Laos Rundreise Nordlaos

Laos-Reisebericht  |  Reisezeit: Oktober / November 2019  |  von Hermann-Josef Müller

Flug von Frankfurt über Doha, Bangkok nach Luang Prabang, dann Rundreise Nordlaos bis zum 8.11.19 Rückflug von Vientiane, Bangkok Doha nach Frankfurt.

Anreise, erste Eindrücke Luang Prabang

Anreise nach Laos, Oktober 2019

Ankunft Frankfurt, einschecken und noch was shoppen! Letzteres war schnell erledigt, da man das Angebot im Duty Free Shop im Vorfeld im Internet sondieren und sogar bestellen kann!
Flug mit A 380, mein Premiereflug mit dem dicken Pott, der aber zu meiner eigenen Überraschung tatsächlich unheimlich leise unterwegs ist! In Doha erste Hiobsbotschaft, unser Weiterflug nach Bangkok verzögert sich, obwohl die Flug-App uns Pünktlichkeit suggerierte; Parallelwelten zum großen Transportunternehmer mit Sitz in Deutschland, da werden auch Züge planmäßig angezeigt, die in echt ordentlich Verspätung haben.
Abflug verzögert sich dann nochmal um etwas mehr als 30 Minuten, da wir das 7. Flugzeug in der Reihe waren und nach jeweils 2 startenden Maschinen, musste eine Landung abgewartet werden! In Bangkok ging’s dann ohne Stretching im Galopp weiter, wir wurden am Gate abgeholt und dann über Shorttracks zum Abflugterminal gebracht, nicht ohne nochmal eine volle Sicherheitskontrolle durchzuführen! Okay, muss heute wahrscheinlich sein, dennoch hob die ATR 72 von Bangkok Airways mit uns pünktlich ab um nach etwa 2 Stunden in Luang Prabang zu landen. Einreiseformalitäten waren kein Problem, hatten die Visa in der Laotischen Botschaft in Berlin bestellt und zu unserer völligen Verblüffung exakt 2 Tage später per Postweg schon wieder erhalten!

Vorbereitung; Telefonnummern, Reiseführer und Kauderwelsch Sprachkurs Laotisch, letzteres ist wirklich zu empfehlen, die Verblüffung in den Gesichtern ist es mehr als Wert! Ebenso ist ein zweiter Reiseführer empfehlenswert, hier fiel meine Wahl auf den Loose.

Vorbereitung; Telefonnummern, Reiseführer und Kauderwelsch Sprachkurs Laotisch, letzteres ist wirklich zu empfehlen, die Verblüffung in den Gesichtern ist es mehr als Wert! Ebenso ist ein zweiter Reiseführer empfehlenswert, hier fiel meine Wahl auf den Loose.

Ankunft in Luang Prabang, erste Schritte in Laos

Die Suche nach einem Taxi war auch einfach, nachdem ich schonmal Euros in Kip in der Bank getauscht hatte und der (einzige) ATM draußen mir auch nochmal 1,5 Mio. Kip bescherte, stand auf einmal ein junger Laote vor mir und bot uns an, uns in das von Deutschland aus gebuchte Hotel zu bringen! Später entpuppte sich der freundliche Fahrer als Guide, der sich mit dem Namen Phouth Mounemany vorstellte, und uns wenig später im Hotel „Villa Mahasok Hotel“ absetzte. Einschecken, Pässe werden kurzerhand pragmatischer Weise kopiert und der Papierkram ist erledigt! Zimmer hervorragend, groß, sauber, funktional eingerichtet- selbst der Safe fehlte nicht! Letzterer entpuppte sich aber zumindest in unserem Zimmer als Schreckgespenst; beim Versuch einen PIN einzugeben, löste der Alarm schrill aus, hab dann in windeseile alle gängigen Codes eingegeben, um wieder Ruhe zu haben - hat auch funktioniert, öffnen und wieder verschließen ließ er sich dennoch nicht! Die Rezeption wurde verständigt, man versprach, Morgen kümmert sich einer um das Problem! In der Nacht löste das Gerät wieder den Alarm aus, so dass man senkrecht im Bett stand. Auch hier die gängigen Codes wie 0000 oder 3333 eingegeben und schon war wieder Ruhe! Herzklopfen!

Luang Prabang, eine Stadt zum Verlieben

Sonntag, der 20.10.19
Ausgiebiges Frühstück am Tag 1 vor Ort, welches wirklich keine Wünsche offen ließ; erstes Ziel, der Hausberg Mount Phu Si, der nach einem Aufstieg von 238 Stufen oberhalb der Stadt einen grandiosen Ausblick gewährte! Ein herrlicher Blick bekommt man geboten, man sieht den Nam Khan in den wesentlich größeren Mekong fließen; immerhin ist der Mekong mit 4650 km nach dem Yangtse und dem Gelben Fluss der drittgrößte Fluss Asiens! Beim Abstieg auf der gegenüberliegenden Seite haben wir dann das Karten lesen geübt und danach kräftig verlaufen, angesichts der hohen Mittagstemperaturen wurde dann ein Taxi für 50.000 KIP (Standarttarif innerorts ~ 4,50€) geordert, der uns dann in wenigen Minuten in das vom Loose-Verlag empfohlene Joma Bakery Café bringen sollte! Um 18:00 Uhr waren wir mit Phouth Mounemany verabredet, der uns Tourvorschläge für die nächsten Tage unterbreitete! Abendessen in der Fußgängerzone hinter dem Nachtmarkt, erste Geschenke und Mitbringsel einkaufen war angesagt!

Frühstücksambiente im Villa Mahasok Hotel

Frühstücksambiente im Villa Mahasok Hotel

Frömmigkeit der Buddhisten, überall kann man auf dem Weg zum Tempel Blumen zum Opfern kaufen.

Frömmigkeit der Buddhisten, überall kann man auf dem Weg zum Tempel Blumen zum Opfern kaufen.

Einer der ältesten Tempel der Stadt: Wat Xieng Thong

Einer der ältesten Tempel der Stadt: Wat Xieng Thong

Liegender Buddha am Mount Phu Si

Liegender Buddha am Mount Phu Si

Rund um den Mount Phu Si gibt es viele kleine Gebetsnischen

Rund um den Mount Phu Si gibt es viele kleine Gebetsnischen

Ahhh ja, hier gehts lang!

Ahhh ja, hier gehts lang!

Ausflüge rund um Luang Prabang

Montag, der 21.10: Mit Phouth on Tour, Tempel und Frühmarkt für die Einheimischen! Nichts für flatternde Magennerven! Hier gibt es alles zu kaufen, wonach der einheimische Magen verlangt, inklusive Aale, Frösche, Würmer und zur Krönung: Fledermäuse
Wasserfall in Tad Kung Si Mongdorf, Lao Buffalo Dairy, Büffel füttern, waschen und melken, die Milch der Büffelkühe ist weniger fettreich und somit gesünder, es wird auch Eis daraus hergestellt und vor Ort verkauft! Lecker !

In Asien ein normales Bild, Holzbrücken werden selbst von Lastern befahren!

In Asien ein normales Bild, Holzbrücken werden selbst von Lastern befahren!

Angehörige eines Bergvolkes präsentieren ihre zumeist gewebten Waren!

Angehörige eines Bergvolkes präsentieren ihre zumeist gewebten Waren!

Büffel werden hier gezüchtet und gepflegt, die Wäsche gehört dazu!

Büffel werden hier gezüchtet und gepflegt, die Wäsche gehört dazu!

Was so leicht aussieht, ist es in Wirklichkeit aber nicht, das Spinnen der Wolle zu einem Faden, erfordert Geschick

Was so leicht aussieht, ist es in Wirklichkeit aber nicht, das Spinnen der Wolle zu einem Faden, erfordert Geschick

Elefantenbadetag

Dienstag, der 22.10.19:Thout on Tour II, Cave in Houay Yan, Elefantencamp und Wasserfall in Tad Se , mit Bootsfahrt, weniger voll als gestern, tolle Bilder, Elefanten haben sichtlich Spaß am Baden im knackig kalten Wasser! Lecker gegessen im guten preiswerten Restaurant rechts von den Bademöglichkeiten!

Mitwoch, den 23.10.19 Fahrt nach Louang Namtha, über 7 Stunden, eine Tortour sondergleichen! Aber allen Baustellen der Chinesen zum Trotz, eine sensationelle Landschaft. Abendessen gegenüber der Bank, mäßig! Bedienung müsste motiviert werden! Die Fahrt dauerte etwas mehr als 7 Stunden, spätestens bei solchen Touren ist der Privatwagen mit Fahrer vorzuziehen.

Badespass für Mensch und Tier!

Badespass für Mensch und Tier!

Auf dem Weg nach Tad Se lag ein kleines Elefantencamp

Auf dem Weg nach Tad Se lag ein kleines Elefantencamp

Flusslandschaft im Norden von Laos

Flusslandschaft im Norden von Laos

Eingangsbereich der Pak Ou Höhlen, in dem hunderte Buddhastatuen stehen und liegen.

Eingangsbereich der Pak Ou Höhlen, in dem hunderte Buddhastatuen stehen und liegen.

Die Höhle ist nicht besonders groß, aber reichhaltig bestückt mit zahlreichen Statuen in groß und klein.

Die Höhle ist nicht besonders groß, aber reichhaltig bestückt mit zahlreichen Statuen in groß und klein.

Schöner Blick aus der Höhle auf den Fluß

Schöner Blick aus der Höhle auf den Fluß

Nasse Füße und mehr

Donnerstag, den 24.10.19 Frühstücken im Zuela Guesthouse!
Mit einem örtlichen Führer die Umgebung der Stadt erkundet, im Besuchsprogramm standen 2 Tempel, mehrere Dörfer von ethnischen Minderheiten, Fahrt durch eine Flussfurt, nasse Füße inklusive, da unser Fahrer der Wassertiefe nicht traute, bin ich halt vormaschiert.
Friseurbesuch für 3 € und dann ab 18 Uhr, Besuch einer mit Phouth befreundeten Familie mit üppigen Abendessen! Da ging die Post ab, aufgefahren wurde alles, was die laotische Küche so ausmacht, wir brachten lediglich die alkoholischen Getränke in Form von Bier Lao mit (was anderes gibt es nur in ausgesuchten Shops)

Freitag, den 25.10.19. Nach dem Frühstück weiter nach Muang Sing, was zuerst einfach erschien, aber dadurch erschwert wurde, da man sich offensichtlich nicht auf eine Schreibweise einigen konnte. Das Gebiet wurde in der Vergangenheit abwechselnd von Myanmar, China und Laos beansprucht, von daher rühren vielleicht auch die unterschiedlichen Schreibweisen her! Mein Sygic Programm erkannte keine Schreibweise und Google Maps streikte und forderte weitere Eingaben! Nach 3-5 mal Fragen vor Ort bei den Einheimischen war es dann soweit, wir standen vor den Phou Lu Bungalows! Am Nachmittag mit örtlichen Guide* unterwegs in zwei tolle Tempelanlagen und verschiedene Dörfer von Bergstämmen besucht!
*die örtlichen Guides ist ein Muss, da unser Fahrer eben kein echter Guide ist.

Die Furt war nur wenige Zentimeter tief, allerdings in der Regenzeit sieht das wahrscheinlich anders aus!

Die Furt war nur wenige Zentimeter tief, allerdings in der Regenzeit sieht das wahrscheinlich anders aus!

Gegenverkehr auf der Hängebrücke, ein Spaß für alle Beteiligten!

Gegenverkehr auf der Hängebrücke, ein Spaß für alle Beteiligten!

Prächtige Tempelanlage in der Nähe von Muang Sing

Prächtige Tempelanlage in der Nähe von Muang Sing

Buddha als Fürst

Buddha als Fürst

Klosterglocke

Klosterglocke

und die Hauptgebetsstätte.

und die Hauptgebetsstätte.

Picknick an der Grenze zu Myanmar

Samstag, den 26.10.19 Fahrt nach Vangki, dort bildet der Mekong über eine große Strecke die Grenze zu Myanmar!

Sonntag, den 27.10.19 Direkt nach dem Frühstück fuhren wir in Richtung Oudomxay, wo wir gegen 13:30 ankamen; eine quirlige langgezogene Kleinstadt, mit ein paar Sehenswürdigkeiten, unter anderen auch ein oben auf einem Berg gelegenen Tempel, mit Buddhastatue und eine große Stupa! Eine laotische Hochzeit, das Paar in historischer Bekleidung am Tempel war ein kleines Highlight für das Auge:

Hochzeit in historischen Kostümen standen hier hoch im Kurs.

Hochzeit in historischen Kostümen standen hier hoch im Kurs.

Die Grenzbrücke zu Myanmar über den Mekong

Die Grenzbrücke zu Myanmar über den Mekong

Improvisiertes Picknick an der Grenzbrücke

Improvisiertes Picknick an der Grenzbrücke

Chinas Nähe ist allgegenwärtig

Montag, den 28.10.19 Freizeitpark und Naturpark in der Nähe von Oudomxay, obligatorischer Eintritt, kaum Touristen vor Ort, der Weg führte zuerst mit einem Pick-Up über asphaltierte Wege in den Dschungel rein, danach zu Fuß weiter, Laufdauer ca. 2 Stunden, wir kletterten über rund ein dutzend Hängebrücken, die zum Teil so schmal waren, dass ich mich überall durchzwängen musste und dann erreichten wir den Nam Cat Wasserfall. Zurück ebenso wieder über Hängebrücken bis zum Pick-Up Parkplatz. Dort trafen wir eine größere Gruppe älterer Asiaten
(Chinesen vermutlich).

Nichts für Ängstliche, hier sollte man auf die Bauweise der Laoten vertrauen! Wackelig ist es allemal, aber da muss man durch!

Nichts für Ängstliche, hier sollte man auf die Bauweise der Laoten vertrauen! Wackelig ist es allemal, aber da muss man durch!

Nach schweisstreibender Kletterei über etliche Hängebrücken haben wir endlich den Nam Kat Wasserfall erreicht

Nach schweisstreibender Kletterei über etliche Hängebrücken haben wir endlich den Nam Kat Wasserfall erreicht

Dschungel, Urwald und nochmals Dschungel

Dschungel, Urwald und nochmals Dschungel

Oudomxay, gewohnt haben wir nicht weit entfernt im Sing Ha Hotel

Oudomxay, gewohnt haben wir nicht weit entfernt im Sing Ha Hotel

Wunderschöne Schmetterlinge überall

Wunderschöne Schmetterlinge überall

Romantische Lage am Berg

Dienstag, den 29.10.19 Fahrt nach Nong Khiaw, schönes Hotel in toller Lage oben am Berg; Essen unten direkt am Fluss, leider spricht das Personal sowie im Hotel als auch im Restaurant kaum Englisch, da sind ein paar Brocken Lao echt hilfreich! Allerdings war das Essen oben im Hotel sehr gut, wie auch im gesamten Ort. Hier ist es allerdings deutlich touristischer als bislang, soll heißen - hier treffen sich die Nationalitäten bei den Mahlzeiten in den zahlreichen Restaurants des Ortes.

Schönes Hotel in toller Lage oben am Berg, Viewpoint Resort, Restaurant & Lounge in Nong Khiaw, nette Leute vor Ort!

Schönes Hotel in toller Lage oben am Berg, Viewpoint Resort, Restaurant & Lounge in Nong Khiaw, nette Leute vor Ort!

Satte Farben, nicht nur zur blauen Stunde

Satte Farben, nicht nur zur blauen Stunde

Bei dem Anblick will man verweilen, was Essen und Trinken!

Bei dem Anblick will man verweilen, was Essen und Trinken!

Bootstour auf dem Nang Ou

Mittwoch, den 30.10.19 Bootstour auf dem Nang Ou nach einem mehr als üppigen Frühstück! Leider geschah doppeltes Unglück, einmal riss mir der Schnürsenkel beim Treckingschuh und beim zweiten stürzte ich am steilen Abhang, da ich in ein Erdloch getreten war! Sah spektakulär aus, war aber nichts passiert, Kamera heil, Knie geschürft, danach wurde ich immer aufs Boot geleitet, wie die Queen von England!
Auf den Schreck erst mal 1 Liter Schnaps für 1 € gekauft , allen Unkenrufen zum Trotz schmeckte er sehr gut und war mit Schweppes sogar richtig lecker!

Klare Sicht auf die Berg, und Dschungelwelt

Klare Sicht auf die Berg, und Dschungelwelt

Fernab vom touristischen Pfaden

Donnerstag, den 31.10.19 Traumhaft schöne Landstraße nach Xieng Thong, aber sehr kurvig und unübersichtlich, daher brauchten wir für die 165 km rund 4 1/2 Stunden! Lunch in einem „Restaurant“ am Zielort: Schlage mich hier durch die alkoholfreie (Versuchs)Abteilung der Firma Mirinda! Unglaublich, was da als Green Cream Flavour angeboten wird, eine Attacke auf die Geschmacksnerven! Aber im Tontavanah Restaurant gibts außer Bier nur dieses Gesöff, ich quäle mich also durch! Beim Abendessen im Restaurant( ein anderes gibts nämlich im Ort nicht) der nächste Aufreger: Chicken ist alle, nun gut, das war es am Mittag auch, aber anstatt das zu sagen, wird lieber einen auf ahnungslos gemacht und nichts gebracht! Die Masche funktioniert aber bei einem hungrigen Asientraveller nur bedingt bis gar nicht!
Dork Khoun Thong Guesthouse: Unser Hotel ist okay, wenn man den Preis von 7 € pro Zimmer in Relation setzt, mit Aircon wären es 10 € gewesen, wir begnügen uns mit dem Fan, wobei der sehr leise werkelt! Gut geschlafen für exakt 6,94€ ohne Frühstück, das ist seit ich Asien bereise, die günstigste Übernachtung überhaupt gewesen!
Besuch Hot Springs und einem Wasserfall, dessen Name ich jedoch nicht rausgekriegt habe!

Freitag, den 1.11.19 Rückfahrt wieder über die Panoramastrasse, die auch ein Tigergebiet abschließt; einen Tiger haben wir aber nicht zu Gesicht bekommen - nun wird ein Tiger angesichts der frei laufenden Hühner, Truthähne, Ziegen, Kühe, Wild,- und Hausschweine und Büffel nicht unbedingt auf einen Menschen losgehen, daher habe ich draussen auch weiter fleißig Fotos gemacht!

Sieht gar nicht so kurvig aus, dennoch wird man kaum schneller als 30 km/ h unterwegs sein!

Sieht gar nicht so kurvig aus, dennoch wird man kaum schneller als 30 km/ h unterwegs sein!

Heiße Quellen, eine natürliches Phänomen dort!

Heiße Quellen, eine natürliches Phänomen dort!

Baustelle und Gedränge

Samstag, den 2.11.19 Nach Luang Prabang wieder in fast rascher Fahrt, fast deswegen weil an der Baustelle am Staudamm ein großer Stau sich entwickelt hatte, der aber zu 80 % aus der Disziplinlosigkeit der Verkehrsteilnehmer stammte! Ebenso hat ein kleiner Erdrutsch für Verzögerung gesorgt, diesem wurde mit schwerem Gerät zu Leibe gerückt, eine Attraktion für die Kinder!

Mönche auf Betteltour ein alltägliches Bild!

Mönche auf Betteltour ein alltägliches Bild!

Uralte Stupas säumen den Weg

Uralte Stupas säumen den Weg

Toll bemalter Gebetsgong in einem alten Kloster

Toll bemalter Gebetsgong in einem alten Kloster

Wegelagerer zwingen zur hochaufmerksamen Fahrweise

Wegelagerer zwingen zur hochaufmerksamen Fahrweise

Zurück in Luang Prabang

Hotel in Luang Prabang war das Mylaohome, welches Phout für uns gebucht hatte! Mit 31€ sehr preiswert, allerdings klein und etwas hellhörig, aber Spitzenfrühstück! Die große Anlage gehört zu den Projekten, welche die UNESCO als besonders schutzwürdig erklärt hat; in zwei Etagen überwiegend aus Holz gebaut, erklärt unter anderem die Hellhörigkeit. Wenn in der 1. Etage jemand schweren Schrittes unterwegs ist, denkt man darunter an Weltuntergang!
Insgesamt wirkt die Anlage etwas dunkel, dennoch auch mit Blick auf den Preis, gehört das Haus zu den TOP-Empfehlungen! Wir haben Phout zum Abschiedsessen im Mango Garden Restaurant eingeladen; übrigens was wir ihm immer angeboten haben, genau wie auch, dass er in den Häusern schlief, wo wir auch untergebracht waren!

https://www.umdiewelt.de/photos/9337/9559/0/989867.jpg

https://www.umdiewelt.de/photos/9337/9559/0/989867.jpg

Buddhastatuen im Tempel

Buddhastatuen im Tempel

ein Abbild eines Abteshttps://www.umdiewelt.de/photos/9337/9559/0/989869.jpg

ein Abbild eines Abteshttps://www.umdiewelt.de/photos/9337/9559/0/989869.jpg

und noch mehr Statuen!

und noch mehr Statuen!

Weiter nach Vang Vieng, Abschied

Sonntag, der 3.11.19 Abschied vom Guide Phouth Mounemany naht; nach 12 Tagen mit uns, trennten sich unsere Wege, Phouth hatte weitere Aufträge und wir hatten uns für das Silver Naga Hotel in Vang Vieng zum 3 tägigen Relaxen entschieden, eine gute Wahl, wie sich wenig später herausstellen sollte. Das mehrgeschossigen Haus liegt direkt am Fluss Nam Song und bietet mit den dahinter liegenden Bergkette ein tolles Panorama. Hab dann mal eine kurze Pause beim Friseur genutzt, die junge Dame war sehr aufmerksam, allerdings eine Rasur mit dem Messer hatte sie noch nie gemacht - ihre Premiere hab ich erwartungsgemäß überlebt und sie hat ein ordentliches Tipp erhalten. Skandinavierinnen veranstalten Yogakurs am Pool und waren recht laut dabei, ansonsten war es ruhig am Tag 1 in Vang Vieng

Abendstimmung am Fluss

Abendstimmung am Fluss

Farben und Berge satt

Farben und Berge satt

auch hier gebt es zahlreiche Gebetsstätten

auch hier gebt es zahlreiche Gebetsstätten

Dschungelwandern mit Hindernissen

Montag, den 4.11.19 Direkt nach dem üppigen Frühstück brachen wir zu unserer Dschungelwanderung auf, ohne örtlichen Führer. Den Nam Song River überquerten wir noch östlich von unserem Hotel um dann parallel zum Fluss Richtung Westen zu wandern, ein Viewpoint war eingezeichnet. Das sollte ja wohl nicht allzu schwierig sein, den zu finden. Vorbei ein einem kleinen Ort führten zwei Wege in den dichten Dschungel, wir nahmen den linken, weil der mir etwas breiter erschien. Nach rund einer Stunde standen wir vor einer Bambusbrücke, die wenig belastbar erschien. Hier haben wir dann kehrt gemacht, das Kraxeln über die Bambusbrücke erschien mir ein bisschen zu waghalsig; das Risiko ist ein wenig hoch!

Abendessen im Riverside Boutiquehotel, ein wenig überteuert und man war auf Laufkundschaft nicht unbedingt eingestellt, das Essen war allerdings sehr gut.

Dienstag, den 5.11.19 Wanderung mit Überquerung Flussfurt! Wiederum in östlicher Richtung vom Hotel weg standen wir plötzlich anstatt vor der eingezeichneten Brücke vor einer Furt, die über den Nam Song führte. Den Test, ob meine Treckingschuhe 100 % wasserdicht sind, hab ich mir verkniffen und bin über eine ebenso nicht eingezeichnete Brücke Richtung Ortschaft Höhe Tempel wieder zurück, hab mir dann aber als Trost einen Fruchtshake im Green Restaurant gegönnt, um da auch die Damen wieder abzufangen, die den Weg zurück über die Landstraße genommen hatten.

Das Panorama lässt nichts zu wünschen übrig!

Das Panorama lässt nichts zu wünschen übrig!

Kurze Zeit später war die Dschungelwanderung zu Ende

Kurze Zeit später war die Dschungelwanderung zu Ende

Das kann man leicht entziffern!

Das kann man leicht entziffern!

Letzte Etappe Vientiang

Mittwoch, den 6.11.19 Fahrt nach Vientiang, für 600.000 Kip - das Champa Boutique Hotel liegt sehr zentral direkt neben dem Wat Mixai! Shakes der 5 Sterneklasse getrunken, zum Mekongufer gelaufen, Einkäufe getätigt!

Fussmarsch in Vientiang, im Gegensatz zum Rest des Landes gibt es hier Autoverkehr en Masse!

Fussmarsch in Vientiang, im Gegensatz zum Rest des Landes gibt es hier Autoverkehr en Masse!

Pagode Pha That Luang

Pagode Pha That Luang

Pagode Pha That Luang

Pagode Pha That Luang

Prozession in der Pagode Pha That Luang

Prozession in der Pagode Pha That Luang

Stadtwanderung

Donnerstag, den 7.11.19 Schweißtreibender Fußmarsch vom Hotel zur großen Pagode Pha That Luang, dann zum Triumphbogen Patuxai und wieder zurück, mit sensationellen Bildern und den damit verbundenen Eindrücken. Einzig die „Tempelwächter“ an der Pagode waren ein bisschen nervig, da sie auf zusätzliche Wickelröcke sowohl für Männer als auch für Frauen bestanden.

Freitag, den 8.11.19 Abreise, Geld am Flughafen in Baht tauschen, laut einem Laosforumteilnehmer nicht möglich, man erhält nur einen nicht ganz günstigen Kurs, dennoch war der Tausch gut und richtig, denn wir hatten in der Stadt der Engel (Bangkok) gut 6 Stunden Aufenthalt. Diesen gestalteten wir uns allerdings in einer VIP - Lounge recht angenehm. ( Die Abrechnung sollte erst Wochen später erfolgen, 20 € pro Nase)

Fazit: Laos immer wieder gerne, den Norden zu bereisen erscheint uns im Nachhinein als die richtige Wahl gewesen - gerne auch noch den Süden, vielleicheit in einer Kombination mit Kambodscha!

Am großen Tempel gehört natürlich auch die Zeremonie dazu,  Vögel im Käfig zu kaufen, um sie anschließend freizulassen.

Am großen Tempel gehört natürlich auch die Zeremonie dazu, Vögel im Käfig zu kaufen, um sie anschließend freizulassen.

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Die Reise
 
Details:
Aufbruch: 18.10.2019
Dauer: 3 Wochen
Heimkehr: 09.11.2019
Reiseziele: Laos
Der Autor
 
Hermann-Josef Müller berichtet seit 8 Jahren auf umdiewelt.
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