Drei Monate in Malta?

Malta-Reisebericht  |  Reisezeit: Dezember 2002 - März 2003  |  von Inge Waehlisch Soltau

Dingli Cliffs, Prähist. Tempel und Blaue Grotte

Dingli Cliffs

Zu den Dingli Cliffs, den prähistorischen Tempeln und der Blauen Grotte kommt man am besten mit dem Auto.
Die Dingli Cliffs liegen an der Südküste von Malta in der Nähe des kleinen Ortes Dingli, und diese Klippenformation ist der höchste Punkt der Insel Malta. Dieser Ort ist der höchstgelegenste von Malta, und die Klippen erreichen eine Höhe von 235 m. An der Südwestküste fallen die Felsen auch oftmals steil ab, sind aber nirgends so hoch wie die Dingli Cliffs.
Auf der einen Seite sieht man das Meer und auf der anderen Seite das eher karge Land.

Dingli Cliffs

Dingli Cliffs

An den Dingli Cliffs

An den Dingli Cliffs

Unterhalb der Klippenkante befindet sich ein fruchtbares Felsplateau, wo Landwirtschaft betrieben wird.
Oberhalb der Dingli Cliffs liegt eine kleine Kapelle und ausserdem eine ehemalige Radarstation der Royal Air Force. Diese kuppelförmige Anlage wird heute von der maltesischen Flugsicherung genutzt.

An den Dingli Cliffs

An den Dingli Cliffs

An den Dingli Cliffs

An den Dingli Cliffs

Hagar Qim Tempel

Auf Malta gibt es einige riesige Tempelanlagen. Wir besuchten die Anlage Hagar Qim an der Steilküste in der Nähe der Dingli Cliffs und der Blauen Grotte.
Die megalithische Tempelanlage von Hagar Qim wurde zwischen 3200 und 2500 v.Chr. aus riesigen Steinklötzen und -platten erbaut, also in der Jungsteinzeit und ist noch gut erhalten.
Die Tempelanlage war als einzige in Malta von einer ca. 7 bis 10 m hohen Mauer umgeben. Wahrscheinlich dienten die Tempel der Opferung, denn daraufhin deutet eine grosse Platte mit Löchern, an denen die Opfer festgebunden wurden.
Einige Funde von diesem Tempel sind im Nationalmuseum in Vallletta zu sehen, im Tempel stehen nur Kopien.

Tempelanlage

Tempelanlage

Prähistorischer Megalith Tempel

Prähistorischer Megalith Tempel

Die Steine wurden aneinander und übereinander geschichtet - und das nur mit primitiven Werkzeugen. Der grösste Stein in dieser Tempelanlage ist 6,40 m lang, 3 m breit und wiegt ca. 57 Tonnen. Es ist erstaunlich, wie es möglich war, diese riesigen und schweren Steine zu bewegen.

Tempelanlage

Tempelanlage

Tempelanlage

Tempelanlage

Blaue Grotte

Die Blaue Grotte ist eines der beliebtesten Ausflugsziele von Malta. .
Eigentlich sind es mehrere Höhlen in der Steilküste, und das Wasser leuchtet hellblau bei Sonneneinfall - daher der Name. Das Blau entsteht durch den starken Bewuchs mit Blaualgen. An einigen Stellen gibt es aber auch Rotalgen.
Von Land aus sind die Grotten nicht zu erreichen, deshalb werden Bootstouren angeboten. Diese wurden allerdings im Winter, als wir dort waren, nicht durchgeführt.
Wir waren fast allein dort und genossen einfach den schönen Blick auf die Grotte und die Küstenlandschaft.

Einfahrt zur Blauen Grotte

Einfahrt zur Blauen Grotte

Das "Tor" zur Blauen Grotte

Das "Tor" zur Blauen Grotte

Blick aufs Meer bei der Blauen Grotte

Blick aufs Meer bei der Blauen Grotte

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Die Reise
 
Worum geht's?:
Wie ist es mit Überwintern in Malta? Unsere Erfahrungen - aber schon einige Jahre her...
Details:
Aufbruch: 08.12.2002
Dauer: 3 Monate
Heimkehr: 09.03.2003
Reiseziele: Malta
Italien
Der Autor
 
Inge Waehlisch Soltau berichtet seit 16 Monaten auf umdiewelt.