Ein Sommer in dem Land, welches es schaffte Europa lahm zu legen

Island-Reisebericht  |  Reisezeit: Mai - September 2010  |  von Melanie Kasüske

Snaefellsnes Nationalpark mit Petra

Nachdem ich innerhalb der letzten 8 Arbeitswochen nur einen Tag frei genommen hatte, habe ich beschlossen, mir nochmal einen freien Tag zu "goennen".
Petra hatte am Samstag einen Tagesritt mit Eldhestar und hatte mir angeboten mich Nachmittags mit zu ihr zu nehmen und mir ihre schoene Ecke Islands zu zeigen.
Nachmittags fuhren wir hoch zu ihr in die Naehe von Borganes wo sie in einem kleinen suessen Gaestehaus arbeitet.
Wir fuhren statt dem kurzen Weg durch den Tunnel einmal die 60km mehr um den Fjord herrum und fanden einige lustige Heuballen

In der Langa, einem Fluss neben dem Gaestehaus werden die groessten Lachse gefischt und am Abend liefen wir 1 1/2 Stunden am Fluss entlang bevor wir uns ein Girliemovie anschauten und schlafen gingen.

Langa

Langa

Langa

Langa

Am naechsten Morgen ging es frueh raus, da wir in den Snaefellsnes Nationalpark fahren wollten. Das Wetter war 1A, es war unglaublich heiss (naja, nicht fuer Deutsche Verhaeltnisse aber ich bin ja nichts mehr gewohnt) und es wehte kein Wind. Dementsprechend war es noch heisser.

Unser erster Stopp war Raudfeldsgja, eine Felsspalte die mysterioeser Weise hinter der Klippenwand verschwindet. Ein kleiner Bach fliesst durch die Schlucht und man kann ein ganzes Stueck in die Spalte hineinkraxeln. Was ich natuerlich mit Vorliebe getan habe

Raudfeldsgja

Raudfeldsgja

Raudfeldsgja

Raudfeldsgja

Unser naechster Stopp galt Arnarstapi. Hinter dem Oertchen drohnt der 526m hohe Stapafell auf welchem sich angeblich verborgene Wesen verstecken. Auch dahinter und immer wieder kann man den Snaefellsjoekull sehen. Der Gletcher wurde beruehmt da Szenen aus dem Film "Die Reise zum Mittelpunkt der Erde" dort gedreht wurden.
Von Arnarstapi gibt es einen wunderschoenen 2,5km langen Wanderweg nach Hellnar. Diesen gingen wir und genossen den wunderbaren Sonnenschein
In Hellnar setzten wir uns in ein kleines Cafe und relaxten bevor wir wieder zurueck nach Arnarstapi liefen.

Petra fliiieeeegt

Petra fliiieeeegt

ich auch

ich auch

Petra und ich

Petra und ich

Ein wenig spaeter stoppten wir an einem anderen kleinen Wanderweg bei den Gesteinsaeulen Londrangar wo wir etwas spazieren gingen bevor wir zum schwarzen Strand Djupalonssandur gingen und dort etwas spazieren gingen.
Dort ist irgendwann einmal ein Schiff zerschollen und es liegen am Strand ueberall Schiffwrackteile umher. Sehr interessant.

Wir fuhren natuerlich einmal ganz rum im Nationalpark und fuhren dann zu der Farm auf welcher Petra ihr neugekauftes Pferd, Smali, stehen hat. Somit sah ich den noch etwas eigenwilligen Schoenling auch mal.
Und direkt dazu 16 zuckersuesse Puppys die erst vor kurzem auf die Welt gekommen sind. Total schoen

© Melanie Kasüske, 2010
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Nachdem ich meine Zukunft als Hundeschlittenguide in Finland gefunden habe brauchte ich natuerlich noch einen Sommerjob. Mal schauen wie es mir da in Island gefallen wird in einem kleinen Guesthouse im Suedosten des Landes.
Details:
Aufbruch: 18.05.2010
Dauer: 4 Monate
Heimkehr: 21.09.2010
Reiseziele: Island
Dänemark
Der Autor
 
Melanie Kasüske berichtet seit 12 Jahren auf umdiewelt.
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