Mal wieder nach Florida...

USA-Reisebericht  |  Reisezeit: Januar - März 2012  |  von Inge Waehlisch Soltau

Everglades

Bei den Everglades handel es sich um ein riesiges Feuchtgebiet, welches während der Sommermonate überflutet ist und im Winter austrocknet.
Die Everglades haben eine Fläche von über 6000 qkm und reichen vom Okeechobee Lake im Norden bis an die äusserste Südpsitze von Florida in der Bay. Die Hälfte dieser Fläche ist heute ein Nationalpark, welcher 1947 vom damaligen Präsidenten Truman gegründet wurde, seit 1979 auch Unesco Weltnaturerbe

Blick zurück auf Everglade City

Blick zurück auf Everglade City

Nur zwei von den 10.000 Inseln...

Nur zwei von den 10.000 Inseln...

Die Everglades sind die größte subtropische Wildnis der USA: Die Landschaft besteht nicht nur aus einem riesengroßen Sumpfgebiet und Mangrovenwälder sondern auch aus Graslandschaften und Savannen..
In der subtropischen Wildnis wachsen Sumpfzypressen,, Farne, Orchideen, Bromelien, Mahagonibäume, Palmen, Eichen, Magnolien und Mangrovenwälder. Es gibt zahlreiche Wanderwege und Touren auf den Flüssen und durch die Mangroven.
Der Nationalpark bietet zahlreichen Tieren wie Alligatoren, Flamingos, Pelikanen, Seekühen, Waschbären, Pumas und Krokodilen ein zu Hause. Rund 700 Tierarten sind im Nationalpark beheimatet, davon sind einige vom Aussterben bedroht, so z.B. der Florida-Panther..

Wasser so weit das Auge reicht

Wasser so weit das Auge reicht

Weisse Pelikane

Weisse Pelikane

Weisse Pelikane

Weisse Pelikane

Das Ökuystem in den Everglades geriet im Laufe der Jahre "aus dem Ruder". Durch die intensive Landwirtschaft - Zitrusfrüchte und Zuckerrohr vor allem - gelangten Phosphor und Pesitzide (Düngemittel) ins Grundwasser.
Dem Park wurde ausserdem viel Wasser entzogen durch die Bewässerung von Golfplätzen, Rasen und Pools.
Vieles wurde auch zerstört durch die zahlreichen Hurricanes, die über Florida hinwegziehen und grosse Schäden - nicht nur im Nationalpark - verursachen.
Viele der heimischen Vögel sind verschwunden, und ich kann mir gut vorstellen, dass auch die vielen Airboat touren mit ihrem nervigen Lärm dazu beigetragen haben.
Ein grosses Problem in den letzten Jahren sind die zahlreichen Pythons in den Sümpfen. Sie wurden aus Asien eingeschleppt, und da sie keine natürlichen Feinde haben, beträgt ihre Zahl inzwischen ca. 10.000.
Inzwischen haben der US Kongress und die Regierung von Florida ein Programm entwickelt zur Rettung der Sümpfe - hoffen wir, dass es nicht zu spöt ist....

Fahrrinne beachten

Fahrrinne beachten

Fast nicht zu sehen - der Delphin

Fast nicht zu sehen - der Delphin

Von Marco Island bis Florida City sind es nur ca. 30 Meilen. Dort angekommen informierten wir uns über die 10.000 Islands-Touren, die von der Parkverwaltung angeboten werden. Diese Tour durch die Mangroven-Wildnis dauert ca. anderthalb Stunden und wird begleitet von einem erfahrenen Ranger.
Eigentlich hatten wir gehofft, auf dieser Fahrt die scheuen Manatees (Seekühe) zu sehen, aber damit hatten wir kein Glück.
Aber wir sahen Reiher, Fischadler und weisse Pelikane. Die blitzschnellen Delphine schwammen direkt unter dem Boot, und bevor man fotografieren konnte, waren sie schon wieder abgetaucht.
Nach Ende dieser interessanten und lehrreichen Tour gingen wir zum Lunch ins bekannte "Oyster House" in Everglade City.

Warten auf die Bootstour

Warten auf die Bootstour

Bye bye Florida

Unser Flug von Miami zurück nach Europa ging erst gegen Abend. Und da es nur etwa 100 Meilen sind von Marco Island - also ca. 2 Fahrstunden - fuhren wir erst am frühen Nachmittag in Richtung Flughafen.

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Die Reise
 
Worum geht's?:
Miami - Florida Keys (Key West - Marathon - Islamorada) - Sarasota - Siesta Key - Anna Maria Island - Marco Island - Naples - Everglades
Details:
Aufbruch: 14.01.2012
Dauer: 7 Wochen
Heimkehr: 02.03.2012
Reiseziele: Vereinigte Staaten
Der Autor
 
Inge Waehlisch Soltau berichtet seit 11 Monaten auf umdiewelt.