie Ratten in einem Drahtkäfig
Und schäumen vor ohnmächtigem Zorn.
Uns hinter diesen verdammten Zaun zu sperren
Ist jemandes Verständnis von nationaler Verteidigung“. 
(aus dem Gedicht „DAMNED FENCE“ des Minidoka-Lagerinsassen Jim Yoshihara).

Dieser verdammte Zaun
„Wir sind wie Ratten in einem Drahtkäfig
Und schäumen vor ohnmächtigem Zorn.
Uns hinter diesen verdammten Zaun zu sperren
Ist jemandes Verständnis von nationaler Verteidigung“.
(aus dem Gedicht „DAMNED FENCE“ des Minidoka-Lagerinsassen Jim Yoshihara).

Sagebrush and Barbed Wire

Die Kriegsumsiedlungsbehörde (War Relocation Authority) begann die Konstruktion des Minidoka-Umsiedlungszentrums im Juni 1942. Als die ersten Insassen eintrafen, war das Camp erst zu 75% fertiggestellt. Im August und September 1942 kamen täglich 500 Insassen dazu. Staubstürme behinderten die Fertigstellung der Kanalisation, was wiederum Ausbrüche von Durchfallerkrankungen und Lebensmittelvergiftung förderte. Während des Betriebs des Konzentrationslagers lebten maximal 9400 Personen gleichzeitig hier, über die Laufzeit des Camps insgesamt über 13000 Menschen. Der Ort war somit zeitweise die siebtgrösste Stadt in Idaho. Die Insassen kamen meist aus Alaska, Washington und Oregon.

“Mein erster Eindruck war: ein weites, verlassenes Ödland mit Barracken. Bewaffnete Soldaten wurden im Camp stationiert. Wir mussten im Sommer Staub und Hitze, im Winter den eiskalten Wind und Matsch ertragen, aber wir versuchten, uns ein neues Zuhause zu schaffen“ (Mariagnes Aya Uenishi Medrud, Minidoka Insassin, 1942-1945)

Baracken aus Dachpappe
Dieses Bild zeigt die Ecke des Blocks 22. Alle 35 Wohnblocks von Minidoka bestanden aus je 12 Barracken, einer Kantine, einem Raum für Freizeitaktivitäten und einem zentralen, H-förmigem Bau mit Bädern, Duschen und Waschraum. Die Internierten hatten nicht viel Privatsphäre, denn die Innenwände waren auch aus Dachpappe. Man hörte, wenn der Nachbar sein Zimmer fegte. Die äussere Wand wurde von den Internierten nach Innen hin mit Wachs und Stofffetzen abgedichtet, so dass im Sommer kein Sand und im Winter keine Kälte durch die häufigen Stürme hereingeweht werden konnte.

Baracken aus Dachpappe
Dieses Bild zeigt die Ecke des Blocks 22. Alle 35 Wohnblocks von Minidoka bestanden aus je 12 Barracken, einer Kantine, einem Raum für Freizeitaktivitäten und einem zentralen, H-förmigem Bau mit Bädern, Duschen und Waschraum. Die Internierten hatten nicht viel Privatsphäre, denn die Innenwände waren auch aus Dachpappe. Man hörte, wenn der Nachbar sein Zimmer fegte. Die äussere Wand wurde von den Internierten nach Innen hin mit Wachs und Stofffetzen abgedichtet, so dass im Sommer kein Sand und im Winter keine Kälte durch die häufigen Stürme hereingeweht werden konnte.

Dank des Schweisses und der Erfindungsgabe der japanischen Amerikaner, die hier eingesperrt waren, war das Camp im Jahr 1944 völlig autark. Die Menschen hier bauten Gemüse für den Eigenverbrauch an, hatten ein Hospital mit 196 Betten, eine interne Polizeitruppe, eine Bücherei, zwei Grundschulen, eine junior high school und eine high school mit 275 Schülern. Minidoka hatte Läden, Friseure und Schönheitssalons, ein Geschäft für Uhrenreparaturen, einen Fischmarkt, ein Postamt, Kirchen, Sportvereine, eine Zeitung, verschiedene Orchester, Bands, Chöre, Pfadfinder, Feuerwehr, einen Schönheitswettbewerb, Kinos, Kunstausstellungen und vieles mehr. Für die Insassen ging das Leben weiter – aber immer unter dem allgegenwärtigen Schatten ihrer Internierung.

„Ich erinnere mich an Sinfoniekonzerte, Choraufführungen, Gottesdienste, Kartenspiele mit Freunden, Kerzenmachen in der Vorweihnachtszeit… Ich arbeitete als Diätassistentin im Krankenhaus… Ich hatte meine Verlobungsparty in Minidoka. Es gab auch traurige Ereignisse, mit Krankheit und Tod… Wir versuchten, eine Gemeinschaft gegenseitiger Unterstützung zu sein.“ (Yoshi Uchiyama Tani)

Baracke in Minidoka
In den U.S.A. gab es während des 2. Weltkriegs Konzentrationslager. In 10 Konzentrationslagern wurden insgesamt 110000 Amerikaner japanischer Abstammung aus den Küstenregionen der pazifischen Staaten Kalifornien, Oregon, Washington und Alaska interniert, davon 13000 in Minidoka, die hier auf 3,8 Quadratkilometer ein freudloses, erniedrigendes Leben in Barracken aus Dachpappe, hinter Stacheldrahtzaun und unter bewaffneter Aufsicht lebten. "Mögen diese Lager uns daran erinnern, was passieren kann, wenn äussere Faktorn verfassungsmässige Rechte verdrängen, die (eigentlich) allen Menschen in diesem Land garantiert werden." 
(Inschrift in Minidoka)

Baracke in Minidoka
In den U.S.A. gab es während des 2. Weltkriegs Konzentrationslager. In 10 Konzentrationslagern wurden insgesamt 110000 Amerikaner japanischer Abstammung aus den Küstenregionen der pazifischen Staaten Kalifornien, Oregon, Washington und Alaska interniert, davon 13000 in Minidoka, die hier auf 3,8 Quadratkilometer ein freudloses, erniedrigendes Leben in Barracken aus Dachpappe, hinter Stacheldrahtzaun und unter bewaffneter Aufsicht lebten. "Mögen diese Lager uns daran erinnern, was passieren kann, wenn äussere Faktorn verfassungsmässige Rechte verdrängen, die (eigentlich) allen Menschen in diesem Land garantiert werden."
(Inschrift in Minidoka)

Die Internierten mussten ihr Zuhause an der Westküste verlassen. Sie durften nur das mitnehmen, was sie am Leib tragen konnten. Im Lager hatten sie blankes Beton unter ihren Füssen und eine Glühbirne an der Decke. Wände waren nicht gestrichen. Die Gefangenen kauften Einrichtungsgegenstände und machten vieles selbst, wie zum Beispiel Bettzeug, Kleidung, Möbel, Gardinen. Trotz der widrigen Umstände und der grossen Unsicherheit, mit der sie konfrontiert waren, blieben Glaube und Weltanschauungen stark. „Shikata ga nai“, sagten die Älteren unter ihnen. „Wir können nichts machen, ausser das Beste daraus machen“.

“Der Zug hielt an. Mitten in Wüstenbeifuss und Staub. Es war ein erbärmlicher Ort und tief in meinem Herzen fühlte ich ein Heimweh nach grünen Bäumen und dem Puget Sound. Es war schwer, meine Tränen niederzukämpfen“. (Imelda Kinoshita)

Der Kartoffelkeller von Minidoka
Im 2.Weltkrieg war die Produktion und die Lagerung von Nahrungsmitteln von höchster Wichtigkeit. Dieser Kartoffelkeller war einer von mehreren, die im Internierungslager Minidoka gebaut wurden, um den Vorgaben des Kriegsministeriums gerecht zu werden. Ausserdem wurden eine Konservenfabrik und eine Einweckanlage gebaut. 1943 produzierten die Häftlinge 500 Tonnen Kartoffeln, 35 Tonnen Karotten und 46 Tonnen Kohl. Das Gemüse wurde in den Kartoffelkellern kühl gelagert, bis es gebraucht wurde. In dieser unwirtlichen Wüste hielt der Keller die Ernte im Sommer kühl und verhinderte im Winter ein Einfrieren. So trugen die Gefangenen dazu bei, dass es während des Kriegs keine Nahrungsmittelknappheit gab.

Der Kartoffelkeller von Minidoka
Im 2.Weltkrieg war die Produktion und die Lagerung von Nahrungsmitteln von höchster Wichtigkeit. Dieser Kartoffelkeller war einer von mehreren, die im Internierungslager Minidoka gebaut wurden, um den Vorgaben des Kriegsministeriums gerecht zu werden. Ausserdem wurden eine Konservenfabrik und eine Einweckanlage gebaut. 1943 produzierten die Häftlinge 500 Tonnen Kartoffeln, 35 Tonnen Karotten und 46 Tonnen Kohl. Das Gemüse wurde in den Kartoffelkellern kühl gelagert, bis es gebraucht wurde. In dieser unwirtlichen Wüste hielt der Keller die Ernte im Sommer kühl und verhinderte im Winter ein Einfrieren. So trugen die Gefangenen dazu bei, dass es während des Kriegs keine Nahrungsmittelknappheit gab.

Entwurzelt von ihrem Zuhause im saftig grünen pazifischen Nordwesten, eingesperrt und in Unsicherheit gelassen, fanden sich die Menschen nun in der Einöde Idahos wieder – ein Alptraum, den kaum jemand jemals gehabt haben könnte. Die ersten kamen in der extremen Hitze im August, bevor das Camp vollendet war. Ausbrüche von Durchfallerkrankungen und Lebensmittelvergiftung fegten für Monate durch das Lager.
Der Oktober brachte unbarmherzige Staubstürme, der feinen Sand durch die feinsten Ritzen drückte. Alles wurde von Staub bedeckt. Die Internierten stopften Risse in den Wänden mit Stoffstreifen und Papier, um den Staub draussen zu halten.
Im November fiel die Temperatur drastisch ab, aber das Camp hatte keine Kohle für die Öfen.

Jenseits der Wohngebäude waren Felder, Hühnerfarm und Schweinestall. Internierte beseitigten den Wüstensalbei und überzogen weite Flächen mit Nutzpflanzen. Im ersten Jahr wurden 140ha Land genutzt, im zweiten Jahr 170ha und im dritten 300ha. 1944 ernteten die neuen Bauern 3300 Tonnen (!) landwirtschaftliche Produkte und machten das Konzentrationslager dadurch autark.
Die Kriegsumsiedlungsbehörde bauten Minidoka auf mehreren tausend Hektar Brachland, um es gezielt in Ackerland zu verwandeln. Der Plan wurde nie vollständig umgesetzt, weil im fortschreitenden Krieg aufgrund von Arbeitskräftemangel Lagerinsassen zur Arbeit auf umliegenden privaten Farmen herangezogen worden waren.

Farm-In-A-Day
Dieses Haus wurde innerhalb von 24 Stunden erbaut. Es war Teil eines Projekts innerhalb des Internierungslagers Minidoka, das zum Ziel hatte, nicht nur ein Haus, sondern einen ganzen Bauernhof innerhalb eines Tages zu errichten. So wurde gepflügt, eingeebnet, gepflanzt, es wurden Zäune gebaut, Gräben gezogen UND dieses Haus gebaut – alles an einem Tag.

Farm-In-A-Day
Dieses Haus wurde innerhalb von 24 Stunden erbaut. Es war Teil eines Projekts innerhalb des Internierungslagers Minidoka, das zum Ziel hatte, nicht nur ein Haus, sondern einen ganzen Bauernhof innerhalb eines Tages zu errichten. So wurde gepflügt, eingeebnet, gepflanzt, es wurden Zäune gebaut, Gräben gezogen UND dieses Haus gebaut – alles an einem Tag.

Konzentrationslager zu Bauernhöfen

Während der drei Jahre der Internierung transformierten die Insassen hunderte Hektar Wüstenland zu fruchtbarem Ackerland. Am 17. Dezember 1944 hob die Regierung das Internierungsgebot auf und gab bekannt, dass die Lager bis Ende des Jahres geschlossen werden sollten. Die meisten Insassen waren froh, das Camp verlassen und ihr Leben wieder aufbauen zu können. Einige wenige jedoch wollten bleiben. Sie verlangten Entschädigung für ihre vollkommene Entwurzelung oder wollten zumindest einen Platz zum Leben von der Regierung haben. Sie wurden schliesslich mit Gewalt aus dem Lager entfernt und das Lager schloss am 28. Oktober 1945. Das nun wieder öffentliche Land, auf dem das Lager existierte, wurde in kleine Parzellen eingeteilt und nach dem Krieg an Kriegsveteranen verlost. Veteranen japanischer Abstammung und ehemalige Insassen des Lagers Minidoka wurden bei der Lotterie nicht berücksichtigt. Die Durchschnittsgrösse eines neuen Bauernhofs betrug 40ha, die neuen Farmer wurden in Gartenbau und Landwirtschaft eingewiesen und begannen, auf ihren neuen Feldern zu arbeiten. Bis heute ist die Gegend von Landwirtschaft geprägt.

© Ulrich Mattheus, 2019
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Diese Reise führte uns von den Grand Tetons in Wyoming durch Idaho und Oregon. Wir besuchten Mesa Falls, Craters of the Moon National Monument, die Sawtooth Mountains, das wenig bekannte Konzentrationslager Minidoka, Shoshone Falls und Boise. Das Malheur National Wildlife Refuge erkundeten wir wie die John Day Fossil Beds und wanderten gegen Ende der Reise durch den grössten Vulkankrater der Cascades.
Details:
Aufbruch: 23.05.2016
Dauer: 13 Tage
Heimkehr: 04.06.2016
Reiseziele: Vereinigte Staaten
Der Autor
 
Ulrich Mattheus berichtet seit 5 Monaten auf umdiewelt.
Bild des Autors
Aus dem Gästebuch (1/1):
Blula 1556971208000
Lieber U­LI,­
Du hast recht, schon allein der Titel zu diesem Rei­se­bericht macht neu­gier­ig. Mir ging es je­den­falls so. Moon, Malheur & Mi­ni­do­ka ? Was er­war­tet mich hier, wofür stehen diese Worte, diese Namen ? Also habe ich mich doch gleich drüber­ge­macht. Das wollte ich alles wissen, von Dir aus erster Hand. Da ich ja in­zwischen einige Berich­te von Dir kenne, wusste ich von vor­nhe­rein, dass ich auch hier wieder voll auf meine Kosten kommen würde, aus­ser­dem handelt es sich ja um die For­tset­zung zu den zwei vorigen Berich­ten, die Du hier in diesem Forum bereits verö­ffent­licht has­t.
Sicher ist die Lektüre nicht immer ganz ein­fach, aber muss sie das denn sein? Ich will ja was erleben auf solch einer vir­tuel­len Reise, z.B. noch un­be­kan­nte Lan­dschaften und be­ein­drucken­de Na­tur­schauspi­e­le sehen und.... einfach auch was da­zu­ler­nen, ja, und genau da ist man bei Dir immer rich­tig. Ich gehöre nicht zu den kom­plett a­ben­teu­er­lichen Na­tu­ren, aber Dir bin ich hier lesen­der­wei­se wie­der­mal mit wach­sen­der Be­geis­te­rung ge­folgt, so un­weg­sam das Gelände auch oft war
Kur­zer Rede langer Sinn... ich habe auch von diesem Bericht wieder viel pro­fi­tiert. Die aus­sa­gek­räfti­gen Fo­tog­ra­fien, die Du ihm bei­gefügt hast, taten noch ein Übri­ges.
"Dan­ke für's Mit­neh­men" kann ich auch diesmal nur wieder sagen.
Du hättest ein Ka­mera­team dabei haben sollen, denn dieser Bericht ist in allen Teilen fil­mreif. Viel­leicht tust Du's ja beim nächsten Mal, träume nicht nur davon, sondern "mach's noch einmal" und ... viel­leicht sogar tats­ächlich noch ein wenig länger. Ja, warte nicht zu lang da­mit.
LG Ursula