Tras la huellas de los conquistadores

Ecuador-Reisebericht  |  Reisezeit: November / Dezember 2015  |  von Reinhold Sellner

Al Pacifico: Montanita am Weststrand

Wunderschöner Strand in Montanita, nur von ca 10 bis 16 h so anzufinden. Dann geht es durch bis zum Morgen

Wunderschöner Strand in Montanita, nur von ca 10 bis 16 h so anzufinden. Dann geht es durch bis zum Morgen

von Marihuana und Touris und Abfall

Heute vormittags komme ich in strömendem, warmen Regen im allseits empfohlenen Trubel- und Traumort, Montanita an.

Ich sehe heute die ersten Touris meiner Reise, es ist zum fremdschämen. Schon (bzw noch) vormittags Besoffene, eingrauchte und desorientierte, inhaltsleere , junge bis mittelalte Herumlungernde.

Laute Musik an den Standerln und Restaurants, damit die Trotteln auch wirklich da bleiben und reichlich Dollars in den armen Ort fließen lassen.

Wichtig ist vor allem, hier richtig "abzuhängen" , so heißt das weitläufig.

Ein schwerer Kulturschock für mich. Die gekünstelte Heiterkeit feiert tagsüber bereits fröhliche Urständ.

Ich steuere mit meinem Geld nur Stationen an, wo sichtbar Native dahinter sind, weil, und das setzt dem ganzen noch die Krone auf,--,

nämlich die Han-Chinesen, dh., die sog. Arbeitschinesen, auch schon da sind und bereits sichtbar, feine Netze gesponnen haben. Was das in der Praxis für die Einheimischen bedeutet, möge der geneigte Leser selber für sich entscheiden.

Für mich jedenfalls ist klar, hinaussss., so schnell es geht, abfeiern, nein Danke..

Noch dazu bin ich mit dem Hotel hereingefallen, weil ich vierzehn Dollar statt vierzig verstanden habe, was soll es , eben blöder Gringo und Anfänger....

Von wegen experienced traveller, ist mir eh spanisch vorgekommen, der Preis, voller Freude ins Zimmer, alles ziemlich sauber und schön, dann hat die ratio langsam eingesetzt und ich habe überlegt, dass da etwas nicht stimmen kann. Ja. ja, es ist zu spät, wenn dir im Grab....

Ich weiß ja!_________________________________________________

Die Nacht ist fürchterlich, so richtig ab geht die Lotte, ab ca 22 h. Das Beben der Lautsprecher schwillt an zu einem Dauerdröhnen von unvorstellbarer Lautstärke. Das ganze Dorf scheint zu vibrieren, mich hebt es fast mitsamt dem Bett, unfassbar. Ein paar mal steh ich auf und gehe hinaus vors Hotel. Ich frage den seguridad, ob es immer so laut ist, si, sagt er, si.

Ja, wie sollen da die Einheimischen, vor allem die Schulkinder und die Alten, schlafen, frage ich. Er sagt , tourists necesito!

Dabei ist das Hotel ohnedies nur am Rand des pueblo.
Schlaf ist nur minutenweise möglich. Kurz vor 5 h geh ich kalt brausen und ab ins Zentrum. Ein gutes Viertel der noch Vorhandenen , und das sind noch sehr viele, ist völlig stoned und schaut ins Leere. Aha, denke ich mir, das Zeugs muss billig sein.
Gerade als ich fragen will, redet mich ein Rastaman an, wieviel shit ich will, ich sage como estan, er sagt , un Dollar . No sage ich, perro no, mir reicht die Nacht. Er versteht es nicht, ist aber sehr freundliche, er ist ein Colombiano.

Also, wer nach Montanita will, nur zu

Nach dem Frühstück auf den Donnervogel und ab geht es nach Puerto Lopez, Fischerdorf, was sonst.

@reini, danke für die vielen Zuschriften, komme wd über den Berg, vielleicht gibt es doch noch Fisch, meine Leibspeise, aber ich trau mich noch nicht ganz!

Momentaner Standort

Momentaner Standort

Habe noch erweitert, damit man die Entfernung zu den Galapagos abschätzen kann

Habe noch erweitert, damit man die Entfernung zu den Galapagos abschätzen kann

konnte ihm nicht widerstehen

konnte ihm nicht widerstehen

Ein so ein lieber Kerl. Niemand nimmt Notiz von ihm

Ein so ein lieber Kerl. Niemand nimmt Notiz von ihm

die frutta Ecke sozusagen

die frutta Ecke sozusagen

Recomendable, schmeckt alles gut, 4 Dollar

Recomendable, schmeckt alles gut, 4 Dollar

Ich habe ihn oben weich gezeichnet, weil er so lieb geschlafen hat

Ich habe ihn oben weich gezeichnet, weil er so lieb geschlafen hat

The das after, 05'30 h lokale Zeit

The das after, 05'30 h lokale Zeit

So, sieht es nun überall am Strand aus, vom Ort selber ganz zu schweigen (einziger Müllhaufen)

So, sieht es nun überall am Strand aus, vom Ort selber ganz zu schweigen (einziger Müllhaufen)

Er hat gerade am Strand gefrühstückt. Alle Hunde waren da und wurden satt. Abfälle der Abfeiernden in unvorstellbarem Ausmaß

Er hat gerade am Strand gefrühstückt. Alle Hunde waren da und wurden satt. Abfälle der Abfeiernden in unvorstellbarem Ausmaß

Eine der vielen "Leichen" , stoned und zugedröhnt

Eine der vielen "Leichen" , stoned und zugedröhnt

© Reinhold Sellner, 2017
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Diese Reise beginnt für mich mit einem Traum, den ich mir aus verschiedenen Gründen erst jetzt erfüllen kann. Ich werde zuerst versuchen, mich etwas weiter unten zu akklimatisieren, um dann den Hausberg Pichincha auf d Spuren Alexander von Humboldt´s zu besteigen. Historisch ist für mich auch bedeutend, dass ECUADOR erst im Jahre 1822 von Spanien unabhängig wurde. Danke an Alexandra, die mir diese Reise überhaupt erst ermöglicht hat und zuhause den Familien-Laden schmeißt
Details:
Aufbruch: 16.11.2015
Dauer: 4 Wochen
Heimkehr: 13.12.2015
Reiseziele: Ecuador
Der Autor
 
Reinhold Sellner berichtet seit 10 Jahren auf umdiewelt.
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