Porto - Licht und Schatten...

Portugal-Reisebericht  |  Reisezeit: Juni 2016  |  von Inge Waehlisch Soltau

Fahrt mit Electrico No. 1 und/oder Bus 500

Fahrt mit der Electrico No. 1

Die Fahrt mit der Electrico No. 1 kann ich eigentlich nicht empfehlen. denn die kleine Strassenbahn ist hoffnunglos überfüllt. Sitzplätze gibt es nur wenige, und die Menschen stehen dicht an dicht, so dass man nicht mehr aus dem Fenster schauen kann. Also man sieht nichts mehr - riecht aber einiges...
Und dann drängen sich auch noch Leute mit überdimensionalem Kinderwagen hinein, so dass man froh sein kann, ohne grössere Blessuren aussteigen zu können.
Die Rückfahrt mit dem Bus 500 allerdings ist wirklich empfehlenswert und besonders dann, wenn man oben und ganz vorne sitzen kann.

Electrico No. 1

Electrico No. 1

Der äussere Leuchtturm

Der äussere Leuchtturm

Die Electrico fährt bis zum Jardin do Passelo Alegre direkt am Fluss gelegen. Von dort aus kann man bis zur Festung Sao Jao Baptista da Foz do Douro laufen, erbaut Ende des 16. Jahrhunderts, um die Küste und den Flussmündung zu schützen. Der ursprünglich militärischen Architektur wurden moderne Bastionen zugefügt. Hier befindet sich jetzt ein Institut für Nationale Verteidigung.

Festung Sao Joao Baptista da Foz de Porto

Festung Sao Joao Baptista da Foz de Porto

Beim Leuchtturm und an der Mole

Wir erlebten dort an der Flussmündung den tpyischen morgendlichen Nebel, was alles ein wenig mystisch aussehen liess: die Mole mit den zwei Leuchttürmen und das kaum sichtbare gegenüberliegende Ufer.

Morgennebel

Morgennebel

Alles noch im Dunst

Alles noch im Dunst

Starke Brandung

Starke Brandung

An der Mole waren bereits viele Angler zu sehen. Und am vorderen Leuchtturm sahen wir zwei Männer in Neoprenanzügen, die dort Muscheln ernteten. Das sah bei der starken Brandung recht gefährlich aus, und die Männer mussten höllisch aufpassen, damit sie von den Wellen nicht überrollt wurden.
Man kann von dort aus weiter laufen auf der Promenade bis zum Citypark und zum Ortsteil Matosinhos. Wem das zu weit ist, kann eine der Strände aufsuchen oder sich in einem Restaurant einen kühlen Drink gönnen.

Der Sprung

Der Sprung

Muschelernte

Muschelernte

Rückfahrt mit dem Bus 500

Allmählich löste sich der Nebel auf, und so hatten wir bei der Rückfahrt mit dem 500er Bus eine schöne Sicht auf die Mole und die zwei Leuchttürme, den Strand und das Meer mit kleinen Booten.

Kleiner Strand

Kleiner Strand

Mole mit den zwei Leuchttürmen

Mole mit den zwei Leuchttürmen

Kleine Boote

Kleine Boote

Auf der Fahrt in die Stadt sieht man dann schon von weitem die Autobahnbrücke Ponte da Arrabida.
Nach den teilweise eleganten Villen im Vorort Foz do Douro sahen die Häuser dann - je näher wir an die Stadt kamen - teilweise sehr heruntergekommen und abbruchreif aus.

Blick auf Ponte do Arabida

Blick auf Ponte do Arabida

Ponte do Arabida

Ponte do Arabida

Ein letzter Blick auf die Kathedrale oben auf einem Hügel, und die Fahrt endete am Praca da Liberdade.

Blick auf Kathedrale im Hintergrund

Blick auf Kathedrale im Hintergrund

Hier wache ich - vom Bus aus gesehen....

Hier wache ich - vom Bus aus gesehen....

Fahrt mit dem Bus 500

Die Fahrt mit dem 500er Bus hatte uns gut gefallen. Also liefen wir zum Prace da Libertade, wo der Bus startet und fuhren nochmals Richtung Douromündung.
Wir stiegen irgendwo an einem der vielen Strandabschnitte aus, wo es einige Miradores gibt.

Kleiner Mirador

Kleiner Mirador

Romantische Pergola

Romantische Pergola

Wir liefen die lange Strandpromenade - schön angelegt - weiter bis zum Fort do Queijo.
Auf der anderen Seite des Forts liegt der Parque Cidade do Porto, der mit einer Gesamtfläche von ca. 83 ha der grösste Park von Portugal und ein Naherholungsgebiet für die Bewohner von Porto ist.

Promenade Richtung Matosinhos

Promenade Richtung Matosinhos

Wie alt mag er wohl sein?

Wie alt mag er wohl sein?

Castelo do Queijo

Das Castelo do Queijo (Käseburg) heisst eigentlich Fort Sao Francisco Xavier und hat seinen Namen anscheinend erhalten, weil der Felsen, worauf das Fort errichtet wurde, wie ein Käseblock aussieht. In diesem Fort aus dem 15. Jahrhundert befindet sich ein Museum.

Fort de Queijo

Fort de Queijo

Fort de Queijo

Fort de Queijo

Matosinhas

Matosinhas - leicht zu erreichen von Porto mit Bus und/oder Metro - hat einen breiten und langen Strand am nördlichen Ufer der Douromündung, selbst im Hochsommer gibt es viel Platz. Der Strand wird im Süden begrenzt durch das Fort und im Norden vom Fischerei- und Containerhafen.
Durch die Nähe zum Hafen ist die Wasserqualität natürlich nicht die beste, aber zum Schwimmen ist das Wasser selbst im Sommer wahrscheinlich zu kalt. Die mittelgrossen Wellen sind aber ideal für Surfer und Bodyboarder.

Strand bei Matosinhos

Strand bei Matosinhos

Strand bei Matoshinhos

Strand bei Matoshinhos

Die Apartmenthäuser hinter Strand und Promenade sind nicht gerade eine Augenweide und auch der Containerhafen stört sicherlich. Aber wir fanden ein Strandrestaurant, wo wir die beste "weisse Sangria" während unserer Portugalreise getrunken haben...
In Matosinhos gibt es eine grosse Fischereiflotte, am Morgen einen grossen Fischmarkt und auch viele gute Fischrestaurants.

Mittagsblume

Mittagsblume

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Die Reise
 
Worum geht's?:
Sightseeing in der Altstadt und auf der anderen Seite des Douro - Bootsfahrt auf dem Douro - Fahrt mit Electrico No. 1 und Bus 500 und Zugfahrt nach Espinho
Details:
Aufbruch: 07.06.2016
Dauer: 6 Tage
Heimkehr: 12.06.2016
Reiseziele: Portugal
Der Autor
 
Inge Waehlisch Soltau berichtet seit 4 Monaten auf umdiewelt.