Kambodscha-Reisebericht :Kambodscha ... 4 Wochen, das haben wir uns verdient.

Kompong Cham: Kompong Cham, 3. Tag

Kompong Cham, 3. Tag

Für heute haben wir nochmal eine Tour gebucht, unser Fahrer hatte eine gute Idee. Es sollten 3 Tempel, alle aus dem 7. oder 8. Jahrhundert, werden ... aber manchmal kommt es anders als man denkt. Aber der Reihe nach. Unser Frühstück haben wir heute mal ausserhalb unseres Hotel, im Restaurant Smile eingenommen. Um 9:00 Uhr kam unser Fahrer, es sollte eine lange Tour werden. Schmackhaft hat er es uns gemacht, indem er sagte, da fährt sonst niemand hin. Es ging mit dem Tuk Tuk ca. 50 km in Richtung Snual. Der Ort an sich ist leider in keinem Reiseführer vermerkt, da es den meisten Touristen schlichtweg zu weit ist, dorthin zu fahren. Da wir aber Zeit hatten, haben wir die Tour sehr gern auf uns genommen. Nach kanpp 2 Stunden waren wir in der ersten Anlage. Und ich muss sagen, das hat sich wirklich gelohnt. Die beiden, kleinen Pagoden, sind aus dem 7. oder 8. Jahrhundert und noch relativ gut erhalten. Die 1. Besonderheit hier ist, dass die Steine für den Bau, relativ Plan hergestellt wurden und dann mit einer Art Kautschuk zusammen geklebt wurden. Hmmm ... kann man machen. Beide Tempel sind zwar mittlerweile mit Stahlseilen gesichert, aber bei dem Alter, ist das auch ok. Die 2. Besonderheit ist ... es ist unglaublich sauber hier. Das ist uns beiden sofort aufgefallen und es hat uns beeindruckt. Auch hier gibt es zwar verschiedene, kleine Snackstände, aber es liegt kein Müll rum. Dann ging es wieder rein ins Tuk Tuk und weiter ging es zu den nächsten Tempeln. Allerdings war nach ein paar Kilometern klar, da führt kein Weg hin. Der Farher wollte zwar schon drauf halten und mit seiner 125-er Maschine durch den Schlamm, aber wir haben ihn davon abgehalten. Die Reifen von dem Mopedchen sind nicht wesentlich breiter als eine Trennscheibe von der Flex. Und da er gestern schon ziemlich umhergeeiert ist, haben wir die Tour an dieser Stelle lieber abgebrochen. Es war ja nicht seine Schuld. Wir sind dann zurück in die Stadt und haben den Tag langsam ausklingen lassen. Morgen geht es zurück nach Phnom Penh.

Reisernte manuell

Reisernte manuell

Tempel aus dem 7. oder 8. Jahrhundert

Tempel aus dem 7. oder 8. Jahrhundert

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Die Reise
 
Worum geht's?:
auf eigene Faust durch den Westen und Süden von Kambodscha
Details:
Aufbruch: 24.10.2017
Dauer: 5 Wochen
Heimkehr: 24.11.2017
Reiseziele: Kambodscha
Live-Reisebericht: Andreas Bohm schreibt diesen Reisebericht live von unterwegs - reise mit!
Der Autor
 
Andreas Bohm Benita Guschker berichtet seit 8 Jahren auf umdiewelt.
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Andreas Bohm über sich:
Hi,
wir das sind Benita und Andreas, reisen für unser Leben gern. Berufstechnisch ist sie im sozialen Bereich angesiedelt, er macht irgendwas in der erneuerbaren Energie Welt. Wir sind mittlerweile begeisterte Backpacker ... und es macht immer wieder Spass auf eigene Faust eine neue Tour zu planen.
Aus dem Gästebuch (3/4):
Konstanze 1510049435000
Viele Grüße nach Kam­bod­scha. Ich ver­fol­ge Euren Rei­se­bericht. Ich war vor 9 Jahren in Kam­bod­scha und war damals äußerst ent­setzt, daß alles 1 USD "ge­kos­tet" hat. Jetzt lese ich bei Euch, dass es in Siem Reap immer noch alles ständig einen Dollar kostet. Ich will nächstes Jahr nach Kam­bod­scha (aber dann auf die Inseln nach Si­ha­nouk­vil­le) dort sollte es nicht so zugehen wie in Siem Reap. Euch eine tolle un­ver­ges­sliche Wei­ter­rei­se in Kam­bod­scha. Ich fliege nach Indien in Kürze. Grüße aus Aachen von Kon­stan­ze

Antwort des Autors: Hallo Konstanze,
vielen Dank für Deine Mail und schön, dass hier jemand mitliesst.
Wir denken, man muss die DInge immer von 2 Seiten sehen. 1 USD ... was genau ist das ... es sind 80 Cent... so ungefähr. Die Frage, die sich uns stellt: warum hilft man diesem Land, so lange nach dem es zerstört wurde, nicht wieder auf die Beine? Liegt es vielleicht daran, dass es hier kein Öl gibt oder sonstige Reichtümer, die eine Firma hier ausbeuten könnte? Es gibt hier Landwirtschaft und es gibt Tourismus. In den beiden Grossstädten werden die Touristen, mehr oder weniger, von Reiseveranstaltern durchgeschleust. Was bleibt denn bei den Leuten vor Ort hängen??? Und ist es da zuviel 1 Dollar für eine kleine Leistung zu bezahlen? Bitte nicht falsch verstehen, wir waren auch schon das eine oder andere Mal entsetzt, aber was bleibt den Menschen hier denn übrig? Und die Fehler, die die Touristen in anderen Ländern gemacht haben, was zum Beispiel das Trinkgeld angeht, haben die selben Leute auch hier gemacht,. Schade eigentlich, aber es ist so. Im Augenblick haben wir einen Fahrer, der möchte auch gern Geld verdienen, ganz klar. Aber er ist nicht nervig, nicht aufdringlich. Aus diesem Grund fühlen wir uns hier in Kompong Cham sau wohl.
Wir wünschen Dir für Indien alles Gute und eine super Zeit ( das ist zum Beispiel ein Land, wohin ich nicht mehr unbedingt brauche, obwohl Benita gleich morgen da wieder hin möchte ).
Viele Grüße
Benita & Andreas
anonym 1509167055000
Hallo Ihr zwei, seid Ihr gut an­ge­kom­men? Wie sind die ersten Ein­drücke?­
Gu­te Zeit Euch bei­den.­
Ca­ro­la
Antwort des Autors: Hi Carola, jepp alles gut. Leider dauert die Veröffentlichung der Berichte hier etwas länger, aber ihr könnt gern auch mal unter: https://benita-Andreas.jimdo.com schauen, da geht es schneller. Es ist sehr warm hier ... lach.
Viele Grüße aus Siam Reap
Benita & Andreas
Carola 1508686033000
Hallo Ihr Zwei,­
Euch eine gute Reise. Wir starten am 14.12. nach Viet­nam­/Kam­bod­scha und freuen uns über ak­tuel­le Tipps.
Guten Flug und viel Spaß­.
Ca­ro­la und Axel
Antwort des Autors: Hi Ihr beiden, Danke für Euren Eintrag. Wenn Ihr mehr wissen wollt, schreibt uns an. Und wenn Ihr noch Ideen habt .... her damit. Unsere Planung ist im Augenblick noch ziemlich löchrig ...
VG
Benita & Andreas