Kambodscha-Reisebericht :Nepal, Thailand, Laos, Kambodscha, Vietnam

Kambodscha: 1. Tag Phnom Penh

Frühes Frühstück mit Aussicht und dann zum Königspalast und Silberpagode. Leider beide aufgrund des Water Festivals geschlossen. Ok, Planänderung. Ich habe gestern beschlossen in Sihanoukville bzw. auf einer der Inseln davor den PADI Open Water Diver Kurs zu machen. Ich habe nur Brillen dabe, da ich das erste Mal eine geschliffene Sonnerbrille besitze. Zum Tauchen alles ungeieignet und wenn ich den Kurs machen will brauche ich Kontaktlinsen. Also im Hotel gefragt wo es einen größeren Optiker gibt und die haben mich Aeon Mall geschickt. Bin also zur Mall gelaufen. Was in Kambodscha echt nervig ist das ständige "Tuk Tuk Madam" oder "Tuk Tuk Miss". Da wira man alle paar Meter gefragt und das ist echt anstrengend. Die Mall könnte auch in Europa sein alle größere Marken vorhanden und schöne sauber und klinisch steril. Leider kann sich vermutlich ein Großteil der Kambodschaner einen Einkauf dort nicht leisten. Den Optiker schnell gefunden. Auch hier kein Unterschied zu Europa. Ich habe mir die Augen noch einmal vermessen lassen und dann 5 Paar Tageslinsen (die gleiche wie ich in Deutschland habe) und 1 Paar Monatslinsen, Reinigungsflüssigigkeit und Augentropfen. Das Ganze für 25 USD. Kein schlechter Deal und der Tauchkurs ist gerettet. Zur Feier des Tages habe ich mir einen Iced Cappuccino im Starbucks gegönnt. Spannenderweise gab es schon die Weihnachtsdeko und in Dauerschleife Weihnachtslieder. Wir haben Anfang November! Danach zu Fuß zum Toul Sleng Genocid Museum. In Phnom Penh gibt es richtig viele Baustellen. Hauptsächlich werden teure Appartmenthäuser gebaut. Arme älter Häuser stehen in der Nähe von bewachten teuren Appartments. Irgenwie ein komisches Bild.

Im Museum angekommen den Eintritt bezahlt und dazu eine deutsche Audiotour bekommen. Der Innenhof sah sehr friedlich aus aber das täuschte. Das Museum und vorallem die Erklärungen der Audiotour sind sehr gut aber auch sehr erschreckend. Den Aufenthalt im Gefängnis haben nur 7 Menschen überlebt. Die Hauptaufgabe der Wärter (meist Jugendliche) bestand darin per Folter ein Geständnis von den Gefangenen zu bekommen um einen Grund zu haben den Gefangen zu den Killing Fields zu bringen und ihn zu ermorden. Ich habe viel über die Geschichte von Kambodscha gelernt. Vorallem über die Zeit der roten Khmer. Das Museum hat mich sehr betroffen gemacht. Es gab Bilder von den Gefangenen, Bilder von den letzten 14 Insassen (Tod vorgefunden und Bilder vom Auffinden), den Foltergeräten und Methoden und am Ende in einem Raum eine Stupa und Knochen und Schädel der Toten. Am Ende war ich echt gechafft und kurz vorm Heulen. Auf dem Weg zum Ausgang haben zwei der Überlebenden ihre Autobiographie verkauft. zum Buchkauf gab es ein Bild mit dem Autor. Ich habe beide Bücher gekauft in der Hoffnung das die Beiden einen Teil des Erlöses erhalten.
Sehr nachdenklich habe ich mich wieder auf den Heimweg zum Hotel gemacht. War ganz froh, dass ich eine knappe Stunde Fußweg vor mir hatte. im Museum habe ich zufälligerweise Michelle (ich war mit ihr in Don Det Kayak fahren) wieder getroffen und zum Abendessen verabredet.
Ich habe mit vorher noch eine Massage bei den Seeing Hands gegönnt. Das sind Blinde, die durch die Massagen die Chancen haben ihre Familie zu ernähren.
Michelle war vor dem Museum noch bei den Killing Fields und die Stimmung war beim Abendessen immer noch etwas nachdenklich und bedrückt. Ich habe beschlossen, dass ich nicht mehr zu den Killing Fileds fahre. Ich war über 4 Stunden im Museum und das hat mir perönlich gereicht. Auf dem Rückweg vom Abendesse noch am Tempel vorbei und gesehen wie die Mönche das gespendete Essen an Gläubige verteilt haben. Natürlich hat das Smartphone auch vor den Mönchen keine halt gemacht und auch diese haben das Ganze per Foto festgehalten und geteilt. Danach zurück ins Hotel und ins Bett. In der Stadt fand noch die ganze Nacht Party statt.

Früstück mit Aussicht

Früstück mit Aussicht

Königspalast

Königspalast

Bühne in der Stadt Water Festival

Bühne in der Stadt Water Festival

Stände Bühne Water Festival

Stände Bühne Water Festival

Bühne Water Festival

Bühne Water Festival

Phom Penh

Phom Penh

mal wieder eine Ecke mit vielen Massagesalons (anders als bei uns; Massage und sonstiges für zahlende Männer)

mal wieder eine Ecke mit vielen Massagesalons (anders als bei uns; Massage und sonstiges für zahlende Männer)

Aeon Mall

Aeon Mall

Aeon Mall

Aeon Mall

Weihnachten bei Starbucks

Weihnachten bei Starbucks

Phnom Penh

Phnom Penh

Phnom Penh

Phnom Penh

Phnom Penh

Phnom Penh

Phnom Penh

Phnom Penh

Phnom Penh

Phnom Penh

Phnom Penh

Phnom Penh

Tuol Sleng Genocide Museum

Tuol Sleng Genocide Museum

Tuol Sleng Genocide Museum

Tuol Sleng Genocide Museum

Tuol Sleng Genocide Museum

Tuol Sleng Genocide Museum

Tuol Sleng Genocide Museum

Tuol Sleng Genocide Museum

Tuol Sleng Genocide Museum

Tuol Sleng Genocide Museum

Tuol Sleng Genocide Museum

Tuol Sleng Genocide Museum

mein abendliches Feuerwerk (Water Festival)

mein abendliches Feuerwerk (Water Festival)

Tempel Water Festival

Tempel Water Festival

Tempel Water Festival

Tempel Water Festival

Tempel Water Festival

Tempel Water Festival

© Tina N., 2017
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Die Reise
 
Worum geht's?:
10 Wochen Reisen in Asien. 4 Wochen Nepal und danach geht es weiter nach Bangkok und der Rest ist noch offen.
Details:
Aufbruch: 12.09.2017
Dauer: 10 Wochen
Heimkehr: 21.11.2017
Reiseziele: Nepal
Thailand
Laos
Kambodscha
Live-Reisebericht: Tina schreibt diesen Reisebericht live von unterwegs - reise mit!
Der Autor
 
Tina N. berichtet seit 13 Wochen auf umdiewelt.