Singapur-Reisebericht :Fahrrad..Erde..Ein Jahr.."Runde Sache"

Singapur

Hello!!
Willkommen in Singapur. (04.-07.08.2009)
Der Name Singapur steht für Stadt und Land zugleich und hat mit seinen längsten Ausmaßen von knapp 40 km in ost-west eine Menge mehr zu bieten, als was sich in zwei ganzen Tagen erspähen lässt, das versteht sich von selbst.
Es gibts eine Menge Parks und Inseln ausserhalb der Stadt, die wir zumindest in diesem Bericht nicht besuchen, da wir sonst den Flieger nach Sydney verpassen würden. Blacky wäre da am ehesten unglücklich darüber, da er doch unbedingt mal ein anderes Kontinent sehen wollte. Ihr wisst, er ist in China geboren und aufgewachsen und kennt doch nun immerhin Asien wie seine Westentasche. Für mich wäre das nicht ganz so fatal, hab mich derweil gut an Asien gewöhnt, besser noch: ich mag es unwahrscheinlich, ja-ich liebe es!!!, so vielfältig wie die Landschaften sind auch die Menschen.
So genossen wir die letzten zwei Tage aus 9 Monaten, da wären noch Korea, Taiwan, Brunei und Indonesien einen Abstecher wert gewesen, doch ein Jahr ist einfach zu kurz gewesen, sollte man noch andere Länder auf der Liste haben. Na, vielleicht klappts ein anderes Mal.

Widmen wir uns Singapur. Diese Stadt ist hochmodern, sauber, vielseitig, gesprochen wird Singlisch, Bier schmeckt nicht nur so gut wie in England, es kostet auch den gleichen Preis.
Eines der Hightlights verkörpert in hochmoderner Architektur ist wie geschaffen für Kaufwütige und nennt sich Orchard road. Wenn man vor lauter Shoppingmalls irgendwo die Orientierung verliert, so denn hier.

So ein wenig fühlt sich Singapur an wie Tokyo. Allerdings die Verständigung fällt hier erheblich leichter, denn hier spricht so gut wie jeder englisch- kein Wunder, es ist die offizielle Sprache. Die Muttersprache Singlisch ist, was der Name schon vermuten lässt, ein Mischmasch aus Englisch, Chinesisch und Malayisch.

Fühlt sich gut an inmitten all der Mädels. Besonders gesprächig waren sie nicht und zu gross waren sie auch.

stylished: Im Suntec int. convention center lässt sich zu Mittag essen wie in einer riesigen Bibliothek. Meist muss man da ja mit dem Essen draussen bleiben. Kommt aber nicht auf die Idee, hier nach einem Buch greifen zu wollen. alles nur Fasade.

Die Subway nennt sich hier MRT und ist die übersichtlichste U-bahn von allen bislang gesehenen. Ausserdem sauber, sicher, modern, einfach nur klasse. Das Schienennetz könnte aber noch etwas ausgebaut werden, oftmals ist man auf den Bus angewiesen.

Es gibt das Esplanade Theater,

von dort gibt es den Blick auf das Bankenviertel.

Der Blick vom Parlament über den Singapore river hinüber zum boat quay und dem UOB plaza.

Die suntec fountain of wealth

Der Clark quay am Singapur river,

hier spielt das Nachtleben mit unmengen Bars, Restaurants und Dissen.

Es lässt sich in Singapur auf einfache Weise viel Geld ausgeben, man kann sein Miittagessen aber auch günstig erwerben wie z.B. in China town.

Singapur ist eine der multikulturellsten Städte. Neben dem chinesischen Viertel..

..gibt es ein "little india", das hier von Straße zu Straße wiederum verschiedene Gesichter zeigt,..

oder das moslimische Viertel.

Sollte man in Singapur Lust auf Strand haben, so geht man auf Sentosa island.
Um den hier zu finden, sucht nicht am Strand, zahlt Eintritt und geht dazu in die Unterwasserwelt.

Da findet ihr dann evtl auch so seltene Exemplare wie diese hier.

Wenn ihr hier dann auf diese Herde Singapurianer stoßt, sucht besser schnell das Weite, sonst werdet ihr Teil eines Spiels und landet mitsamt Kleidung im Wasser..

..und seht dann danach so aus.

Hübsche asiatische Girls sind hier fast überall, die hier sind aus Japan. Niedlich, oder?

Santose, die fast perfekte Ruheoase, wären da nicht die Tankerschiffe unweit des Strandes der unromantische Blickfang.

Santosa..es war schön und lustig.

Das waren zwei Tage recht abwechslungsreiches Singapur.

Die Kosten hier kann man recht niedrig halten, wenn man halb im Freien wie hier übernachtet, viel läuft, billig ißt, besser kein Bier für 6 S$ trinkt und besser nicht in die Bars geht. Meist kann man diese Versprechen nicht alle halten.

Good bye Asien! Der Abschied war wahrlich schmerzhaft, doch wenn nichts unverhofft dazwischenkommt, so bin ich sicher, wir sehen uns wieder, denn auch Blacky wird seine Heimat schwer vermissen und ich muss als Herrchen meinen Pflichten nachkommen.
So ihr Lieben, das war Singapur im Schnelldurchlauf,
für Sydney nehmen wir uns ein Wochenende und einen Montag Zeit, bevor wir über Auckland nach Santiago hüpfen.

Viele liebe Grüße und bis die Tage,

Peterle

© Peter Greiner, 2008
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Die Reise
 
Worum geht's?:
13 Monate Weltreise geschmückt mit unvergleichbar schönen Erfahrungen auf einer Vielzahl von Radabschnitten sowie dem Leben unter den Menschen durch Homestay, langen Busfahrten auf Reissäcken in Myanmar, Bergvölker in Laos und vieles mehr. Die Reise führt durch Ungarn nach Griechenland, Dubai, Indien, Japan, China, Myanmar,Thailand, Laos, Vietnam, Malaysia, Philippinen, Borneo, Singapur, Sydney, Chile, Argentinien, Brasilien, Florida, Mexiko und findet in Madrid ihr Ende.
Details:
Aufbruch: 28.08.2008
Dauer: 13 Monate
Heimkehr: 28.09.2009
Reiseziele: Großbritannien
Ungarn
Serbien
Griechenland
Vereinigte Arabische Emirate
Indien
China
Japan
Hongkong
Myanmar
Thailand
Laos
Kambodscha
Vietnam
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Singapur
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Der Autor
 
Peter Greiner berichtet seit 9 Jahren auf umdiewelt.
Reiseberichte von Peter sind von der umdiewelt-Redaktion als besonders lesenswert ausgezeichnet worden!
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