Mit dem Zug durch Java/Indonesien 2016

Reisezeit: Juni 2016  |  von 1000 B.

07.06.2016: Sightseeing in Yogyakarta - Borubudur Tempel

Um 7:45 Uhr werde ich ohne Wecker wach und nach einer schnellen Dusche packe ich meine Sachen und runter zum Frühstück.

Apropos ruhiges Zimmer:
Dieses Hotel und der ganze Stadtteil liegen in der Einflugschneise zum Flughafen und die darüber fliegenden Flugzeuge sind zum Greifen nah (vielleicht schaffe ich es Morgen von einem der Tiefflieger ein Foto zu schießen).
Der Bahnhof ist in Hörweite für die Züge.
Gegenüber des Hotels befindet sich eine Moschee oder ein Gebetshaus, die Rufe sind klar und deutlich zu hören.

Nichts desto trotz habe ich die letzte Nacht gut geschlafen und nichts gehört.
Das Frühstück ist sehr bescheiden, aber ich bin auch mit einer guten Reissuppe zufrieden und die gab es.
Bevor ich starte, frage ich die nette Dame an der Rezeption nach der nächsten Bushaltestelle, um zum Busterminal Jombor zu kommen.
Wie sie es beschrieben hat, finde ich es sofort. Die Haltestelle für die Transjogya Busse nach Jombor ist in der Malioboro Strasse, etwa 100 Meter entfernt von den Bahngleisen, vor dem Inna Garuda Hotel.

Auch hier ist der Preis, wie in Jakarta, 3.500.- IDR, umsteigen inklusive. Man muss keine Chipkarte kaufen, sondern bezahlt und bekommt dann das Drehkreuz freigeschaltet.

In der Haltestelle hängt auch ein Routenplan für den innerstädtischen Verkehr.

Etwa um 8:50 Uhr tuckle ich los in Richtung Jombor.

Etwa 20 Minuten später komme ich am Busterminal an.

Hier wartet schon der Bus nach Borobudur, kann man nicht verfehlen!

Wie auch im Bus zuvor, bin ich der einzige Ausländer. Der Fahrpreis für die 34km Fahrstrecke beträgt 20.000.- IDR. Es wurde zwar in anderen Blogs (schon 1 Jahr alt) geschrieben, dass nur 15.000.- zu zahlen seien. Ich habe es probiert, aber keine Chance. Allerdings habe ich darin wenig Energie verschwendet, denn 5000.- mehr sind gerade mal 0,35 Euro und der Preis ist eh schon supergünstig.

Nach ca. 50 Minuten Fahrt, mit zum Teil guten Überholmanövern, kommen wir am Busterminal an.
Dort stehen schon die Schlepper an der Bustür und quatschen mich an. Ich ignoriere Alle und laufe vom Terminal auf die Hauptstraße.
Es ist zu Fuß nicht allzu weit, vielleicht etwa 500 Meter. Ich bin die Hauptstraße entlang gelaufen und habe mir erst mal Getränke gekauft, auf der Strecke liegen 2 größere Supermärkte. Nach etwa 400 Metern bin ich rechts abgebogen. Direkt danach sind 2 Geldautomaten, wo man sich (wahlweise mit 50.000.- oder 100.000.- Scheinen) mit Bargeld eindecken kann-
Etwa 100 Meter weiter kommt die Einfahrt zu den Parkplätzen für Reisebusse.

Hier lauf ich rein und etwas links kommt dann auch schon der Eingang. Ganz vorne ein Übersichtsplan und was man darf und was nicht.

Wenige Meter weiter läuft man auf die Einlasskontrolle zu.

Diese findet in diesem Gebäude statt. Rechts und links davon kann man Tickets erwerben.

Ich war zunächst im rechten Gebäude und wurde freundlich darauf hingewiesen, dass hier nur Tickets an Indonesier verkauft werden. An der Wand stand der Preis und wenn ich richtig gelesen habe, kostet es für Indonesier 15.000.- IDR pro Person.

Ich bin dann ins Gebäude gegenüber gegangen, in dem Internationale Tickets verkauft werden.

Das ist natürlich eine andere Preisklasse mit dem 18-fachen Preis, da kommt man pro Person auf etwa 18.- Euro gegenüber 1.- Euro.

Da ich von einem Kombiticket für Borobudur und Prambanan gehört hatte, fragte ich danach. Es gab es für den Preis von 425.000.- IDR, was etwa 28.- Euro entspricht. Das Ticket ist am Tag des Kaufes und am Folgetag gültig.

An der Kontrolle wird ein Abschnitt des Tickets abgerissen und dann kann es losgehen.

Hier ist alles super sauber, die Anlagen sind sehr gepflegt und alles ist sehr gut ausgeschildert. Zum Tempel muss man links abbiegen.

Nach wenigen Schritten kann man von weitem schon den Treppenaufgang sehen.

Vor mir liegt der Tempel und es sind weit weniger Besucher unterwegs, als ich erwartet habe.

Hier wird erklärt, wie man den Tempel betreten sollte.

Jetzt ist es nicht mehr weit .....

..... und es geht nach oben.

Ich lauf auf den verschieden Plattformen umher und mache ein paar Bilder.

Das sind für mich die schönsten Aufnahmen.

Hier noch ein paar Aufnahmen von unten.

Der Tempel steht auf der UNESCO Weltkulturerbe Liste auf Platz Nr. 592.

In der Nähe des Ausganges befindet sich das Museum.

Im Innern kann man sich auf schattigen Bänken ein bisschen von der Sonne erholen.

Dieser Ausgang führt zu den ganzen Verkaufsständen, die außerhalb liegen .....

..... und nicht zu enden scheinen bis dann doch der Busparkplatz wieder kommt.

Auf dem Rückweg zum Busbahnhof finde ich diesen kleinen Laden-

Ich gönne mir eine Nudelsuppe mit Einlage für 10.000.- IDR.

Am Busbahnhof steht schon der Bus nach Yogyakarta.

Nach etwa 15 Minuten Wartezeit startet der Bus mit 3 Passagieren.

Mit Umsteigen bin ich in insgesamt 90 Minuten wieder in Malioboro Straße. Die Preise für die Fahrkarten waren die gleichen, wie für die Hinfahrt.

Nachdem ich mich im Hotel frisch gemacht habe, gehe ich noch kurz um die Ecke und finde tatsächlich nicht weit vom Hotel einen Laden, in dem es richtiges Bier gibt.

Zum Essen bestelle ich mir ein Chicken Curry mit Reis.

Als ich zum Abschluss noch eine Soda bestelle bin ich überrascht, dass es auch von Fanta eine Soda gibt. Habe ich vorher nie gesehen.

Auch von der Rechnung bin ich überrascht, alles zusammen 80.000.- IDR oder etwa 5,30 Euro, nicht schlecht.

Morgen geht es zum Prambanan Tempel. Früh Morgens werde ich nicht gehen, da ich Übermorgen schon früh auf den Zug nach Surabaya muß.
Entweder gehe ich tagsüber oder zum Sonnenuntergang, das entscheide ich kurzfristig.

© 1000 B., 2016
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Mit dem Flugzeug von Frankfurt/Main über Abu Dhabi nach Jakarta/Indonesien. Zugreise Jakarta - Yogyakarta - Surabaya - Probolinggo (Abstecher Mount Bromo) - Banyuwangi. Weiterfahrt mit Fähre/Bus nach Bali.
Details:
Aufbruch: 03.06.2016
Dauer: 14 Tage
Heimkehr: 16.06.2016
Reiseziele: Vereinigte Arabische Emirate
Indonesien
Thailand
Der Autor
 
1000 B. berichtet seit 9 Jahren auf umdiewelt.
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