Mit dem Wohnmobil nach Rumänien, Moldawien und Transnistrien

Deutschland-Reisebericht  |  Reisezeit: August / September 2018  |  von B. & F. S.

Nach der Reise

Unsere Reise brachte uns wieder einmal in phantastische Landschaften zu bemerkenswerten Bauwerken und, immer das Wichtigste für uns: Wir trafen außergewöhnliche Menschen. Am meisten beeindruckt hat uns Tatiana aus Chişinău mit ihrer unerschöpflichen Energie. Sie hat uns nicht nur zu den Sehenswürdigkeiten geführt, sondern uns auch das tatsächliche Leben in Moldawien nähergebracht. Wir denken auch an Lydia aus Comrat, die uns gastfreundlich aufnahm. An die Niederländer Hans und Wilma und die internationale Gesprächsrunde in ihrem Garten in Blăjel, Rumänien. An Catalina und Alexandr, die einen ganzen Tag mit uns in Moldawien unterwegs waren. An Răducu, der nach langem Auslandsaufenthalt das Glück in seiner Heimat Rumänien wiedergefunden hat. An den „Böhmerdeutschen“, dessen Namen wir leider vergessen haben, nicht aber seine Geschichten. Dann ist da noch Prascovia, die Deutschlehrerin aus Balţi, die für uns mit ihren Schülerinnen schon ein ganzes Besuchsprogramm aufgestellt hatte, aber leider kamen wir durch technisches Versagen unserer Kommunikationstechnik nicht zusammen. Erst als wir wieder zu Hause waren haben wir davon erfahren.
Rumänien hat viel ursprüngliche Natur, aber auch außergewöhnliche traditionsreiche Kulturlandschaften zu bieten. Rumänien ist Campingland. Selbst in den dichtesten Karpatenwäldern, abseits von jeglicher Zivilisation sieht man den Rumänischen Camper mit Zelt oder Wohnwagen.
Moldawien ist die fünfte Ex-Sowjetrepublik die wir in den letzten Jahren mit der blauen Zitrone bereist haben. Es bleibt uns hauptsächlich wegen der Menschen, die wir trafen, in Erinnerung.
Was uns jedoch betroffen gemacht hat: Der Glaube an das goldene Paradies Deutschland, der bei vielen, gerade bei denen, die selbst noch nie dort waren, verbreitet ist.

Frank
Im Dezember 2018

© B. & F. S., 2018
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Wieder einmal sind wir mit unserer "blauen Zitrone" unterwegs in Osteuropa. Über 6.000 Kilometer legten wir an der Donau, in den Karpaten und in den Nußbaumalleen Moldawiens zurück.
Details:
Aufbruch: 23.08.2018
Dauer: 4 Wochen
Heimkehr: 21.09.2018
Reiseziele: Moldau
Ungarn
Rumänien
Österreich
Deutschland
Der Autor
 
B. & F. S. berichtet seit 28 Monaten auf umdiewelt.
Aus dem Gästebuch (1/1):
Ulrike S. 1546438655000
Hallo ihr bei­den,
schön hier mal wieder einen tollen Rei­se­bericht von euch zu lesen und in E­rin­ne­run­gen an unsere eigene Rum­änien-­Rei­se im letzten Frühsom­mer zu schwel­gen. Vieles kam uns sehr bekannt vor, vieles jedoch auch völlig un­be­kannt. Mol­da­wien scheint mir ein span­nen­des Pflas­ter zu sein und es würde uns inte­res­sier­en, welche For­ma­lit­äten ihr vorab für euer Fah­rzeug er­le­di­gen mus­stet. Wir haben gehört, dass es nicht ganz un­kom­pli­ziert sein sol­l.
Vie­len Dank also für's Mit­neh­men auf diese Reise und ihr habt uns mal wieder einige In­spi­ra­tio­nen ge­ge­ben.­
Ein gutes neues Rei­se­jahr 2019 und herz­liche Grüße aus Schwa­ben
­
Ul­li
Antwort des Autors: Auch wir wünschen euch ein gutes neues Reisejahr. Euer Reisebericht Rumänien war uns auch Inspiration für diese Reise. Die Einreise nach Moldawien ist unkompliziert und visafrei. Es werden außer Reisepaß, Fahrzeugschein und grüner Versicherungskarte keine weiteren Papiere verlangt. Es wird keine Gebühr erhoben. Es ist eine fahrzeugabhängige Straßenmaut bei der Einreise zu zahlen.
Gruß
Frank & Birgit