Vielfalt im Süden Spaniens - Andalusien 2019

Spanien-Reisebericht  |  Reisezeit: Mai / Juni 2019  |  von Brigitte Amrhein

Auf dem Felsen der Affen

Wir lassen uns das reichhaltige Frühstück schmecken, dann starten wir nach Gibraltar. Ohne Probleme finden wir den Parkplatz direkt an der Grenze und nach einer kurzen Nachfrage auch den Kiosk für die Tickets. Die sind nicht ganz billig, aber wir sparen trotzdem einiges im Vergleich zu den normalen Preisen.
Wir gehen zu Fuß über die Grenze und der Shuttlebus bringt uns zur Talstation der Seilbahn.
Oben erwarten uns schon die ersten Affen - und außerdem tolle Ausblicke auf die Meerenge und hinunter auf die Stadt und den Hafen von Algeciras. Wir trinken erst mal Kaffee, amüsieren uns darüber, wie die intelligenten Affen direkt mit der Angst der Besucher spielen, dann machen wir uns auf den Weg ans südliche Ende des Felsens.

Berberaffe in Gibraltar

Berberaffe in Gibraltar

Blick auf den Hafen und die Stadt

Blick auf den Hafen und die Stadt

Der berühmte Felsen von Gibraltar

Der berühmte Felsen von Gibraltar

Auf dem langgestreckten Felsen sehen wir verschiedene Bastionen (die vor nicht wirklich langer Zeit noch genutzt wurden), den kleinen Skywalk (um den wir wegen einer defekten und deshalb gesperrten Platte nicht mal herum gehen können) und immer neue Aussichtspunkte - und natürlich immer wieder Affen...
Dann wollen wir St. Michael's Cave besuchen. Auf dem Weg dorthin sehen wir auf dem Weg eine Affenmutter, die ihr neugeborenes Baby säugt - und das ist höchstens ein paar Stunden alt, am Kleinen hängt sogar noch die Nabelschnur... Wir haben wieder mal Glück!
Die Höhle ist mit ihren Tropfsteinformationen und der wechselnden farbigen Beleuchtung wirklich beeindruckend. Sie wird heutzutage hauptsächlich für Konzerte genutzt, was wir uns auch gut vorstellen können.

Zwiegespräch?

Zwiegespräch?

Die afrikanische Küste im Visier

Die afrikanische Küste im Visier

Affenmutter mit neugeborenem Baby

Affenmutter mit neugeborenem Baby

St. Michael's Cave

St. Michael's Cave

Anschließend trinken wir etwas und beschließen - weil wir ja auch noch nach Tarifa wollen - das maurische Kastell nicht mehr zu besichtigen, von den Mauren haben wir in den letzten Tagen ja auch schon viele einzigartige Zeugnisse gesehen.
Auf dem Weg zur Windsor Bridge sehen wir einen großen, sehr schönen Schmetterling, der sich sogar nah fotografieren lässt - in der Nachbereitung stellt sich heraus, dass es sich um einen Erdbeerbaumfalter handelt, den größten Tagfalter Europas. Die Hängebrücke ist cool, wackelt ganz schön, ist aber nicht im Geringsten gefährlich. Vorbei an weiteren Bastionen gehen wir hinunter in die Stadt und warten an der Seilbahn auf unseren Shuttlebus.
Wieder geht es zu Fuß über die Grenze, dann holen wir das Auto und starten Richtung Tarifa.

Erdbeerbaumfalter

Erdbeerbaumfalter

Halbwüchsiger Berberaffe als Spiegelsurfer

Halbwüchsiger Berberaffe als Spiegelsurfer

Residenz des Gouverneurs von Gibraltar

Residenz des Gouverneurs von Gibraltar

In Tarifa empfängt uns ein starker und ziemlich kühler Wind, so dass wir nach einem Getränk nur noch einen kurzen Spaziergang am Hafen machen. An der Festung sehen wir einen Rötelfalken, den wir von gestern aus der Doñana schon kennen.
Den Weg zurück nach Chiclana unterbrechen wir noch an einem schönen Strand, wo sich Hunderte von Kite-Surfern tummeln. Der Wind hier ist genau so stark wie in der Stadt, aber viel wärmer...
Zurück in Chiclana besuchen wir kurz das Zentrum, dann fahren wir ins Guesthouse, wo wir auch noch Zeit für einen Sprung in den Pool haben. Später serviert uns Ken das Abendessen - und das ist der absolute Hammer! Angela hat die frischesten Zutaten auf Sterne-Niveau zubereitet! Eigentlich sind wir spätestens nach dem 3. Gang satt, aber wir bekommen 6...

Rötelfalke an der Festung von Tarifa

Rötelfalke an der Festung von Tarifa

Die schmalste Stelle zwischen Europa und Afrika

Die schmalste Stelle zwischen Europa und Afrika

Kite-Surfer an der Playa Tangana bei Tarifa

Kite-Surfer an der Playa Tangana bei Tarifa

Am Iro in Chiclana de la Frontera

Am Iro in Chiclana de la Frontera

© Brigitte Amrhein, 2019
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Nicht allzu weit weg von daheim und trotzdem Neues erleben, einen Urlaub voller Kultur und Natur verbringen - da bietet sich Andalusien an! Heraus gekommen ist eine selbst geplante Rundreise mit dem Mietwagen, zwei Wochen mit unvergesslichen Eindrücken, Geschichte und Geschichten, touristischen Hotspots und (noch) wenig besuchten Orten.
Details:
Aufbruch: 25.05.2019
Dauer: 15 Tage
Heimkehr: 08.06.2019
Reiseziele: Spanien
Der Autor
 
Brigitte Amrhein berichtet seit 11 Monaten auf umdiewelt.
Aus dem Gästebuch (1/1):
Nick H. 1565621409000
Ich fahre selbst Ende Sep­tem­ber nach An­da­lu­sien, da stellt dein toller Rei­se­bericht eine super Ein­lei­tung inkl. inte­res­santen An­re­gun­gen dar, danke!!