Kambodscha-Reisebericht :CARLA FERNWEH, wo bist du jetzt?

CAMBODiA

am nächsten Tag sind wir also wieder mit dem Bötchen an Land gefahren und haben uns von den Islands verabschiedet.

einkaufen der Inselbewohner

einkaufen der Inselbewohner

Border Crossing

dieses Mal hat es ein Guide für uns erledigt, der uns im Bus begleitet hat. Mussten ihm nur die Ausreise- und Einreisekarte ausfüllen, eines meiner hässlichen Passbilder überreichen und den Rest hat er dann regelt. Wir hatten auf der Insel nicht mehr genug Geld und ich musste hier erstmal wieder welches holen. Da wir auch hier nichts unnötig übrig behalten wollten (nur ein bisschen für meine Schätzkiste mit den ganzen verschiedenen Währungen), haben wir vorher gefragt wieviel wir brauchen. Als wir dann aber bezahlen mussten, haben wir festgestellt, es ist nicht genug. Immer das Gleiche! Also hab ich den fehlenden Betrag mit meinen Notfall-US-Dollar bezahlt, dann haben wir uns nochmal gesetzt und etwas gewartet als jmd ankam und meinte wir hätten jetzt das Boot noch nicht bezahlt. Es waren für uns beide zus. umgerechnet 3,00 Euro, die wir aber nicht mehr hatten. Alle anderen Reisenden haben uns nur doof angeguckt, ganz ehrlich, wenn das jmd anderem passiert wäre hätte ich denen halt 3 Euro geschenkt, aber nein, kein Netter dabei gewesen und da ich denen echt nicht meine 100$ geben wollte habe ich mit meinem allerletzten 5,00€-Schein bezahlt. Was für ein Mix.

Sind dann ein kleines Stück mit dem Bus gefahren und dann mussten wir alle unsere Sachen wieder ausladen und über die Grenze laufen. Dann sagten sie es wird so ca. eine Std. dauern, bis alle ihre Stempel haben und wir können einfach Platz nehmen. Diese Stunde war eeeeetwas länger als in anderen Ländern und ich war wirklich glücklich, dass ich ein °gutes° Buch dabei hatte. Irgendwann kam er wieder und hat die Reisepässe verteilt. Ich hieß hier nur "Germany" und wir haben sie mit dem neuen Visa und Stempeln bekommen ohne je gecheckt worden zu sein. Wirklich sehr seltsam. Dann kam ein neuer Bus und unsere Reise begann.

Durch die Gespräche mit anderen haben wir gehört, dass jeder in eine andere Richtung wollte und wir dachten, dass wir dann irgendwo halten und jeder umsteigt, aber - falsch gedacht!!

Wir sind erstmal nach °Kratie° gefahren, Carola und ich waren total geschockt, denn so konnten wir uns vorstellen was für eine Reise vor uns lag. Nach einem Blick auf die Landkarte haben wir gesehen, dass es in Cambodia nicht besonders viele große Straßen gibt und daher scheint unser Weg unendlich.

Irgendwann haben wir dann für eine Pause gestoppt, konnten was essen und wir hatten soviel Glück das unser Bus eine Panne hatte! Ahhh! Aber auch hier, ich hatte ja noch mein gutes Buch!

Wir hätten noch 2 Std zu fahren gehabt, laut Busfahrer, dass heißt, wir mussten über 2 Std warten bis ein neuer schon voll besetzter Bus ankam und sind dann noch weitere 4 Std. gefahren und mitten in der Nacht um 3.30 Uhr in Siem Reap angekommen.

Cambodia im Allgemeinen

Über Cambodia haben wir nicht ganz so gute Sachen gehört und ich muss das leider auch bestätigen.

Die Leute sind erst freundlich, dann wollen sie dir was verkaufen und wenn du nein sagst sind sie wirklich richtig unfreundlich. Wir hatten das Gefühl das sie uns nur als wandernden Geldbeutel ansehen, ganz anders als in Thailand oder Laos. Hätte nie gedacht, dass man es so krass merkt, aber hier sind die Grenzen wirklich deutlich zu spüren.

Es hat auch nicht soviele schöne Ecken, Angkor ist wirklich das einzig wichtige, aus meiner Sicht, für einen Besuch in Cambodia.

Mit der Währung haben sie uns hier ganz schön verwirrt. Die eigentliche Landeswährung °Riel° wird hier aber eigentlich gar nicht genutzt. Alles wird in US-Dollar bezahlt und auch ausgeschildert. Da der kleinste Schein 1$ ist, wird alles was darunter liegt in Riel bezahlt oder rausgegeben. So war es manchmal und gerade am Anfang ziemlich schwierig zu bezahlen und man hat immer das Gefühl über den Tisch gehauen zu werden. So sind 2.000 Riel ca. 25 cent, auf jeden Fall haben sie das gesagt und wir haben es immer so gerechnet, was eigentlich auch gut zu merken ist, aber jedes Mal beim zahlen ist man dann doch verwirrt.

Wir hatten schon gelesen und gehört, dass es in Cambodia öfter passieren kann, dass die Busse Pannen haben und das man hier immer mit viel Wartezeit und Gelassenheit rechnen muss. Aber ist echt erstaunlich, dass man den Unterschied der Länder so doll merkt!

Wie ihr seht, Cambodia kommt leider nicht allzu gut weg und bisher ist es auch das Land, was ich am wenigsten gut fande.

Hello Cambodia

Hello Cambodia

Trotzdem war es gut es zu besuchen, denn sonst hätte ich es nicht herausgefunden und ich bin pro Angkor Tempel, haha.

Alles Liebe,
Carla Fernweh - aus einem Land, dass nicht überzeugt

Mo., 12.11.2012

© Carla F., 2011
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Die Reise
 
Worum geht's?:
- sie kann nicht weit sein, auf der Liste stehen Asien, Australien und Neuseeland...
Details:
Aufbruch: 06.09.2011
Dauer: 18 Monate
Heimkehr: März 2013
Reiseziele: Deutschland
Vereinigte Arabische Emirate
Thailand
Singapur
Australien
Fidschi
Neuseeland
Indonesien
Malaysia
Laos
Kambodscha
Vietnam
Der Autor
 
Carla F. berichtet seit 6 Jahren auf umdiewelt.