Montenegro-Reisebericht :Backpacker Reise durch Montenegro & Albanien

8. Tag Busfahrt Durres - Vlora

Nachdem ich gefrühstückt hatte, ging ich zum Bahnhof, um von dort einen Stadtbus nach Plepa zum Hauptbusbahnhof zu bekommen. In Plepa angekommen, musste ich noch knapp 30 Minuten warten, bevor ein Minibus nach Vlora vorfuhr. Nach ca. zwei Stunden traf der Bus in Vlora ein.

Von dem Haltestelle waren es ca. 10 Minuten Fußmarsch zum Hostel, welches gut versteckt in einer schmalen Seitenstraße liegt. Dort angekommen, nahm mich der nette, hilfsbereite Besitzer in Empfang und machte mir zur Begrüßung einen Tee.

Nachdem er mir alles über Vlora, etc. erklärt hatte, machte ich mich auf Besichtigungstour. Zunächst ging ich zum Unabhängigkeitsdenkmal und dem benachbarten Antiken Aulon. Anschließend vorbei an der Muradie Moschee etliche Treppen hinauf zum Aussichtspunkt Kuzum Baba. Nachdem ich die Aussicht genossen und Bilder gemacht hatte, ging ich den selben Weg wieder hinunter bis zur Moschee um von dort entlang des Boulevard an den Hafen zu gelangen. Der Hafen ist nicht so sehenswert, dafür hat man jedoch entlang des Boulevard viele Geschäfte und einladende Bars, Cafés, etc.

Auf dem Weg nach 
Vlora

Auf dem Weg nach
Vlora

Das Unabhängigkeitsdenkmal am Sheshi i Flamurit in Vlora

Das Unabhängigkeitsdenkmal am Sheshi i Flamurit in Vlora

Die Muradie-Moschee in Vlora

Die Muradie-Moschee in Vlora

Blick vom Aussichtspunkt Kuzum Baba auf Vlora

Blick vom Aussichtspunkt Kuzum Baba auf Vlora

Aussichtspunkt Kuzum Baba auf die Muradie-Moschee

Aussichtspunkt Kuzum Baba auf die Muradie-Moschee

Nachdem ich einiges eingekauft habe, wurde es auch schon wieder Zeit ans Abendessen zu denken. So ging ich den Boulevard wieder gemütlich zurück, um das Restaurant, welches mir vom Besitzer des Hostel empfohlen wurde aufzusuchen.

Da sich ein Gewitter zusammenbraute, machte ich mich nach dem leckeren Abendessen auf dem kürzesten Weg zur Herberge. Dort traf ich
auch einen Franzosen wieder, welcher schon wie ich tags zuvor in Durres übernachtete. Gerade noch rechtzeitig bevor das Gewitter losging, traf noch ein älterer Berliner ein, welcher mit dem Fahrrad von Zagreb aus, die gesamte Küste entlang fuhr und bis Griechenland wollte.

Das Gewitter war so heftig, das man es in der schmalen Gasse mit der Angst zu tun bekam. Das ganze Haus wackelte und dröhnte bei jedem Donner. Nach ca. 30 Minuten hatte sich das Wetter beruhigt und man konnte noch etwas auf der überdachten Terrasse bei Bier zusammen sitzen.

© Marc Hoffmann, 2018
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Von der montenegrinischen Hauptstadt Podgorica entlang der albanischen Küste über das Hinterland mit Überlandbussen in die albanische Hauptstadt Tirana.
Details:
Aufbruch: 10.05.2017
Dauer: 3 Wochen
Heimkehr: 28.05.2017
Reiseziele: Montenegro
Der Autor
 
Marc Hoffmann berichtet seit 3 Monaten auf umdiewelt.