Patagonien - Auf der Straße nach Süden

Chile-Reisebericht  |  Reisezeit: Januar / Februar 2018  |  von Diana & Pavla

Teil 5 - Die Hauptstadt von oben und unten

Am 31.01.2018 gehörten wir nochmal ganz der bezaubernden Hauptstadt.

Das U-Bahn-Netz ist gut ausgebaut und - ausgesprochen praktisch – mittels einer Chipkarte (BIP) nutzbar. Die wird mit einem Wunschbetrag aufgeladen und ermöglicht dann das Betreten der Stationen. Kleingeldsuche, Fahrkartenkauf und die Jagd nach Schwarzfahrern erübrigen sich hiermit.
Sollte man auch bei uns mal drüber nachdenken.

Verfahren hatten wir uns an diesem 3. Tag hier übrigens nur noch ganz selten.

Kunst in der U-Bahn.

Kunst in der U-Bahn.

Ein zauberhafter Skulpturenpark stand auf dem Programm

– die Kunstbegeisterung der Chilenen begegnete und beeindruckte uns auf unserer Reise immer wieder.

Vom „Hausberg“ Cerro San Cristobal

aus rund 880 m Höhe durften wir einen weiten, wunderbaren Blick auf die Stadt genießen.
Und die Maria blickte derweil milde auf uns nieder.

Hier auch wieder ein von Künstlern gestalteter „Kreuzweg“... und alles war von zarter christlicher Musik untermalt. Insbesondere beim glockenklaren „Ave Maria“ an diesem beinahe magischen Ort hatte ich definitiv etwas im Auge. *schnüff*

Hatten wir hinauf noch träge die Seilbahn benutzt, meisterten wir den Abstieg per pedes und kamen uns, angesichts etlicher entgegenkommender oder uns überholender Sportler per Rad oder im Laufschritt immer noch reichlich faul vor….
Sehr angenehm übrigens: Die Sehenswürdigkeiten sind in aller Regel mit Trinkwasserbrunnen und freiem Wi-Fi ausgestattet. Wirklich praktisch!

Mittagessen im Zentralen Fischmarkt.

Was in den Hallen mehr oder weniger appetitlich in Hülle und Fülle feilgeboten ward, konnte man im Inneren des Marktes in winzig kleinen Fischlokalen frisch zubereitet genießen.
Und dann ausgesprochen lecker!

Die heißen Nachmittagsstunden

(die höchsten Temperaturen finden sich hier zwischen 14 und 16 Uhr) eigneten sich besonders gut zur Verdauungs-Siesta im Grün der Parkanlage Cerro San Lucia, einer wundervoll angelegten Oase auf einem kleineren Hügel mitten in der Stadt.

Noch ein letztes Eis in Santiago...

(ein Eis pro Tag war während des gesamten Urlaubs eigentlich obligatorisch) und eine erfrischende Abenddusche im eigens für uns freigegebenen hoteleigenen Badezimmer (die Dusche im vorherigen Hotelzimmer war zwischenzeitlich der allzu beherzten Arbeit eines Klempners zum Opfer gefallen) ...

... und schon konnte – Abfahrt pünktlich 20.45 Uhr! - endlich das Abenteuer Patagonien beginnen.

Unser erstes Ziel Bariloche lag schon in einem anderen Land.
Und fast 1.200 km entfernt!

Also – worauf warten!

Gute Nacht, Santiago!

Gute Nacht, Santiago!

© Diana & Pavla, 2019
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Eine Idee, zwei Frauen, drei Wochen, viertausend Kilometer - und wieder zurück. Ein kleines, feines Abenteuer zwischen Santiago und Feuerland.
Details:
Aufbruch: 28.01.2018
Dauer: 4 Wochen
Heimkehr: 21.02.2018
Reiseziele: Chile
Argentinien
Der Autor
 
Diana & Pavla berichtet seit 12 Wochen auf umdiewelt.
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