5 Wochen durch Rumänien Juli/August 2019

Rumänien-Reisebericht  |  Reisezeit: Juli / August 2019  |  von Corina Dehne

Auf nach Maramures

Auf dem Weg nach Bred kamen wir durch Huta-Certeze, hier stehen unheimlich viele mehr oder weniger schöne Villen von Deutsch-Rumänen - hier wurde viel Geld verpulvert- welche aber nicht unbedingt bewohnt sind.

In Budesti sahen wir uns eine wunderschöne Holzkirche an, weiter nach Sapanta zum "Lustigen Friedhof".
Dicht an dicht stehen die Gräber, alles ist bunt.
Da wir nicht unbedingt rumänisch sprechen, mußten wir mit viel Phantasie uns die Geschichten anhand der Bilder zusammenreimen.
Vor dem Friedhof sind die üblichen Souvenir- und Imbißstände.
Am Anfang des Ortes gibt es einen kleinen Supermarkt
Toiletten sind auf dem Gelände des Friedhofs

Am Nachmittag kamen wir in der Holzklosteranlage in Barsana an.
Eine wunderschöne große Anlage. Sehr gepflegt. Es gibt ein kleines Museum.
Hier erlebten wir, wie ein Paar sein Auto segnen ließ. Schon ziemlich abgefahren.

In Bred bezogen wir dann unser Quartier.
Pension "Marioara"
- eine hübsche Pension bestehend aus Haupt- und Nebenhaus
sehr liebevoll eingerichtet
kleine Zimmer mit Balkon, kleines Bad
sauber, Kühlschrank, TV, W-Lan
schöner Garten, sehr gepflegt, nette Wirtsleute
Abendessen: Suppe, Hauptgericht, Nachspeise, Wasser, Wein, Schnaps= 40 Lei
sehr gut
Frühstück sehr gut

Vor dem Abendessen unternahmen wir noch einen Spaziergang durchs Dorf und hatten eine lustige Begegnung mit einem Bauern.

Kloster Barsana

Kloster Barsana

fleißige Nonnen

fleißige Nonnen

Dorfleben

Dorfleben

Pension Marioara

Pension Marioara

Eine schöne Begegnung

Eine schöne Begegnung

In Bred gibt es einen kleinen Minimarkt für das Allernötigste, keine Restaurants, mehrere Pensionen (dort wird für die eigenen Gäste gekocht)

Wir schauten uns in Bred an, wie die Holzschindel für die Dächer gefertigt werde, sahen bei einem Schnitzer für Harken und andere landwirtschaftliche Geräte vorbei, hier hatten wir auch Einblick in welch ärmlichen Verhältnissen einige Rumänen leben.
Außerdem bewunderten wir die vielen Holztore, die hier in der Gegend typisch sind.
Unser Spaziergang ging bis ins nächste Dorf, Horteni.
Dort sahen wir uns, wie auch in Bred, die Kirche und den Friedhof an.
Auffallend das die Friedhöfe in Rumänien, im Gegensatz zu den meisten deutschen, ungepflegt sind.
Spontan lud uns eine Lehrerin zu sich ein. Sie zeigte uns ihr Wohnhaus, erzählte uns von ihrer Arbeit mit den Kindern und bewirtete uns mit Kaffee und selbstgebrannten Schnaps.
Zurück in der Pension konnten wir noch eine kleine Schnapsverkostung mit dem Chef der Pension erleben.
Es wurde ein lustiger Abend.

Hier lebt der Mann

Hier lebt der Mann

Hier gibt es heiratsfähige Mädchen

Hier gibt es heiratsfähige Mädchen

Zu Gast bei der Lehrerin

Zu Gast bei der Lehrerin

© Corina Dehne, 2019
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Man braucht viel Gelassenheit und gute Nerven
Details:
Aufbruch: 10.07.2019
Dauer: 5 Wochen
Heimkehr: 12.08.2019
Reiseziele: Rumänien
Der Autor
 
Corina Dehne berichtet seit 8 Jahren auf umdiewelt.
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