Frankreich Rundreise

Reisezeit: August / September 2018  |  von Hansjörg Stampfli

Die Invasionsküste, Tag 13 9. Sept

Wir fahren los und kurz darauf in Ranville kommen die Autos vor uns zum Stehen. Der Grund ist die imposante Zugbrücke über den Canal de Caen à la Mer. Eine Gigantische Brücke hebt sich langsam in den Himmel um ein paar Sport und Segelboote durchzulassen. Das ganze dauert mehr als eine viertel Stunde, war aber sehr eindrücklich das einmal zusehen. Den nächsten Halt machen wir in La Cambe beim deutschen Soldatenfriedhof. Nach dem durchschreiten der Eingangsporte entsteht ein etwas beklemmendes Gefühl, hier sind über 21000 deutsche Soldaten begraben. Wir machen einen Rundgang und lesen auf einigen Grabsteinen die Namen und die Jahrgänge. Es ist schon schrecklich wie viele sehr junge Männer hier ihr Leben opfern mussten. Als nächstes schauen wir uns Pointe du Hoc an der Omaha Beach an. Pointe du Hoc ist ein 500 Meter langer und etwa 30 Meter hoher Abschnitt an der Steilküste an der Calvados Küste in der Normandie etwa 6,4 km von dem von den Alliierten Omaha Beach getauften Strandabschnitt entfernt. Am D-Day, während der Operation Overlord im Zweiten Weltkrieg, schaltete ein US-amerikanisches Ranger-Bataillon bei Pointe du Hoc deutsche Stellungen aus. (Wikipedia) Überall Bombentrichter und zerbombte Bunker. Am östlichen Rand haben die Amerikaner eine kleine Gedenkstätte gebaut mit ein paar Fotos und einem Videofilm von ca. 15 Minuten. Um in das Gebäude zu gelangen musste man eine Kontrolle über sich ergehen lassen wie in einem Flughafen! Ich kann da nur den Kopf schütteln und denke, das sind die Amerikaner. Nun wollen wir uns noch den amerikanischen Soldatenfriedhof in Colleviller sur Mer anschauen. Hier sind 9387 Gräber vorhanden. Das Ganze natürlich wieder viel pompöser arrangiert. Aber es kommt das gleiche beklemmende Gefühl zum Vorschein wie zuvor beim deutschen Soldatenfriedhof. Wir fahren weiter östlich und in Cavey machen wir einen Abstecher zur Omaha Beach. Am Strand in einem kleinen Restaurant löschen wir den Durst. Hier hat man einen schönen Ausblick auf den Ärmelkanal. Die Fahrt geht weiter zu dem kleinen Ort Port en Bessin. Hier soll der Tidenhub ca. 8 Meter betragen. Der kleine ehemalige Fischerort ist heute etwas zu touristisch geworden, das erkennt man auch an den Preisen. Nach diesem schweren Tag geht es zurück auf den Campingplatz

Ranville

Ranville

Ranville

Ranville

Ranville

Ranville

Deutscher Soldatenfriedhof La Cambe

Deutscher Soldatenfriedhof La Cambe

Deutscher Soldatenfriedhof La Cambe

Deutscher Soldatenfriedhof La Cambe

Deutscher Soldatenfriedhof La Cambe

Deutscher Soldatenfriedhof La Cambe

Deutscher Soldatenfriedhof La Cambe

Deutscher Soldatenfriedhof La Cambe

Amerikanische Gedenkstätte im Pointe du Hoc

Amerikanische Gedenkstätte im Pointe du Hoc

Pointe du Hoc

Pointe du Hoc

Pointe du Hoc

Pointe du Hoc

Pointe du Hoc

Pointe du Hoc

Pointe du Hoc

Pointe du Hoc

Pointe du Hoc

Pointe du Hoc

Pointe du Hoc

Pointe du Hoc

Pointe du Hoc

Pointe du Hoc

Amerikanischer Soldatenfriedhof Colleviller sur Mer

Amerikanischer Soldatenfriedhof Colleviller sur Mer

Amerikanischer Soldatenfriedhof Colleviller sur Mer

Amerikanischer Soldatenfriedhof Colleviller sur Mer

Amerikanischer Soldatenfriedhof Colleviller sur Mer

Amerikanischer Soldatenfriedhof Colleviller sur Mer

Amerikanischer Soldatenfriedhof Colleviller sur Mer

Amerikanischer Soldatenfriedhof Colleviller sur Mer

Amerikanischer Soldatenfriedhof Colleviller sur Mer

Amerikanischer Soldatenfriedhof Colleviller sur Mer

Amerikanischer Soldatenfriedhof Colleviller sur Mer

Amerikanischer Soldatenfriedhof Colleviller sur Mer

Omaha Beach

Omaha Beach

Omaha Beach

Omaha Beach

Port en Bessin

Port en Bessin

Port en Bessin

Port en Bessin

Port en Bessin

Port en Bessin

Port en Bessin

Port en Bessin

Port en Bessin

Port en Bessin

Port en Bessin

Port en Bessin

Port en Bessin

Port en Bessin

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Die Reise
 
Worum geht's?:
Zwei Wohnwagengespanne erkunden zusammen Nordfrankreich. Die Reise geht in die Champagne, Picardie, Normandie, Loire und ins Burgund. Diese Reise war schon 2014 auf dem Programm, aber die damaligen schlechten Wetterprognosen für diesen Teil Frankreich zwang uns zwei Tage vor der Abreise ein südlicheres Ziel anzusteuern. Dieses Mal spielte das Wetter mit, nur einen Regentag in drei Wochen.
Details:
Aufbruch: 28.08.2018
Dauer: 3 Wochen
Heimkehr: 17.09.2018
Reiseziele: Frankreich
Der Autor
 
Hansjörg Stampfli berichtet seit 15 Jahren auf umdiewelt.
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