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Gästebuch :"Go Burma (Myanmar) - Rucksackreise durch ein geschundenes Juwel"

Ullrich 1342121341000
Fünf Sterne für den Humor und den Bildteil; vier für den Informationsgehalt. Michael Derendorf versteht es, den Leser bei der Stange zu halten. Als Rucksack-Vielflieger konnte ich die Situationen Eins zu Eins miterleben. Den letzten, fünften Stern für die Gesamtwertung versage ich dem Autor nur, weil hier ein wenig der literarische Feinschliff fehlt. Dennoch hat das Buch seine Wirkung erzielt: Myanmar werde ich im Dezember 2012 bereisen.
Angelina Lauterbach 1334944524000
Rucksackreise durch die Diktatur Myanmar - unmittelbar nach der brutalen Niederschlagung eines Volksaufstandes? Schwieriges Thema! Da der Autor ausdrücklich KEINEN Reiseführer, sondern Geschichten aus Absurdistean ankündigt, wusste ich nicht wirklich, ob ich mich darauf einlassen soll. Also Bauchentscheidung: Schönes Cover, klasse Bildteil - gekauft. Dann die Überraschung: eine so kurzweilig verpackte Reportage, spricht nicht nur Burma- oder Rucksackreisende, sondern jeden an. Der Autor hat mich auf seine Reise(n) mitgenommen. Ich empfehle das Buch gerne weiter.
Mein Fazit: Ein Jedermannsbuch - aufschlussreich, spannend, oft brüllend komisch. LESEN!
Herbert Kaulen 1326911220000
Der Autor hat als Rucksackreisender viel erlebt und schildert dementsprechend sehr interessante, amüsante und spannende Geschichten und Erlebnisse, die ganz nebenher auch viele Informationen über Land und Leute vermitteln.
Hierdurch ist ein sehr kurzweiliger Bericht entstanden, der Lust auf mehr und deutlich macht, wie man andere Länder wirklich kennenlernen kann.
Herbert Angerer 1326069779000
Hallo Michael!
Ich bin gerade von meiner 6. Reise nach Myanmar zurück gekommen, dieses Mal 7 Wochen lang (social visa). Das Land und die Leute finde ich äußerst faszinierend und freundlich, nicht nur, weil meine Frau Burmesin ist. Ich habe durch diesen Umstand nicht nur die wesentlichen Sehenswürdigkeiten gesehen, sondern auch kaum oder noch nie von Touristen besuchte Orte gesehen und unvergessliche Eindrücke und Begegnungen erlebt.
Es freut mich wenn Individualreisende wie Du dieses Land und die Menschen dort näher kennen lernen wollen.
Ich finde es jedoch nicht in Ordnung, wenn dann in den jeweiligen Reiseberichten unrichtige Darstellungen, Verallgemeinerungen oder oberflächliche subjektive Meinungen zu lesen sind.
Z.B. ist von den ca. 2.500 verbliebenen Pagoden in Bagan keine einzige mit Gold verkleidet (das trifft nur auf die Shwedagon-Pagode in Yangon zu).
Die Menschen in Burma sind weder bitter arm noch ungebildet oder rückständig, sie hatten halt bisher nicht die Möglichkeiten wie wir in der Mitte Europas. Sie sind umwerfend freundlich, hilfsbereit, neugierig, wissbegierig und bieten ihre Dienste ohne Hintergedanken an. Und viele müssen durch zum Teil sehr schwere Arbeit versuchen das tägliche Leben für sie und ihre Familie sicherzustellen. Und es ist nicht nur in Burma so, dass die Touristen als reich gelten, hat doch der Normalburmese weder Freizeit noch 2.000 Euro übrig für 3 Wochen Nichtstun als Pagoden und Ruinen anzuschauen oder abzufotografieren. Und auch in Burma sind viele Menschen abhängig von ein bisschen Einkommen aus dem Tourismus.
Wenn also nach Reisen mehr über sachliche Informationen, positiver und weniger aus unserer z.T. überheblichen Lebenseinstellung heraus berichtet wird, ist den Menschen in solch wenig weit entwickelten Ländern wie Myanmar mehr gedient. Denn vielleicht besuchen dann doch wieder mehr Menschen Burma und lassen auch ein bisschen von ihrem Reisebudget dort im Land.
Ich hoffe, dass Du mit Deinem Buch auch ein paar dazu bewegen kannst, sich mit diesem fremden und vielfach unbekannten/verkannten Land zu befassen und dorthin zu reisen. Es ist es unbedingt wert.
Dir wünsche ich mit dem Buch Erfolg und weiterhin viele spannende und erlebnisreiche Reisen.
Herbert Angerer, Österreich
Antwort des Autors: Mingalaba Herbert, danke für deine Rezension. Du hast Recht: Auf Bagans Pagoden befindet sich - von kleinen Nebengebäuden abgesehen - kein echtes Gold. Allerdings habe ich durchaus "bitterarme" und mangelernährte Menschen angetroffen, was sicherlich der besonderen Situation Anfang 2008 (Volksaufstand, wirtschaftl. Depression, Lebens-mittelkrise) geschuldet war. Als Afrika-, Asien- und Nahostreisender, der bewusst unter Luxusverzicht mit der "Normalbevölkerung" reist, gehe ich mit dem stigmatisiertem Armutsbegriff vorsichtig um. Den aktuellen Wandel in Myanmar verfolge ich mit Spannung und glaube, dass sich Burma in Kürze zum dem Reisehighlight Südostasiens schlechthin entwickelt. Keine Frage: Land und Leute sind ein Traum und ich war definitiv nicht das letzte mal dort! Lieben Gruss vom Autor M. Derendorf
Ulrich Feyen 1325413727000
Ich war nie "Backpacker", aber nach der Lektüre von Go Burma wird sich das möglicherweise ändern.
Der Autor versteht es, mit humorvollen und abenteuerlichen Geschichten, Sprachwitz und hohem Erzähltempo zu fesseln.
Mein Interesse an Asien wurde jedenfalls auf höchst unterhaltsame Weise geweckt, klasse Buch - bitte mehr davon!
Michael Derendorf (Der Autor) 1325326735000
Hier einige Presserezensionen in eigener Sache:

Stadtspiegel Krefeld: “Spannende Reiseliteratur, die harte Fakten mit Humor vermittelt. Ein Buch für jedermann, das Lust auf mehr macht.“



Bockum Life/Das Stadtjournal: “Das Buch wartet mit einem fulminanten Bildteil auf und ist als Plädoyer für individuelles Reisen zu verstehen, dass sich keineswegs allein an Liebhaber von Fernreisen richtet. Wer sich gerne auf einen ungemein unterhaltsamen Genremix aus Abenteuergeschichten, Journalismus und Klartext einlässt, dem wird das Buch wärmstens empfohlen.“

Axel Viola Verlag, Krefeld: „Nichts und Niemand sind vor einer satirischen Betrachtung sicher. Da der Autor nicht einmal vor sich selbst halt macht, nimmt man es ihm nicht übel. Sein Sensus für Situationskomik und das hohe Erzähltempo lassen keinen Raum für Langeweile. Eine aufschlussreiche und kurzweilige Möglichkeit, sich auf die nächste Reise einzustimmen oder sich einfach treiben zu lassen. Kurzum: ein Buch, das Herz, Hirn, Auge und Lachmuskeln gleichermaßen anspricht.“
Klaus Niedermayer / Österreich 1325326515000
Authentische, außergewöhnlich kurzweilige Form der Unterhaltung. Der Autor „vergeudet“ seine Zeit nicht mit langatmigen Zahlenkolonnen, geschichtlichen Abhandlungen, Städteempfehlungen und Königsnamen, sondern vermittelt seine Gedanken, sein Reisegefühl, indem er die schwierige Lebenssituation seiner Gesprächspartner beschreibt und die Einheimischen zu Wort kommen lässt. Spannend, persönlich (sicherlich auch oftmals: subjektiv), emotional und jederzeit urkomisch. Nach meinem Verständnis bringt er Informationen besser rüber als manch trockener Reiseführer. Für uns ist das Buch eine hervorragende Vorbereitung auf unsere nächste Asienreise.
Rudi 1323939084000
Ich habe bereits die vorherigen Berichte des Autors gelesen und mich sehr dafür interessiert, weil er auf andere Art und Weise als in üblicher Manier Reiseberichte abgibt.
Sein Buch, dass auch ausdrücklich als eine andere Art der Reise-Berichterstattung angekündigt wird, habe ich mit Aufmerksamkeit gelesen und mich über die Anekdoten, aber auch die Art, diese zu erzählen, amüsiert.
Solche Vorkommnisse sind real und ich habe sie z.T. selbst erlebt.
Zudem sind im Buch hervorragenden Fotos.

Alles in Allem: lesens- und sehenswert.
Asia-Backpacker 1323886457000
Ich habe das BUCH Go Burma gelesen und fands authentisch, äußerst unterhaltsam, informativ und erfrischend anders. Viele Situationen, die er schildert, sind mir als Asienreisendem vertraut. Die Leseprobe ist nur ein Auszug und kein typischer Kurzbericht, wie in umdiewelt üblich. Die Beiträge des Autors über Vietnam bzw. Laos & Kambodscha (hier im Portal) belegen, dass er Geschichtenschreiben beherrscht - siehe Kritiken im Gästebuch. Der große Bildteil im Buch ist zudem Hammer - der Autor sollte diesbezüglich die besten Bilder in der Leseprobe einstellen! Ich habe zwei Bücher als Weihnachtsgeschenke nachgeordert. Von mir: 98 von 100 Punkten.
Nikaia 1323712954000
...tja, ich war auch in Myanmar, reiste auf ähnliche Art wie der Autor, kann gut nachvollziehen wovon er spricht, dennoch der Stil ist mir zu geschwätzig um unterhaltend zu sein.