Im Steinernen Meer unterwegs

Österreich-Reisebericht  |  Reisezeit: Juli 2009  |  von Beate Piehler

Eine Woche mit dem Rucksack durchs Steinerne Meer, diesmal bis zum Hochkönig. Der Wetterbericht verspricht Gutes, die Stimmung ist gut und wir sind fit! Allerdings darf man nie vergessen, dass Berge und Natur unberechenbar sind!

Wo ist denn eigentlich das Meer?

Bei dem Wort Urlaub denken die meisten Menschen an Sommer, Sonne Strand und Meer. Wir hatten zwar keinen Strand, aber ein Meer!

Wir haben in unserem Urlaub vom 26.07. bis zum 31.07. eine Bergtour in den Berchtesgadener Alpen, im Steinernen Meer gemacht. Wir, das sind mein Mann Jürgen, unser Enkel Jonathan (10 Jahre), mein Cousin Lutz und ich.

Als eines der neun Teilgebiete der Berchtesgadener Alpen gehört das Steinerne Meer teils zu Bayern (Bayrische Alpen), teils zu Salzburg (Salzburger Kalkalpen). Hier der gesamte Verlauf unserer Wanderung:

1. Tag: Am Sonntag sind wir von Saalfelden (Österreich) zur Peter Wiechenthaler Hütte (1752m) auf dem Kienalkopf aufgestiegen.

2. Tag: Montag sind wir über die Weißbachscharte (2150m, Südkamm des Steinernen Meeres) zum Riemannhaus (2177m) gewandert. Am Nachmittag sind wir noch auf den Sommerstein (2308m) gestiegen.

3. Tag: Wegen schlechtem Wetter haben wir im Riemannhaus einen Ruhetag eingelegt, mittags die Schönfeldspitze (2653m) bestiegen.

4. Tag: Wir wandern zur Biwakschachtel (2457m) unterhalb des Wildalmkirchls (2578m). In diesem weniger zugänglichen Ostteil des Steinernen Meeres gibt es eine unbewirtschaftete Hütte, um Bergsteigern eine Notunterkunft als Stützpunkt zu gewähren. Zum Beispiel, wenn man sich die Tour vom Riemannhaus zum Matrashaus nicht an einem Tag zutraut, oder von schlechtem Wetter überrascht wird.

5. Tag: Wir wandern weiter zum Matrashaus (2941m) auf dem Hochkönig, kommen aber leider nicht an. Von diesem Tag handelt der zweite Teil des Berichtes, von einem Tag, von dem noch keiner weiß, wie und wann er enden wird.

Lustig ist es schon, wenn ein Kind dann fragt: "Ja wo ist denn eigentlich das Meer?" Viele Beispiele unterwegs halfen uns bei der Erklärung, was es mit diesem Meer auf sich hat und woher es seinen Namen hat.

Geht mit uns auf die Wanderschaft und lasst euch überraschen, was so alles passieren kann, wenn man in den Bergen unterwegs ist.

© Beate Piehler, 2009
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Die Reise
 
Details:
Aufbruch: 26.07.2009
Dauer: 6 Tage
Heimkehr: 31.07.2009
Reiseziele: Österreich
Der Autor
 
Beate Piehler berichtet seit 11 Jahren auf umdiewelt.
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