Fuerteventura, Insel des ewigen Frühlings!

Spanien-Reisebericht  |  Reisezeit: Februar 2019  |  von Esther und Hardy

Vega de Rio Palma, Pozo Negro

Heute ist der letzte Tag mit Auto für uns.

Zuerst einmal ging es auf uns schon bekannter Strecke Richtung Vega de Rio Palma.
Kurz vor der Abbigung ins Vega de Rio Palma, im gleichnamigen Ort ein Halt an der Ermita de Nuestra Señora de la Peña, einer kleinen Kirche direkt an der Strasse. Auch hier ein sehr schöner Hauptaltar, in der Mitte zu sehen, die nur 23cm hohe Marienfigur mit Kind aus Alabaster. Sie gilt als älteste Marienfigur der Insel, wahrscheinlich schon im 15. Jh. vom Eroberer Béthencourt aus Frankreich mitgebracht, wird als Schutzheilige verehrt und ist im September Ziel der grössten Inselwallfahrt.

Ermita de Nuestra Señora de la Peña

Ermita de Nuestra Señora de la Peña

Der Hauptaltar mit der .....

Der Hauptaltar mit der .....

...der kleinen Marienfigur in der Mitte aus Alabaster

...der kleinen Marienfigur in der Mitte aus Alabaster

Kurz nach der Kirche geht es rechts ab ins Palmental, mit Beschilderung zur "Casa de la Naturaleza" von dem deutschen Fotografen Reiner Loos mit viel Liebe zm Detail geplant. Sehr schön mit Teich, Restaurant und vielen Pflanzen sowie einer Ausstellung angelegt. Nach einem Café con Leche ging es weiter bis zum Ende der Strasse, die kurz nach Erreichen des einst angelegten und mittlerweile zugeschwemmten Stausees de las Peñitas in eine schmalen Schotterweg übergeht, nur was für Wanderer, aber nix für uns.....

Blick ins Palmental

Blick ins Palmental

Casa de la Naturaleza

Casa de la Naturaleza

Hier endet die Strasse mit Blick auf den verschlemmten Staursee Las Peñitas

Hier endet die Strasse mit Blick auf den verschlemmten Staursee Las Peñitas

Also wieder umdrehen und zurück auf kurvenreicher Strasse nach Pájara, wo wir dann auf den gut ausgebauten Hauptstrassen bis zum Abzweig nach Pozo Negro an der Ostküste gekommen sind.
Das altkanarische Ruinenfeld Atalayita soll die bedeutendste Ruinenstätte aus vorspanischer Zeit sein. Auf Schotter ging es bis zum Infocenter, das jedoch bis auf weiteres geschlossen ist. Bis auf 2 Ziegen und uns, weit und breit niemand.....
Ich hoffe nicht, dass die noch aus vorspanischer Zeit sind, denn bei Atalayita handelt es sich um ein Hirtendorf, das aus igluartigen Rundbauten bestanden hat, die mehr oder weniger erkennbar, teilweise restauriert, in grosser Zahl zu erkennen sind. Die Ziegen fanden genug Nahrung auf diesem Lavafeld, das vor ca. 10.000 Jahren aus einem Strom vom Terrain des "Malpais Grande" weiter westlich entstanden ist.

Nachdem wir genug vom Herumlaufen hatten, gings zum Lunch und hinterher noch zum Einkaufen, damit wir wenigsten die schweren Wasserflaschen für unseren Kaffee und was zum Trinken im Apartment haben, wenn wir autolos sind.

Pozo Negro

Pozo Negro

Ausser uns die einzigen Besucher

Ausser uns die einzigen Besucher

© Esther und Hardy, 2019
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Diese zweitgrösste Insel der Kanaren, ca. 120km westlich vor Marokkos Küste gelegen, ist für uns noch unbekannt und ideal für eine Reise, um die dunkle Jahreszeit für einen kurzen "Winter Break" zu verkürzen.
Details:
Aufbruch: 02.02.2019
Dauer: 17 Tage
Heimkehr: 18.02.2019
Reiseziele: Spanien
Der Autor
 
Esther und Hardy berichtet seit 9 Jahren auf umdiewelt.
Bild des Autors
Aus dem Gästebuch (1/1):
Brüning 1550759258000
Hi Ihr lieben, dass ist wieder super toll gesch­rie­ben und die Fotos sind klasse. Mit Euch kann man mit­rei­sen , selbst wenn man am anderen Ende der Welt ist.