Arlbergpass-Flexenpass-Lech-Tour in 2018

Österreich-Reisebericht  |  Reisezeit: Juni 2018  |  von Andreas Rohbogner

Anreise nach Landeck

So trete ich nun am 17. Juni 2018 die Anreise nach Landeck per Zug an und da das Wetter an diesem Sonntagmorgen stabil trocken erscheint, fahre ich nicht im Zug vom Heimatbahnhof Westerham zum ersten Umstieg in Rosenheim, sondern radle diese ersten ca. 24 km direkt von zu Hause in Feldolling ab, da ich genügend Zeit zum Eurocity nach Innsbruck habe.

Am Aicherpark zwischen Kolbermoor und Rosenheim treffe ich dabei auf einen recht bissigen Hammerhai, der mir aber keinerlei Gefahr darstellte. Und auch beim traditionellen Füßeabkühlen an den folgenden Tagen im Lech hatte ich keinerlei Befürchtungen vor Schnappereien seiner lebenden Artgenossen auszustehen.

Am Aicherpark zwischen Kolbermoor und Rosenheim treffe ich dabei auf einen recht bissigen Hammerhai, der mir aber keinerlei Gefahr darstellte. Und auch beim traditionellen Füßeabkühlen an den folgenden Tagen im Lech hatte ich keinerlei Befürchtungen vor Schnappereien seiner lebenden Artgenossen auszustehen.

Am unteren Ende der Anzeigetafel wird mein Eurocity nach Innsbruck (Endstation Bologna) bereits angezeigt.

Am unteren Ende der Anzeigetafel wird mein Eurocity nach Innsbruck (Endstation Bologna) bereits angezeigt.

Aber da noch genügend Zeit verblieb, gab's ein erstes Frühstück in Form von Wassermeloneneis.
"Ohne Eis kein Preis!"

Aber da noch genügend Zeit verblieb, gab's ein erstes Frühstück in Form von Wassermeloneneis.
"Ohne Eis kein Preis!"

Soweit weit, so gut, möchte man meinen, der Zug wird ja am planmäßigen Bahnsteig angezeigt. Doch dann fährt der EC jedoch am Bahnsteig rechterhand der zwei Gleise ein, was ein eiliges Wechseln des Bahnsteiges anderer Fahrgäste und meinerseits erfordert.

Soweit weit, so gut, möchte man meinen, der Zug wird ja am planmäßigen Bahnsteig angezeigt. Doch dann fährt der EC jedoch am Bahnsteig rechterhand der zwei Gleise ein, was ein eiliges Wechseln des Bahnsteiges anderer Fahrgäste und meinerseits erfordert.

Der EC hatte aber sowieso noch etwas Aufenthalt, so daß ich das Rad problemlos im reservierten Bereich einstellen konnte.

Der EC hatte aber sowieso noch etwas Aufenthalt, so daß ich das Rad problemlos im reservierten Bereich einstellen konnte.

In Innsbruck Hbf angekommen bekam ich wegen dieses Erinnerungsfotos vor der großen Abfahrtsanzeige in der Bahnhofshalle auch noch eine kleine Rüge vom Sicherheitsdienst, da mein Rad für etwa eine halbe Minute die links angrenzende feste Treppe versperrte, obwohl diese ja selbst zu diesem Zeitpunkt für eine Benutzung gesperrt war.
Was soll's, man kann auch übertreiben. Ganz unten auf der Anzeige wird mein REX (Regionalexpress) nach Landeck-Zams angezeigt.

In Innsbruck Hbf angekommen bekam ich wegen dieses Erinnerungsfotos vor der großen Abfahrtsanzeige in der Bahnhofshalle auch noch eine kleine Rüge vom Sicherheitsdienst, da mein Rad für etwa eine halbe Minute die links angrenzende feste Treppe versperrte, obwohl diese ja selbst zu diesem Zeitpunkt für eine Benutzung gesperrt war.
Was soll's, man kann auch übertreiben. Ganz unten auf der Anzeige wird mein REX (Regionalexpress) nach Landeck-Zams angezeigt.

Am Bahnsteig in Innsbruck mit Blick auf einen oben im Hintergrund befindlichen Teil der Innsbrucker Nordkette, allgemein Inntalkette genannt.

Am Bahnsteig in Innsbruck mit Blick auf einen oben im Hintergrund befindlichen Teil der Innsbrucker Nordkette, allgemein Inntalkette genannt.

Aus dieser Perspektive ist in eine andere Blickrichtung gesehen in Verlängerung des Sattels nach oben die mächtige Skisprungschanzenanlage am Bergisel erkennbar.

Aus dieser Perspektive ist in eine andere Blickrichtung gesehen in Verlängerung des Sattels nach oben die mächtige Skisprungschanzenanlage am Bergisel erkennbar.

Daß ich den im oberen Bild bereitstehenden, langsameren und öfter haltenden Regionalexpress und nicht den schnellen ÖBB-Railjet nahm, hatte genau den Grund, daß ich mehr und Genaueres von der Strecke entlang nach Landeck sehen wollte.
Die komplette Strecke ab Rosenheim wiederum wollte ich nicht mit dem Nahverkehr zurücklegen, da nur ab einer Teilstrecke mit Fernverkehr ein günstiger Ticketpreis angeboten werden konnte.

Vom Bahnhof in Kematen aus sieht man die abenteuerlich in die Felswand gebaute Schutzgalerie (unterhalb von "Tirol" auf dem Stationsschild) der Bahnstrecke von Innsbruck nach München über Garmisch-Partenkirchen.

Vom Bahnhof in Kematen aus sieht man die abenteuerlich in die Felswand gebaute Schutzgalerie (unterhalb von "Tirol" auf dem Stationsschild) der Bahnstrecke von Innsbruck nach München über Garmisch-Partenkirchen.

Die Schutzgalerie mit max. Zoom.

Die Schutzgalerie mit max. Zoom.

Ein weiterer positiver Aspekt der Nutzung des öfter haltenden REX war, daß ich bedingt durch das trockene Wetter bereits in Schönwies, einen Halt vor Landeck gelegen, aussteigen und die letzten gut 16 km bis zur Unterkunft entlang des Innradwegs am Oberinntal zum "leichten Eintreten" für den morgigen Tag über zwei Pässe nutzen konnte.
Im Hintergrund gut erkennbar der Berg Tschirgant mit 2370 m Höhe, gelegen bei Imst in Innsbrucker Richtung.

Ein weiterer positiver Aspekt der Nutzung des öfter haltenden REX war, daß ich bedingt durch das trockene Wetter bereits in Schönwies, einen Halt vor Landeck gelegen, aussteigen und die letzten gut 16 km bis zur Unterkunft entlang des Innradwegs am Oberinntal zum "leichten Eintreten" für den morgigen Tag über zwei Pässe nutzen konnte.
Im Hintergrund gut erkennbar der Berg Tschirgant mit 2370 m Höhe, gelegen bei Imst in Innsbrucker Richtung.

Das urige Hauptgebäude des Bahnhofs in Schönwies.

Das urige Hauptgebäude des Bahnhofs in Schönwies.

Natürlich sind die folgenden, wenigen Kilometer innaufwärts nur als Nebenhandlung der eigentlichen Haupttour ab dem morgigen Tage zu sehen und ich habe auch bereits viele Bilder der Anreise aus dem Bericht genommen.
Dennoch möchte ich einige nicht bzw. knapp kommentierte Bildbeschreibungen beibehalten.

Pause an derselben Rastbank, wo ich vor zwei Jahren am Inn entlang und letztes Jahr von der Silvretta-Strecke kommend schon pausierte.

Pause an derselben Rastbank, wo ich vor zwei Jahren am Inn entlang und letztes Jahr von der Silvretta-Strecke kommend schon pausierte.

Das Fernwander-Pärchen mit den dunklen Hosen im Hintergrund hat sich übrigens vorgenommen in ca. 23 Tagen die Strecke von Pfronten nach Venedig abzumarschieren. 
Das wär für mich mit meinen schlechten Beinen bzw. Füßen nicht machbar - ich brauche ein Rad als Untersatz, um mit eigener Kraft entlang einer längeren Strecke vorwärts zu kommen !

Das Fernwander-Pärchen mit den dunklen Hosen im Hintergrund hat sich übrigens vorgenommen in ca. 23 Tagen die Strecke von Pfronten nach Venedig abzumarschieren.
Das wär für mich mit meinen schlechten Beinen bzw. Füßen nicht machbar - ich brauche ein Rad als Untersatz, um mit eigener Kraft entlang einer längeren Strecke vorwärts zu kommen !

Blick in nordöstliche Richtung

Blick in nordöstliche Richtung

Der Inn in Flußrichtung bei Landeck (hinter meinem Rücken).

Der Inn in Flußrichtung bei Landeck (hinter meinem Rücken).

Der Hausberg von Landeck, der Krahberg.

Der Hausberg von Landeck, der Krahberg.

Die letzten zwei Jahre stand hier mein Rad in die andere Richtung.

Die letzten zwei Jahre stand hier mein Rad in die andere Richtung.

Von oben der Inn, von rechts mündet die Sanna.

Von oben der Inn, von rechts mündet die Sanna.

Schloss Landeck, urkundlich 1296 erstmals erwähnt, heute als Bezirksmuseum Landeck genutzt.

Schloss Landeck, urkundlich 1296 erstmals erwähnt, heute als Bezirksmuseum Landeck genutzt.

Die Sanna gegen die Flußrichtung kurz vor der Mündung in den Inn.

Die Sanna gegen die Flußrichtung kurz vor der Mündung in den Inn.

In Bildmitte im Hintergrund die Sanna-Mündung in den Inn.
Die 7 km (mit Quellfluß Rosanna 49 km) lange Sanna ist ein linker Nebenfluß des Inns in Tirol.
Der Quellfluß Rosanna fließt mir dabei am morgigen Tag bis etwa Höhe St. Anton am Arlberg entgegen. Dort trennen sich dann unsere bis dahin gegenläufigen Wege.

In Bildmitte im Hintergrund die Sanna-Mündung in den Inn.
Die 7 km (mit Quellfluß Rosanna 49 km) lange Sanna ist ein linker Nebenfluß des Inns in Tirol.
Der Quellfluß Rosanna fließt mir dabei am morgigen Tag bis etwa Höhe St. Anton am Arlberg entgegen. Dort trennen sich dann unsere bis dahin gegenläufigen Wege.

Pseudo-Selfie an einer großen, spiegelnden Glasscheibe des Pegelgebäudes von Landeck am Fluß Sanna.

Pseudo-Selfie an einer großen, spiegelnden Glasscheibe des Pegelgebäudes von Landeck am Fluß Sanna.

Sanna-Pegelhaus Landeck.

Sanna-Pegelhaus Landeck.

Die Sanna kurz vor der Mündung in den Inn.

Die Sanna kurz vor der Mündung in den Inn.

Am Mündungsspitz der Sanna (links) in den Inn.

Am Mündungsspitz der Sanna (links) in den Inn.

Unterhalb des Gebäudes liegt die Brücke von der ich das Mündungsgebiet von oben ablichtete.

Unterhalb des Gebäudes liegt die Brücke von der ich das Mündungsgebiet von oben ablichtete.

Die Sanna auf ihren letzten Metern.

Die Sanna auf ihren letzten Metern.

Der aufnahmebereite Inn fließt entgegen.

Der aufnahmebereite Inn fließt entgegen.

Trotz der geringen km-Leistung an diesem Tag eine "Abkühlung" im Inn...

Trotz der geringen km-Leistung an diesem Tag eine "Abkühlung" im Inn...

..., sowie in leicht veränderter Position in der Sanna.

..., sowie in leicht veränderter Position in der Sanna.

Die Landecker Steinbogenbrücke der Arlbergbahn.

Die Landecker Steinbogenbrücke der Arlbergbahn.

Der Stahlbogenteil dieser Brücke über den Inn.

Der Stahlbogenteil dieser Brücke über den Inn.

Schloss Landeck, weiter oben in diesem Bericht bereits beschrieben.

Schloss Landeck, weiter oben in diesem Bericht bereits beschrieben.

Letztmalig Schloß Landeck

Letztmalig Schloß Landeck

Meine Unterkunft, das bestens empfehlenswerte Landhaus Zangerl in Landeck.

Meine Unterkunft, das bestens empfehlenswerte Landhaus Zangerl in Landeck.

Die Familie Zangerl betreibt eine kleine Landwirtschaft mit Mutterkuhhaltung und eben Fremdenzimmern.

Die Familie Zangerl betreibt eine kleine Landwirtschaft mit Mutterkuhhaltung und eben Fremdenzimmern.

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Die Reise
 
Worum geht's?:
Anfahrt zum Lech von Landeck/Tirol aus via Arlberg- und Flexenpass. Am Lech entlang bis zur Mündung in die Donau bei Marxheim bzw. Rain.
Details:
Aufbruch: 17.06.2018
Dauer: 5 Tage
Heimkehr: 21.06.2018
Reiseziele: Deutschland
Österreich
Der Autor
 
Andreas Rohbogner berichtet seit 11 Jahren auf umdiewelt.
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