Armenien, eine Reise an der Grenze zwischen Europa und Asien

Reisezeit: März - Oktober 2013  |  von Dominik Paireder

Der Junge vom Bahnhofs-(Zoo)

Der Junge vom Bahnhofs-(Zoo)

Als ich das Taxi verließ und mich mit großen Schritten der Eingangshalle nähere, verbreitet sich ein Glücksgefühl in mir, dass ich obgleich all der ausgedachten Hindernisse und Missgeschicke, alleine "ok bis auf die Hilfe des Taxis" zum Bahnhof geschafft habe. Dieses kurz aufschäumende Gefühl wird jedoch raschesten beendet, als ich auf eine verschlossene Eingangstüre treffe. Nun konnte Sascha endlich beweisen welche Fähigkeiten alle in ihm stecken. Sascha so hieß mein Taxifahrer, mit dem ich ein Interessantes Gespräch auf der kurzen fahrt vom Flughafen zum Bahnhof hatte. Ich weiß nicht ob der Grund jener war, dass ich Österreicher war, oder das ich über die Organisation der Caritas als freiwilliger Helfer in Armenien bin, jedoch versuchte er sofort in seinem sagen wir Akzent-reichen Deutsch erklären, dass er sofort mit nach Österreich oder Deutschland kommen will und er so gerne dort arbeiten würde. Weiters lasst euch allen sagen, egal wie nett jemand ist, gebt niemals einen Armenier der ein wenig Deutsch kann eure Telefonnummer, sonnst werdet Ihr im laufe der nächsten Tage und Wochen vorwurfsvolle SMS erhalten, wieso man keine Zeit für seinen Armenischen "BESTEN"-Freund hat. Also nun konnte Sascha beweisen was in ihm steckt, und wahrhaftig konnte er es erreichen, dass mir schon nach wenigen Minuten die Türe geöffnet wurde. Nun nach dem ersten Anruf mit meiner Prinzessin in der Heimat, sowie einem naja sagen wir einmal etwas dürftigen Abenteuer eines Loches im Untergrund eines Marktes, das wie es aussieht wirklich als Toilette genutzt wird, und noch dazu eine Klo- Dame danach Geld verlangt, ging es endlich los mit dem Zug in meine mehr-monatliche Destination: GJUMRI.

der VERSPERRTE BAHNHOF!!!

der VERSPERRTE BAHNHOF!!!

DIE UNION LÄSST GRÜSSEN!!

DIE UNION LÄSST GRÜSSEN!!

nachdem sie mich tausende male fotografiert haben, habe ich zurück geschlagen .......

nachdem sie mich tausende male fotografiert haben, habe ich zurück geschlagen .......

© Dominik Paireder, 2013
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Hallo ihr Lieben. Ich habe mich nun dazu überreden können, immer wieder kleine Berichte über meinen Aufenthalt in Armenien zu schreiben. Ich hoffe so den einen oder anderen das Reisen ein bisschen schmackhafter zu machen bzw. auch ein wenig zum "Nachdenken" anregen kann. in diesem Sinne WELCOME TO ARMENIA!
Details:
Aufbruch: März 2013
Dauer: 7 Monate
Heimkehr: Oktober 2013
Reiseziele: Armenien
Der Autor
 
Dominik Paireder berichtet seit 8 Jahren auf umdiewelt.