Durch das Land der Skipetaren

Albanien-Reisebericht  |  Reisezeit: September / Oktober 2017  |  von Gerd Dorn

Albanien: Apollonia

Ein par Kilometer westlich der Stadt Fier befindet sich Apollonia. Hier befand sich eine griechische Kolinie, die schon vor etwa 2.500 Jahren gegründet wurde. Für eine griechische Ausgrabungsstätte sind die Überreste bemerkenswert gut erhalten, teilweise sogar besser als in Olympia oder in Delphi.

Die Front des sehr gut erhaltenen Apollo Tempels

Die Front des sehr gut erhaltenen Apollo Tempels

Auf einer Fläche von etwa 300 x 300m wurden die Ruinen zahlreicher Gebäude ausgegraben. Auf einer kleinen Anhöhe befindet sich eine Quelle, die noch heute Wasser spendet und das damalige Wasserversorgungssystem speiste.

Romantische Hochzeitsbilder vor den Überresten des Odeons

Romantische Hochzeitsbilder vor den Überresten des Odeons

Die jeweiligen Gebäude sind mit Informationstafeln versehen, die entsprechende Erläuterungen abgeben. In der Nachsaison ist Apollonia nicht überlaufen und man kann in dem Areal, in dem man sich in einer Gaststätte auch erfrischen kann, relaxt bummeln. Leider befindet sich ein Großteil der Ausgrabungen in der prallen Sonne und es gibt wenig Schatten. Im Oktober war das nicht so das große Problem, in den Sommermonaten kann sich das aber durchaus dazu entwickeln

Apollonia zieht im direkten Vergleich mit Butrint zwar deutlich den kürzeren, es handelt sich dennoch um eine sehr schöne Stätte, die man durchaus besuchen sollte.

© Gerd Dorn, 2018
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Rundreise durch den östlichen Balkan
Details:
Aufbruch: 30.09.2017
Dauer: 15 Tage
Heimkehr: 14.10.2017
Reiseziele: Bosnien und Herzegowina
Montenegro
Kosovo
Mazedonien
Griechenland
Albanien
Kroatien
Der Autor
 
Gerd Dorn berichtet seit 3 Jahren auf umdiewelt.