Mit dem Wohnmobil nach Georgien

Reisezeit: Mai / Juni 2016  |  von B. & F. S.

Svanetien / Kaukasus


Samstag, 21.5.: ქობულეთი (Kobuleti) – მესტია (Mestia) Georgien
Wir starten gegen 9.°° Uhr Ortszeit. Vorher haben wir noch gemütlich am Meer gefrühstückt. Es ist schön früh, wir sehen übers Meer zurück nach Batumi über der Stadt die schneebedeckten Berge des kleinen Kaukasus.
Wir machen nach der Ausfahrt aus dem Strandwald gleich Stop an der gegenüberliegenden Tankstelle, um Frischwasser aufzufüllen. Das Tankstellenpersonal springt freundlich um uns herum und ist uns sehr behilflich. Wir sind hier Exoten. Außer uns und den Schweizern, die übrigens immer noch bei uns sind, habe ich wirklich die letzten Tage kein weiteres Mobil gesehen. Frank sucht nahe Ureki einen Campingplatz, den es dort direkt am Strand geben soll. Nach seiner Internetrecherche mit allen wohnmobil- und campingspezifischen Suchwörtern, war dies der einzige Treffer für ganz Georgien und sogar mit einer recht professionellen Website. Wir brauchen jetzt am frühen Morgen zwar keinen Stellplatz, aber man kann vielleicht einen Tip weitergeben. Die Besichtigung vor Ort ergibt: Der Platz existiert nicht.
Wir fahren erst Fernverkehrsstraße, dann kleine Landstraßen Richtung Zugdidi durch eine ebene Landschaft.

Vor uns inzwischen die Schneeberge des Großen Kaukasus. Die Landschaft ist hier dicht besiedelt. Rechts und links kleine Häuschen mit großen Nutzgärten. Teilweise verfallen, aber mit morbidem Charm (wie Frank so zu sagen pflegt). An den Straßenrändern weiden freilaufend Kühe, Schweine in allen Farben, Enten, Hühner, Wasserbüffel. Teilweise laufen sie mitten auf der Straße.

Wir fahren durch eine blühende weite Ebene. Die Schneeberge des großen Kaukasus rücken näher - eine monumentale Wand. Und hier unten Plantagen mit Obst, Haselnüssen, Feigenbäumen und Wein. Blauer Himmel, helle Sonne und Wärme. Abrupt fahren wir in die Berge, am Inguri-Fluß und –Stausee entlang.

Inguristausee

Inguristausee

Auf einer Fußgängerbrücke über den Ingurifluß

Auf einer Fußgängerbrücke über den Ingurifluß

Ingurital

Ingurital

Die Straßen werden immer spektakulärer und die Ausblicke auch. Wir sind noch immer mit den Schweizern unterwegs, die mit ihrem hochbeinigen Iveco natürlich schneller sind als wir. Unser Endziel ist Mestia in der Region Svanetien. Der Ort ist berühmt für seine aus dem Mittelalter stammenden zahlreichen Wehrtürme, die heute noch in Besitz der ursprünglichen Familien sein sollen. Die Leute schützten sich hier früher vor Angreifern, indem sie die als einzigen Zugang dienenden Holzleitern einfach eingezogen haben.

Die futuristische Polizeiwache im mittelalterlichen Dorf

Die futuristische Polizeiwache im mittelalterlichen Dorf

Wir finden einen Standplatz am kleinen Park vor der Polizeiwache des Ortes. In einem Restaurant probieren wir georgische Küche und Wein. Später noch ein Abendspaziergang.

Sonntag 22.5.: მესტია (Mestia) Georgien
Heute bleiben wir in Mestia. Nach dem Frühstück suchen wir den Fotopunkt für die Wehrtürme, den Frank in dem Buch „Unerkannt durch Freundesland“ gesehen hat. Das war damals 1982 und 86, da hat sich doch einiges geändert in der Bebauung. Aber wir finden ihn in etwa.

Fast so wie im UdF-Buch, Mestia vom Fluß aus

Fast so wie im UdF-Buch, Mestia vom Fluß aus

Wir laufen zurück zum Übernachtungsplatz. Unterwegs werden wir ständig von den Fahrern der Taxi-Kleinbusse (Marschrutkas) angesprochen, die nicht vorhandenen Touris nach Ushguli, noch höher in die Berge bringen wollen. Die Fahrer brauchen hier weder einen Personenbeförderungsschein, noch irgendeine Bescheinigung, dass das Fahrzeug technisch in Ordnung ist. Den letzten Fahrer der auf uns zukommt, antworten wir schon bevor er uns ansprechen kann: Ushguli? njet!
Die beiden Schweizer sind auch schon wach. Sie wollten eigentlich ab hier weiter eine Paßstraße zur Landesmitte fahren. Nach Befragung von Einheimischen wurde klar: Durch den vergangenen schneereichen Winter läßt der momentane Straßenzustand auch für Ihr geländegängiges Fahrzeug eine Passage nicht zu. Sie fahren nun zurück, und möchten noch in den kleinen Kaukasus. Unsere Wege trennen sich ab heute. Irgendwie auch etwas schade. Wir hatten uns schon aneinander gewöhnt. Nun wird sich herzlich verabschiedet.
Wir hingegen suchen erst einmal die Touristinfo gegenüber auf, und erkundigen uns nach dem Museum. Wir bekommen eine Erklärung, aber keinen Ortsplan. Den sollen wir uns im nächsten Laden kaufen.
Wir finden das Museum auch ohne Plan und Beschilderung hoch über dem alten Ort.
Die Führung macht die Betreiberin des gegenüberliegenden Gästehauses „Pension Larisa“ auf englisch. Mit dabei sind auch drei amerikanische Männer, die perfekt russisch sprechen können. Small-Talk: Woher – Wohin auf englisch. Das Museum ist ein altes Steinhaus und wir sind erstaunt: Die Inneneinrichtung aus dem 12.Jh ist vollständig erhalten. Die Möbel, Tische, Bänke, Vorratsbehälter alles aus Holz mit reichen Schnitzereien versehen, Fast alles ist fest eingebaut. Das Wohnhaus aus dem 12.Jh ist in einen Hang gebaut und durch einen Tunnel mit dem Vorratsspeicher und anderen Gebäuden des Hofes verbunden. Mensch und Vieh lebten in einem großen Raum gemeinsam. Ringsum Standboxen aus geschnitztem Holz für die Kühe und Schafe. Ein schwerer geschnitzter Stuhl, eine Art Thron, für das Familienoberhaupt, Bänke für die Familienmitglieder. In der Mitte die Feuerstelle mit Rauchabzug durch das Dach. Die Schlafstätten auf den Boxen der Tiere, um die Wärme auszunutzen.
Die einzelnen Familienclans trugen oft Blutfehden gegeneinander aus und verschanzten sich dann im daneben stehenden Wehrturm, den jede Familie hatte. Dort war der einzige Zugang über die einziehbare Holzleiter in halber Höhe. Der zum Museum gehörende Turm hat inzwischen anstatt dieser Leiter außen eine schmale Holztreppe. Im Inneren geht es für uns weiter auf kleinen schwer begehbaren Holzstiegen durch Löcher in den Zwischendecken. Alles ist sehr eng und abenteuerlich. Der Ausblick von ganz oben entschädigt uns.

Danach gehen wir wieder hinunter zu Auto und suchen einen schönen Platz am Fluß, um Mittag zu machen. Wir fahren aus dem Ort heraus, die Straße ist ein Weg komplett bestehend aus tiefen Löchern und Pfützen. An einer Brücke bleiben wir stehen. Die Sonne scheint, die Vögel versuchen das rauschende Wildwasser zu übertönen. Keiner da außer uns! Da ertönt plötzlich eine Stimme von hinten: „Das gibt’s doch nicht, ein Auto aus Deutschland. Seid ihr wirklich mit dem Auto bis hierher gefahren?“ Frank antwortet: „Nein, ein Stück sind wir damit geflogen.“
Ein junges Paar, beide um die 30, aus München. Sie haben ihre Jobs aufgegeben um für ein Jahr nur mit Rucksack auf Reise entlang der Seidenstraße zu gehen. Sie sind für 60 € pro Person nach Istambul geflogen, mit dem Fernbus für 30 € durch die gesamte Türkei nach Batumi gefahren und von da mit einem der zahlreichen Kleinbustaxis in halsbrecherischer Fahrt hierher nach Mestia gekommen. Wir kommen gut ins Gespräch und so sitzen wir vor unserem Auto in der Sonne. Wir essen zusammen Mittag (Georgisches Weißbrot und Gemüse-Käse-Pfanne, aus unseren Vorräten gemacht), trinken Moselweinschorle und tauschen uns aus. Gegen 15°° Uhr brechen wir alle zusammen mit unserem Auto auf zum Dorfplatz.

Der Lebensmittelladen am Dorfplatz

Der Lebensmittelladen am Dorfplatz

Hier findet heute ein Fest mit Folklore, Tanz und Gesang statt. Sehr gut, wir sind die einzigen Touristen auf dem Platz. Später sitzen wir in einem Restaurant und trinken etwas Kühles und essen „Khinkali“ (georgische Spezialität, gedrehte Teigtaschen mit einer Füllung aus Brühe und Fleisch). Der Brauch ist, die Brühe auszusaugen, ohne dass etwas heraus tropft und den Zipfel auf dem Teller liegen zu lassen, damit man sieht, wie viel gegessen wurde. Wir essen die Zipfel auf. Dann bestellen wir noch gefüllte und eingelegte Auberginen mit Walnuß und Knoblauch.
Gegen 20°° Uhr verabschieden wir uns und laufen zum Auto. Wir haben heute Nachmittag schon unseren neuen Schlafplatz bei einem Bauern oberhalb des Flusses ausgewählt. Wir bezahlen ihm 14 Lari (ca. 6 €) und dürfen seine Dusche und WC in einem extra Häuschen auf dem Hof benutzen. Von hier kann man schön über den Ort sehen. Er bittet uns ins Haus. Die Leute hier leben sehr ärmlich, sind aber total gastfreundlich, bieten uns ihren selbst gemachten Tee an. Wir radebrechen noch etwas auf russisch und gehen dann zu Bett.

Montag, 23.5.: მესტია (Mestia) - ზუგდიდი(Zugdidi) - ქუთაისი(Kutaisi)
Gegen 6.°° Uhr werden wir wach, es fängt leicht an zu regnen. Wir müssen hier runter vom Berg auf dem wir stehen, ehe es rutschig wird. Ungewaschen, ohne Kaffee, hastig, noch im Schlafanzug lassen wir das Auto an, und probieren zu wenden. Alles sehr steil und eng! Jetzt haben wir uns festgefahren. Ein Antriebsrad ist durch die Schräglage zu sehr entlastet und greift auf dem feinen Gesteinsstaub der sich in Schmiere verwandelt nicht. Nichts geht mehr! Wir brauchen Hilfe und das morgens um 6,°° Uhr. Ich klopfe an alle Fenster des Hauses. Da kommt der Bauer in aller Freundlichkeit ruhig aus dem Haus (wir haben ihn wohl geweckt) und hilft uns mit Spaten und Holzbrettern aus der Misere. Wir sind ihm so dankbar, dass ich ihn umarme. Da wir ein erneutes Wendemanöver auf dem engen verwundenen Weg vermeiden wollen, fahren wir den ganzen schmalen Weg zum Fluß den Berg rückwärts hinunter und machen erst mal Stop im Dorf um uns zu waschen und zu frühstücken.

Kaukasus-taugliche Fahrzeuge

Kaukasus-taugliche Fahrzeuge

Blaue Zitrone trifft russischen Grünen

Blaue Zitrone trifft russischen Grünen

Kaukasische Reisebusse nebeneinander

Kaukasische Reisebusse nebeneinander

Dann brechen wir auf im leichten Regen in Richtung Zugdidi, raus aus den Bergen. Zurück geht es die gleiche Straße wie auf dem Hinweg. Es gibt, jedenfalls für unser Auto, keine andere Möglichkeit wieder aus dem Kaukasus herauszufahren. Die Straße erst neu gebaut, mit teilweise durch Erdrutsche und Felsabgänge sehr beschädigtem oder in die Tiefe gerissenen Fahrbahnbelag, auseinander klaffenden Fahrbahnhälften.

Es liegen immer wieder Geröll und große Felsbrocken auf der Straße. Mehrere stillgelegte Bergwerke liegen am Wegesrand. Verrostete sowjetische Aufbereitungs- und Fördertechnik steht so, wie vor über 25 Jahren der letzte Hammer gefallen ist. Die Stollenmundlöcher und Tunneleingänge locken ungesichert und unverschlossen als Abenteuerspielplatz. Gefährlich zerfallene Brücken führen über den reißenden Ingurifluß.
In der Ebene angekommen haben wir die Berge im Rücken. Der Regen ist vorbei und es ist sehr schwül-warm. Unterwegs probieren wir noch unser georgisches Handy aufzuladen. Ich habe es bereits zu Franks Leidwesen mit Gesprächen nach Deutschland leer telefoniert. Wir finden nicht den richtigen Automaten.

Schloß Zugdidi

Schloß Zugdidi

Zugdidi Mainstreet

Zugdidi Mainstreet

Gegen 16°° Uhr kommen wir in Zugdidi an und parken am Schloß. Davor ist ein schöner Schlosspark. Das Schloßmuseum ist heute am Montag leider geschlossen. In der Stadt laufen wir noch etwas umher, können endlich das Handy aufladen und kaufen noch ein. In der Touristinformation erkundigen wir uns nach einem Standplatz für die Nacht. Die wiederum sehr junge Angestellte versorgt uns mit den obligatorischen Karten und Prospekten und rattert in Englisch wie auswendig gelernt ihr Programm herunter. Wohnmobilreisende kommen darin nicht vor. Unsere Nachfragen und konkreten Wünsche bringen sie aus dem Konzept. Sie kann uns nicht weiterhelfen und empfielt, bei der Polizeiwache nachzufragen. Am Auto angekommen essen wir frische Erdbeeren und Kekse und Frank telefoniert mit der deutsch-georgischen Internetbekanntschaft. Wir bekommen die Telefonnummer einer Frau aus Kutaisi, was auf unserer geplanten Route liegt. Wir telefonieren mit ihr und werden jetzt um 17°° Uhr noch dorthin fahren. Als Treffpunkt wird „Mc. Donalds“ vereinbart, das wäre am leichtesten zu finden. Die Fahrt dauert ca. 2,5 Stunden. Unterwegs versuchen wir an einer kleinen Tankstelle, wie wir es in den letzten Tagen ja schon getan hatten, Frischwasser aufzutanken. Es misslingt. Der junge Tankwart radebricht mit uns auf russisch und hält uns davon ab, Wasser in unser Auto zu füllen. Er ist schon vollkommen verzweifelt wegen diesem verrückten Deutschen der hartnäckig versucht Wasser in den Tank seines schönes Auto zu füllen. Mit großer Bestimmtheit erklärt er immer wieder „nur Diesel das Auto geht sonst kaputt“. Unverrichteter Dinge fahren wir weiter, zur nächsten größeren Tankstelle. Es dauert auch eine ganze Weile, dann hat man unser Ansinnen begriffen und man weist uns ein an den Trinkwasserzapfhahn neben dem Gebäude. Die gesamte Tankstellenbelegschaft läuft zusammen. Auch der Chef, ein Mann in Schlips und Jackett wird herbeigerufen. Die Wasserbetankung läuft unter interessierter Beobachtung ab. Wir müssen die blaue Zitrone öffnen und die Einbauten erklären. Man erkundigt sich intensiv nach dem Preis des Fahrzeugs. Das Wassertanken kosten wie immer schon zuvor – nichts.

In Kutaisi, nach Tiblissi der zweitgrößten Stadt Georgiens, finden wir den Treffpunkt auf Anhieb. Unsere Reisebegleitung steigt in unser Auto und fährt mit uns zu sich nach Hause. Das ist am Stadtrand. Am Ende ihrer Straße ist ein lichtes Wäldchen, wo wir über Nacht stehen können. Sie heißt Nana, könnte vom Alter her unsere Tochter sein, und spricht perfekt Deutsch. Sie war ein Jahr lang au pair in Deutschland. Sehr nett und wir fühlen uns gleich wohl.
Sie lädt uns in ihr Elternhaus ein. Ein typisches georgisches Haus mit großem Garten. Während Nana das Abendessen bereitet läuft im Fernsehen ein georgischer Kultkinofilm aus den 60er Jahren in russischer Sprache. In der Stilrichtung, jedoch nicht in der Handlung, erinnert er uns sehr an die Don Camillo und Peppone-Filme. So sitzen wir später an einem reichlich gedeckten Tisch zusammen mit Nanas Vater beim georgischen Wein, Brot, Wurst, Käse und jeder Menge Trinksprüche bis gegen 23.30 Uhr und erfahren gegenseitig so vieles voneinander. Nanas Vater entschuldigt sich: Den Film musste er unbedingt anschauen. Über diesen Film kommen wir zum Thema Film allgemein. Wir sind erstaunt, welche deutschen Filme hier populär sind: "Das Leben der Anderen", "Goodbye Lenin", also Filme mit ostdeutschen Inhalten. Über diese Filme kommen wir nahtlos zu Stasi und KGB, Lenin, Stalin und Putin, den Abchasienkonflikt, den Südossetienkrieg, der allgemeinen Lage der georgischen Menschen. 25% der Bevölkerung Georgiens arbeiten dauerhaft oder auf längere Zeit im Ausland um das Leben der Familien hier im Land zu sichern. Dies ist im Augenblick der größte Wirtschaftsfaktor des Landes. Auch Nanas Mutter und ihr Bruder befinden sich zur Zeit im Ausland. Wir verabschieden uns und tappern im inzwischen sackdunklen, pechfinsteren, kohlrabenschwarzen, unbeleuchteten Stadtrandbezirk mit seinen Einfamilienhäusern und großen Gärten zu unserem Auto in dem wohlverwahrt eine große Taschenlampe liegt. Der Himmel ist bedeckt kein Mond kein Stern.

© B. & F. S., 2016
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Wir, Frank und Birgit, waren mit unserem Campingbus „Blaue Zitrone“ 8724 km auf der Balkanroute, an der Küste des Schwarzen Meeres und im Kaukasus unterwegs. 8 Länder, 2 Kontinente, 3 verschiedene Schriftsysteme berührten unsere Route. Georgien, die ehemalige Sowjetrepublik das Ziel.
Details:
Aufbruch: 14.05.2016
Dauer: 3 Wochen
Heimkehr: 05.06.2016
Reiseziele: Georgien
Der Autor
 
B. & F. S. berichtet seit 6 Jahren auf umdiewelt.