5 Wochen durch Albanien

Reisezeit: Juli / August 2018  |  von Corina Dehne

Über den Llogara-Pass nach Borsh

Blick vom Aussichtspunkt am Llogara-Pass

Blick vom Aussichtspunkt am Llogara-Pass

Unser letzter Abschnitt beginnt. Wir fahren über Fier, dem Llogara Pass nach Borsh zu unserem Badeaufenthalt.

Abfahrt Berat 09.40 Uhr, Ankunft Borsh 16.00 Uhr ca. 180km

Zuerst geht es gut voran. In Kucové ist der Abzweig Richtung Fier. Hier beginnt eine Strasse, welche von Schlaglöchern und Kratern nur so übersäht ist. Ich habe mächtig Angst, dass unsere kl. Suzuki das durchhält.
Als dieser Abschnitt geschafft war, begann die nächste Herausforderung.
In Fier endet die Autobahn vom Norden und der gesamte Verkehr wird duch die Stadt geleitet. Über 11/2 Stunden hängen wir im Stau in dieser nicht so großen Stadt.
Nachdem wir diesen Engpass ohne erkennbare Schäden geschafft hatten, ging es wieder auf eine komplett leere Autobahn. Wo waren die ganzen Autos hin?
Das fiel uns im ganzen Land auf- in den Städten komplettes Verkehrschaos- Überland ist der Verkehr normal bis wenig.
Bis Orikum ging es ruhig weiter.
Durch Orikum fährt man nach Gefühl da es keinerlei Ausschilderungen gibt.
Also das Meer muß immer rechts sein, dann kommt man auch durch.

Und dann geht es den Pass hoch. Also hier könnte die Polizei viel Geld eintreiben - soviele mißachtete Überholverbote, nicht von uns- wir haben unser Lehrgeld bezahlt (na gut bis jetzt noch nicht)

Oben angekommen wollen wir uns eigentlich eine Übernachtung suchen. Doch irgendwie gefällt es uns hier oben nicht. Die Bungalows, die wir sehen, machen keinen sehr einladenden Eindruck. Außerdem fängt es an zu regnen.
Wir entscheiden uns fürs Weiterfahren.
Einen kleinen Stop legen wir noch an einem Aussichtspunkt ein. Dort treffen wir die Bremer/Berliner Freunde aus Berat.
Nun beginnt die Abfahrt. Hier ist die Strasse wesentlich besser als bei der Auffahrt.
Aber man hat das Gefühl es nimmt kein Ende. Noch dazu, dass man als Fahrer die Aussichten nicht so genießen kann.

Endlich kommen wir in Borsh an - doch wo ist der 6 km lange Sandstrand, wie im Trescher beschrieben?
Nicht zu finden, statt dessen grober Kies und große Steine.

Nun gut, wir versuchen unsere schon vorher gebuchte Unterkunft zu finden (gebucht hatten wir erst für einen Tag später, aber vielleicht ist ja was frei).
Fehlanzeige, kein Appartement "Blue Paradise". Auch von den ansässigen Albanern kennt keiner diese Anlage. Na toll.
Der Besitzer des "Al Mare" rief dann die Tel.Nr. an, die wir hatten- und siehe da es meldete sich der Besitzer. er schickte seine Tochter zu uns, die uns dann erklärte, dass die das "Blue Paradise" etwa 10 min. vom Strand entfernt liegt und es in der Ausschreibung falsch beschrieben war.
Nun standen wir da, wir wollten ja noch etwas Badeurlaub machen.
Im "Blue Mare" direkt am Meer bekamen wir dann für die nächsten Tage ein Zimmer. 40€

Blick von unserem Balkon im "Al Mare"

Blick von unserem Balkon im "Al Mare"

© Corina Dehne, 2018
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Wir wollten uns einen Geheimtip anschauen, doch leider ist es keiner mehr. Toleranz, Gelassenheit, gute Nerven (gerade als Autofahrer) und Improvisationstalent gehören auf alle Fälle ins Gepäck.
Details:
Aufbruch: 04.07.2018
Dauer: 6 Wochen
Heimkehr: 11.08.2018
Reiseziele: Albanien
Der Autor
 
Corina Dehne berichtet seit 13 Jahren auf umdiewelt.
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