Ruhrgebiet - unterschätztes Reisegebiet

Reisezeit: September / Oktober 2014  |  von Herbert S.

Hagen: Schloß Werdringen

Das Wasserschloss Werdringen war ursprünglich ein Lehen der Herren von Volmestein und erfährt seine erste urkundliche Erwähnung zur Mitte des 13. Jahrhunderts. Damals gehörte es zum Besitz der Erzbischöfe von Köln. Im Territorium derer von Volmestein befand sich auch der Hof und die Kirche zu Hagen. Sie waren die Keimzelle der späteren Großstadt Hagen.
Die ursprünglich als Wasserburg errichtete Anlage liegt in einem Natur- und Landschaftsschutzgebiet umgeben von altem Baumbestand. In den Gräften und Wassergräben der Schlossanlage sind seltene Tier- und Pflanzenarten zu finden.
Nach wechselvoller Geschichte wurde das Wasserschloss - fast abrissreif - 1977 von der Stadt Hagen erworben. Heute beherbergt es das Museum für Ur- und Frühgeschichte.

Bei unserer Ankunft macht das Museum gerade die Pforten dicht - aber Ur- und Frühgeschichte haben wir schon diverse Male besichtigt, so dass wir mit einem Rundgang um den Wassergraben durch dichten Laubwalf zufrieden sind.

© Herbert S., 2015
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Die Reise
 
Worum geht's?:
regelmäßiger Besuch bei Freunden nördlich des Ruhrgebietes machte uns einzelne Sehenswürdigkeiten schmackhaft - außerdem gibt es dort auch mehrere Sterneköche! Nicht alle Kapitel entstanden auf einer Reise! es könnte eine Fortsetzungsreihe werden!
Details:
Aufbruch: September 2014
Dauer: circa 4 Wochen
Heimkehr: Oktober 2014
Reiseziele: Deutschland
Der Autor
 
Herbert S. berichtet seit 18 Jahren auf umdiewelt.
Reiseberichte von Herbert sind von der umdiewelt-Redaktion als besonders lesenswert ausgezeichnet worden!
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