Einsam-einsamer-Westforde

Island-Reisebericht  |  Reisezeit: Juli / August 2014  |  von Peter Belina

Fahrt ans (schönste) Ende der Welt

Donnerstag, 31.07.2014

Mitten im Nirgendwo, zwischen Korpudalur und Ísafjörður wartet der Vestfjarðargöng auf uns, ein 9.120 Meter langer einspuriger Tunnel mit Ausweichspuren. Mitten Im Tunnel gibt es auch noch eine Abbiegung zum Súgandafjörður. Heute fahren wir aber zum Hafen von Ísafjörður. Isafjörður, das Zentrum der Westfjorde, liegt hufeisenförmig am Fjord. Hier wartet ein Schiff auf uns, das uns nach Hornvik bringt, ganz im Norden der Westfjorde, wo die nächste Staße mindestens 50 km entfernt ist.

Auch wenn der Ort nur knapp 4.000 Einwohner hat, das Ambiente ist städtisch.

Auch wenn der Ort nur knapp 4.000 Einwohner hat, das Ambiente ist städtisch.

Über drei Stunden dauert die Fahrt mit dem schnellen Boot, zunächst durch den ruhigen Fjord, später durch den rauhen Nordatlantik. Diese Fahrt geht nicht spurlos an uns vorbei.

Über drei Stunden dauert die Fahrt mit dem schnellen Boot, zunächst durch den ruhigen Fjord, später durch den rauhen Nordatlantik. Diese Fahrt geht nicht spurlos an uns vorbei.

Wir fahren an spektakulären Felsen vorbei.

Wir fahren an spektakulären Felsen vorbei.

Auch hier nisten viele Vögel.

Auch hier nisten viele Vögel.

Das letzte Stück müssen wir noch per Zodiak übersetzen. An Land wartet eine landschaftlich spektakuläre Landschaft auf uns. Bei der Wanderung geht es ganz schön zur Sache. Halbwegs schwindelfrei sollte man schon sein.

Das letzte Stück müssen wir noch per Zodiak übersetzen. An Land wartet eine landschaftlich spektakuläre Landschaft auf uns. Bei der Wanderung geht es ganz schön zur Sache. Halbwegs schwindelfrei sollte man schon sein.

Hier sieht man an der Klippe antlang den Weg, den wir gehen, der sich ganz nach oben zieht. Oben geht es 550 Meter fast senkrecht in die Tiefe, der Felsen ist damit Islands höchste Steilklippe.

Hier sieht man an der Klippe antlang den Weg, den wir gehen, der sich ganz nach oben zieht. Oben geht es 550 Meter fast senkrecht in die Tiefe, der Felsen ist damit Islands höchste Steilklippe.

Die Karawane zieht weiter. Rund 40 bis 50 Personen werden wir sein, die diese Wanderung machen, begleitet von zwei Führern aus der Region. So wird die sensible Natur auch möglichst wenig geschädigt.

Die Karawane zieht weiter. Rund 40 bis 50 Personen werden wir sein, die diese Wanderung machen, begleitet von zwei Führern aus der Region. So wird die sensible Natur auch möglichst wenig geschädigt.

Halbzeit.

Halbzeit.

Während die oben noch fotografieren, versuchen die anderen mehr oder weniger elegant wieder runter zu kommen.

Während die oben noch fotografieren, versuchen die anderen mehr oder weniger elegant wieder runter zu kommen.

Hier sieht man unsere Wanderstrecke. Start war beim kleinen Haus ganz rechts außen, dann ging es bis zu Klippe ganz links außen. Von dort aus über die Hochebene zum Felsen in der Mitte und dann ganz rechts außen wieder runter.

Hier sieht man unsere Wanderstrecke. Start war beim kleinen Haus ganz rechts außen, dann ging es bis zu Klippe ganz links außen. Von dort aus über die Hochebene zum Felsen in der Mitte und dann ganz rechts außen wieder runter.

Zurück war die Fahrt magenschonender, nicht zuletzt, weil wir eine andere Strecke gefahren sind, an einem Vogelfelsen vorbei und in einen Fjord, ein paar Urlauber abholen.

Zurück war die Fahrt magenschonender, nicht zuletzt, weil wir eine andere Strecke gefahren sind, an einem Vogelfelsen vorbei und in einen Fjord, ein paar Urlauber abholen.

© Peter Belina, 2014
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Die Westfjorde sind eigentlich gar nicht so weit weg von Reykjavik. Eigentlich. Durch die vielen Fjorde werden aus 200 km fast 500 km. Ergebnis: Diese Ecke ist noch mal deutlich abgeschiedener als die meisten anderen Teile Islands. Mit dem Minibus, zu Fuß, zu Pferd...
Details:
Aufbruch: 24.07.2014
Dauer: 15 Tage
Heimkehr: 07.08.2014
Reiseziele: Island
Der Autor
 
Peter Belina berichtet seit 10 Jahren auf umdiewelt.
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