Montenegro-Reisebericht :Backpacker Reise durch Montenegro & Albanien

3. Tag Mietwagenrundfahrt

Heute morgen ist der Himmel leider etwas bedeckt. Zunächst ging ich erst einmal in eine nahegelegene Bäckerei frühstücken, bevor ich den Mietwagen abholte.

Zunächst fuhr ich die Strecke Richtung Bar, die ich bereits am Vortag mit dem Überlandbus gefahren bin. Kurz vor Bar bog ich rechts in Richtung Stari Bar ab. Nach wenigen Kilometern hielt ich zunächst kurz in Stara Maslina an, wo sich der weltälteste Olivenbaum befindet. Nach kurzem Foto- und Filmstopp fuhr ich die engen Straßen weiter bergan, bis ich den großen Parkplatz von Stari Bar erreichte. Vom Parkplatz aus ging ich dann zu fuß durch das ehemalige Bar, welches 1979 bei einem starken Erdbeben, wie alle Orte a im Küstenbereich erheblich oder gar komplett beschädigt wurden. Stari Bar ist heute eine schöne rekonstruierte Ruinenstadt von denen der obere Teil mit den Aussichtsstellen und eine Art Museum gegen eine kleine Eintrittsgebühr besichtigt werden kann.

Am ältesten Olivenbaum der Welt

Am ältesten Olivenbaum der Welt

Der älteste Olivenbaum der Welt.

Der älteste Olivenbaum der Welt.

In Stari Bar

In Stari Bar

Nach der Besichtigung und dem Erwerb diverser Souvenirs ging es weiter durch das neue Bar entlang der Küstenstraße bis ich nach Rechts in das Gebirge in Richtung Cetinj abbog. Leider waren auf dieser Strecke Baustellung zur Erneuerung der Straße mit einigen Ampeln, so dass ich dementsprechend über eine Stunde für 20 km nach Cetinj brauchte. In Cetinj bog ich dann zum Lovćenj ab, auf dessen Gipfel sich das Njegoš-Mausoluem befindet. Leider herrschte oben so dichter Nebel, dass ich mich entschied unterhalb des Gipfel zu wenden und über eine Nebenstrecke nach Kotor fuhr. Mit dem weißen Mietwagen wäre es bei einer Sichtweite von teilweise gerade mal 20 Metern zu gefährlich gewesen weiterzufahren.

Unterwegs auf der Serpentinenreichen Strecke lockerte sich zwar der Nebel, aber der malerische Blick auf die Bucht von Kotor war leider nur beschränkt möglich. Hinzu kamen noch Reisebusse die vor jeder Kurve den Verkehr fast 5 Minuten zum erliegen brachten, da mehrere Anläufe erforderlich waren, die Kurve zu bekommen.

Als ich dann endlich in Kotor angekommen war und nach langem Suchen einen Parkplatz fand ging ich in die Altstadt, wo ich mir erst einmal in einer Pizzeria ein wohlverdientes Mittagessen gönnte. Nach einer kurzen Stadtbesichtigung, fuhr ich über die Küstenstraße vorbei an Budva und Bar zurück nach Ulcinj. Unterwegs machte ich noch Foto- und Filmstopps an der ausgeschilderten Stelle von der man einen herrlichen Blick auf die Hotelinsel Sv. Stefan hat und noch vor diversen Kirchen.

in der Altstadt von Kotor

in der Altstadt von Kotor

Die Hotelinsel Sv. Stefan

Die Hotelinsel Sv. Stefan

Orthodoxen Kirche in Bar

Orthodoxen Kirche in Bar

In Ulcinj angekommen galt es zuerst das Auto zurückzubringen, bevor es auch schon wieder Zeit war sich frisch zu machen und wie bereits am Vortag wieder in einem der Restaurants in der Altstadt Abend zu essen. Nach kurzen Verdauungs-Spaziergang am Meer, ließ ich im Hostel den Abend mit den anderen und der Besitzerin bei Bier und Kartenspiel ausklingen

© Marc Hoffmann, 2018
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Von der montenegrinischen Hauptstadt Podgorica entlang der albanischen Küste über das Hinterland mit Überlandbussen in die albanische Hauptstadt Tirana.
Details:
Aufbruch: 10.05.2017
Dauer: 3 Wochen
Heimkehr: 28.05.2017
Reiseziele: Montenegro
Der Autor
 
Marc Hoffmann berichtet seit 3 Monaten auf umdiewelt.