Frühjahrstour 2016 von Köln nach Eberbach am Neckar

Deutschland-Reisebericht  |  Reisezeit: April 2016  |  von Andreas Rohbogner

3. Etappe: von Schweich-Issel nach Waldböckelheim

Dieser Tour-Tag nimmt fahrtechnisch eine Sonderstellung ein und ich habe ihn links in der Inhaltsnavigation auch nicht optisch mit Fett-Schrift hervorgehoben.
Der Grund ist ein Transfer mit der Eisenbahn, den ich bei meinen früheren Ferntouren während der laufenden Aktion noch nie tätigte.
Es lag aber weder an Formschwäche noch an Null-Bock-Stimmung, sondern an einem relativ kurzfristig geplanten Besuch bei einem ehemaligen Feldollinger, der vor wenigen Jahren mit seiner Familie nach Waldböckelheim bei Bad Kreuznach umgezogen ist. Da Mark an diesem Sonntag Nachtschicht hatte, kürzte ich den aktiven Radtag massiv ein, um ihn nicht rel. spät ankommend nur kurze Zeit treffen zu können oder unter Umständen ganz zu verpassen.
So fuhr ich nach dem Frühstück zum Bahnhof Schweich und fuhr von dort per Zug über Trier und Saarbrücken nach Staudernheim, von wo ich die letzten etwas über 10 km nach Waldböckelheim noch mit dem Rad ableisten "musste". Mit den 1,77 km am morgen kam ich somit auf wuchtige 11,96 Tageskilometer. Aber da es mehr als 10 km waren, konnte ich diesen Tag gemäß meiner Vorgaben als komplette Radtour "verbuchen".
Und auch auf einer nur so kurzen Tagestour fallen einige Fotos an.
Einige wenige Schnappschüsse aus dem fahrenden Zug:

Ganz im Voraus noch ein letztes Bild vom "Mosel-Quartier" in Schweich mit auf dem Bett ausgebreiteter Fahrradkarte "Rheinland-Eifel" gegen 7:50 Uhr, als ich noch überlegte, den Tag doch noch komplett per Rad abzuhandeln, aber innerlich war ich doch schon zu sehr auf den Eisenbahn-Transfer eingestimmt.

Ganz im Voraus noch ein letztes Bild vom "Mosel-Quartier" in Schweich mit auf dem Bett ausgebreiteter Fahrradkarte "Rheinland-Eifel" gegen 7:50 Uhr, als ich noch überlegte, den Tag doch noch komplett per Rad abzuhandeln, aber innerlich war ich doch schon zu sehr auf den Eisenbahn-Transfer eingestimmt.

Moderne Bahn: Im Bahnhof Schweich kann man sich, wenn man mit der Bedienung des Automaten nicht vertraut ist, Fahrkarten per Bildschirm, Mikrofon und Lautsprecher ausstellen lassen, indem man sich mit einem Bahn-Mitarbeiter in der nächsten Zentrale verbinden läßt. Das Ticket muß dann nur noch ausgedruckt werden. Allerdings auch Blödsinn, wenn wie hier am Sonntag dieses Video-Reisezentrum geschlossen ist, obwohl das Reisezentrum in Trier Hbf (nächste Zentrale) sonntags von 10 - 18 Uhr geöffnet ist. Diesen Vertriebsweg hätte ich gerne mal getestet.

Moderne Bahn: Im Bahnhof Schweich kann man sich, wenn man mit der Bedienung des Automaten nicht vertraut ist, Fahrkarten per Bildschirm, Mikrofon und Lautsprecher ausstellen lassen, indem man sich mit einem Bahn-Mitarbeiter in der nächsten Zentrale verbinden läßt. Das Ticket muß dann nur noch ausgedruckt werden. Allerdings auch Blödsinn, wenn wie hier am Sonntag dieses Video-Reisezentrum geschlossen ist, obwohl das Reisezentrum in Trier Hbf (nächste Zentrale) sonntags von 10 - 18 Uhr geöffnet ist. Diesen Vertriebsweg hätte ich gerne mal getestet.

Im September 2008, also vor 7,5 Jahren, fuhr ich im Rahmen der "Lahn-Mosel-Saar-Tour" schon mal auf dem Rad- und Wandererweg zw. der Saar und der Straße entlang. Das hier war zw. Trier und Saarbrücken ein kleines Stück vor Mettlach, wo die Firma Villeroy & Boch mit ihren Keramikprodukten für Küche, Bad etc. ansässig ist. Gleich in der Nähe dann auch die Saarschleife mit ihrem berühmten Aussichtspunkt "Cloef", wo man mit dem Zug aber nicht hinkommt.
Auf jeden Fall wieder tolle Erinnerungen an die damalige Radtour aus dem dahinfahrenden Zug !

Im September 2008, also vor 7,5 Jahren, fuhr ich im Rahmen der "Lahn-Mosel-Saar-Tour" schon mal auf dem Rad- und Wandererweg zw. der Saar und der Straße entlang. Das hier war zw. Trier und Saarbrücken ein kleines Stück vor Mettlach, wo die Firma Villeroy & Boch mit ihren Keramikprodukten für Küche, Bad etc. ansässig ist. Gleich in der Nähe dann auch die Saarschleife mit ihrem berühmten Aussichtspunkt "Cloef", wo man mit dem Zug aber nicht hinkommt.
Auf jeden Fall wieder tolle Erinnerungen an die damalige Radtour aus dem dahinfahrenden Zug !

Im Hintergrund mit der Nr. 18 ein schwerer, 16-achsiger Torpedowagen von "Saarstahl" im Bahnhof Völklingen/Saar. In diesen Torpedos können bis zu 320 Tonnen Eisenschmelze Dank der speziellen Schamotte-Isolierung bis zu 30 Std. flüssig gehalten werden.

Im Hintergrund mit der Nr. 18 ein schwerer, 16-achsiger Torpedowagen von "Saarstahl" im Bahnhof Völklingen/Saar. In diesen Torpedos können bis zu 320 Tonnen Eisenschmelze Dank der speziellen Schamotte-Isolierung bis zu 30 Std. flüssig gehalten werden.

Nach dem Eisenbahn-Transfer auf den schon angesprochenen letzten gut 10 km von Staudernheim nach Waldböckelheim war eine wichtige Entscheidung zu treffen: Durch die "Reifenwaschanlage" bei 4 m Durchfahrtshöhe oder "trocken" bei 2,5 m unter der Eisenbahnbrücke durch    ?

Nach dem Eisenbahn-Transfer auf den schon angesprochenen letzten gut 10 km von Staudernheim nach Waldböckelheim war eine wichtige Entscheidung zu treffen: Durch die "Reifenwaschanlage" bei 4 m Durchfahrtshöhe oder "trocken" bei 2,5 m unter der Eisenbahnbrücke durch ?

Auf dem Nahetal-Radweg

Auf dem Nahetal-Radweg

Tagesziel Waldböckelheim ohne körperliche Auslastung nach 11,98 km Radstrecke erreicht. Allerdings Marks Zuhause erst nach einer kleinen Ehrenrunde und telefonischer Wegeanleitung gefunden - immer diese verwirrenden Großstädte...
Die heutige Übernachtung in einem örtlichen Gasthof buchte Mark übrigens in meiner Anwesenheit telefonisch, so daß ich diesbzgl. unbelastet war und im Notfall in seinem Hause auf der Couch hätte nächtigen können.
Auf jeden Fall war's gut, schon kurz nach 14 Uhr bei Mark und seiner Familie angekommen zu sein, da dann immerhin ca. 3 Std. Zeit zum Ratschen über Vergangenes und Aktuelles blieben. Komplett mit Rad hätte das nie funktioniert.

Tagesziel Waldböckelheim ohne körperliche Auslastung nach 11,98 km Radstrecke erreicht. Allerdings Marks Zuhause erst nach einer kleinen Ehrenrunde und telefonischer Wegeanleitung gefunden - immer diese verwirrenden Großstädte...
Die heutige Übernachtung in einem örtlichen Gasthof buchte Mark übrigens in meiner Anwesenheit telefonisch, so daß ich diesbzgl. unbelastet war und im Notfall in seinem Hause auf der Couch hätte nächtigen können.
Auf jeden Fall war's gut, schon kurz nach 14 Uhr bei Mark und seiner Familie angekommen zu sein, da dann immerhin ca. 3 Std. Zeit zum Ratschen über Vergangenes und Aktuelles blieben. Komplett mit Rad hätte das nie funktioniert.

Am 3. Tag Transfer mit der Eisenbahn von Schweich an der Mosel über Trier und Saarbrücken nach Staudernheim, von dort die letzten 12 km doch noch per Rad nach Waldböckelheim.

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Die Reise
 
Worum geht's?:
Durch die Eifel bis kurz vor Trier, Zugtransfer ans Nahetal und weiter mit dem Rad zwischen Pfälzer Bergland und der Rheinhessischen Schweiz, über Ludwigshafen, Mannheim, Heidelberg und schließlich entlang der Burgenstraße nach Eberbach am Neckar.
Details:
Aufbruch: 14.04.2016
Dauer: 6 Tage
Heimkehr: 19.04.2016
Reiseziele: Deutschland
Der Autor
 
Andreas Rohbogner berichtet seit 12 Jahren auf umdiewelt.
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