Skiersatzurlaub 2014

Tschechien-Reisebericht  |  Reisezeit: Februar / März 2014  |  von Manfred Sürig

Ausflug nach Olmütz

Ausflug nach Olmütz

Nach dem Frühstück erklimmen wir erst einmal den Hang neben dem Haus. Welche Überraschung! Eine kleine Wiese für die Schafe der Wirtin und gerade heute morgen ist ein kleines Lamm geboren und steht auf wackeligen Füßen neben der Mama.
Lada füttert die Herde und versorgt Mutter und Lamm mit Wasser.

Das Haus steht genau am Europa-Radwanderweg Krakau-Wien, die Pension Lada dürfte da für jeden Radler ein Muß sein. Wir erkunden nun ein Stück diesen Weg talwärts zu Fuß - alles asphaltiert, zum Radfahren im Sommer sicher ein Genuß, auch wenn es bergauf geht.
Nach einer Stunde kommen wir zurück in dem Gefühl, schon mal eine anständige Morgengymnasik hinter uns zu haben.

Dann gehts zum Einkauf nach Olmütz, Herr Uznul bietet uns an, dass wir mitkommen können und gut 4 Stunden Zeit für Stadtrundgänge dort haben werden.

Ein ideales Angebot, das wir gern annehmen.
Bei so vielen Sehenswürdigkeiten wird die Zeit nicht lang.

Gerade erst nach der Restaurierung wieder freigegeben: Die astronomische Uhr am Rathaus in Olmütz.

Gerade erst nach der Restaurierung wieder freigegeben: Die astronomische Uhr am Rathaus in Olmütz.

Wir besichtigen zunächst das Dominikanerkloster, klettern auf den Turm der Martinskirche,

Wir besichtigen zunächst das Dominikanerkloster, klettern auf den Turm der Martinskirche,

wandern durch schöne Wallanlagen an der Stadtmauer entlang bis zum Dom,

wandern durch schöne Wallanlagen an der Stadtmauer entlang bis zum Dom,

bis wir unsere müden Füße im Universitätscafe ausruhen lassen können.

Die Sonnenuhr im Hof der Universität, genial entworfen und mit Emblemen aller Olmützer Volksgruppen versehen, nur steht sie fast den ganzen Tag im Schatten, so dass man die Uhrzeit nicht ablesen kann, selbst wenn die Sonne scheint.

Die Sonnenuhr im Hof der Universität, genial entworfen und mit Emblemen aller Olmützer Volksgruppen versehen, nur steht sie fast den ganzen Tag im Schatten, so dass man die Uhrzeit nicht ablesen kann, selbst wenn die Sonne scheint.

Der Dom, ebenfalls frisch restauriert

Der Dom, ebenfalls frisch restauriert

Museen gäbe es noch genug zum Besichtigen, aber wir wollen das trockene Wetter nutzen und bleiben lieber draußen.
Bei Einbruch der Dämmerung werden wir pünktlich abgeholt und fahren zurück zu unserer Unterkunft - durch eine herrliche Landschaft bei Prostejov und Plumlov, die wir nur schemenhaft noch sehen können.
Zm Abendessen lassen wir uns überraschen - ein saftiges Schweineschnitzel natur, wahrscheinlich von frei lebenden Schweinen, so etwas kennen wir schon gar nicht mehr.
Danach erfüllen wir die Erwartungen unserer daheimgebliebenen Ehefrauen: Skatspielen und Bier trinken vor dem knisternden Kaminfeuer. Hier läßt es sich aushalten!

© Manfred Sürig, 2014
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Was wollt ihr denn da mitten in Mähren-auf 600 m ü.M. ist unmöglich mit Schnee zu rechnen. Und dann 30 km vom nächsten größeren Ort entfernt - da könnt ihr doch nur versauern. Mit diesen Worten ließen 4 Frauen ihre Männer abziehen, zum Skatspielen und Biertrinken, dachten sie.......
Details:
Aufbruch: 25.02.2014
Dauer: 9 Tage
Heimkehr: 05.03.2014
Reiseziele: Tschechische Republik
Der Autor
 
Manfred Sürig berichtet seit 15 Jahren auf umdiewelt.