Anmeldung:
Navigation:
Anmeldung:
Ihr seid alle herzlich eingeladen, hier auf www.umdiewelt.de, uns einmal um die Welt zu begleiten. Starten wollen wir am 1. September 2005 und Ende Juli 2006 wieder in der Heimat einschlagen. Da wir immer für jeden Spaß zu haben sind wird es für Euch sicher nicht langweilig!
Reisebericht-Extras:
|
|
|
zum Gästebuch dieses Reiseberichts |
Wie Ihr ja sicher wisst bin Ich sehr an der Tierwelt rund um Australien interessiert. Deshalb werde ich versuchen das eine oder andere Geschöpf vor die Linse zu bekommen! Da Australien ein sehr alter Kontinent ist, gibt es sehr viele Tierarten die eigentlich schon ausgestorben sein müssten, hier aber immer noch rum kreuchen und fleuchen! Wenn man sich ein wenig über die Tier- und Pflanzenwelt informiert, dann merkt man recht schnell, dass es hier ungewöhnlich viele sehr sehr giftige Tierchen und Pflänzchen gibt. Manche sagen sogar, dass man bei der Einreise in Australien eigentlich schon tot ist! Na ja, dem stimme ich nicht ganz zu, denn immerhin haben wir es ja schon ein paar Wochen geschafft zu überleben! Es gibt aber auch Tiere die nicht ganz so giftig aber dafür einzigartig sind. Was haben wir also von alledem schon gesehen:

Legende: ungefährlich (u) einzigartig (e) giftig (g) sehr giftig (sg) tödlich giftig (tg)

Rotrückenspinne( sg):
Diese relativ kleine Spinne, etwas größer als ein 2€ Stück, haben wir in einer Telefonzelle in Dandaragan (südlich von Perth) das erste Mal gesehen. Die rote Rückenzeichnung auf dem sonst schwarzen Körper ist typisch und unverwechselbar für diese Spinne. Die Australier meinen, dass das Tier nicht tödlich giftig ist. Ein Biss zieht wohl lediglich eine schwere Krankheit hinter sich her wenn nicht das Gegengift verabreicht wird.
Ameisenigel / Short-backed Echidna (u+e)
(Tachyglossus aculeatus)
Dieses Tier haben wir auch in Dandaragan das erste Mal gesehen. Diesen Igel gibt es nur in Australien. Vielleicht habt Ihr schon mal was vom Schnabeltier gehört, der Ameisenigel gehört zur selben Gruppe. Er legt 1Eie und säugt die Jungen für 12 Wochen. Seine Beute besteht hauptsächlich aus Termiten und Ameisen
Platypus (u+e)
(Ornithorhychus anatinus)
Diese kleinen Racker haben wir in Tasmanien mehrfach zu Gesicht bekommen. Das Schnabeltier wird bis zu 55cm lang und 2kg schwer. Dieses Tier gehört zu der Gruppe der Brückentiere (Vgl. Echidna), da es 2 Eier legt und die Jungen anschließend mit Milch aus den Bauchfalten säugt. Das Männchen besitzt einen giftigen Stachel an den Hinterbeinen und weiß sich damit zu verteidigen. Leider sind diese Tiere dämmerungs- und nachtaktiv und somit war es echt schwer ein guten Photo zu bekommen!
Känguru (u):
Bis jetzt haben wir schon östl. und westl. graues Känguru (Macropus giganteus) gesehen.
Das hat wohl Jeder schon mal auf Bildern oder im Fernseher gesehen. In Australien werden diese Tiere mit unterschiedlichen Einstellungen betrachtet. Für die Leute in den Städten sind Sie ein Merkmal für Australien, für die Farmer allerdings eine Plage. Hier auf der Station werden Kängurus als Hundefutter gejagt und als Futterkonkurrenten für die Schafe gesehen. Auch die Autofahrer sind nicht gut auf die Tiere zu sprechen, denn besonders in der Nacht liegen diese auf dem warmen Asphalt. Und so ein großer springender Koloss, bis zu 230cm lang und 70kg schwer, kann ein Auto komplett zu Schrott umformen. Bei Uns hat sich allerdings die Bewunderung durchgesetzt, denn immerhin sind es die längeren Bewohner dieses Kontinentes und irgendwie doch schon einzigartig!
Koala (u+e)
(Phascolarctos cinereus)
Das erste Tier haben wir bei einer Radtour durch die Adelaide Hills gesehen. Bei einer Rast haben wir ein gruzentes Geräusch gehört und sind der Sache mal auf den Grund gegangen. Nach kurzem Suchen in den Eukalyptusbäumen haben wir dann so ein Wollkneul entdeckt. Männchen werden bis zu 12kg schwer und fast 80cm groß. Der geringe Energiegehalt in den Eukalyptusblättern trägt dazu bei das die Tiere rund 20h am Tag schlafen. Die ersten 6 Monate wird das Junge im Beutel der Mutter aufgezogen bevor es dann weiter 6 Monate auf dem Rücken getragen wird. Durch Zerstörung des Lebensraums, einen Virus der die Weibchen unfruchtbar macht und Buschfeuer ist die Anzahl der Koalas stark zurückgegangen.
Bürstenschwaz Possum (u)
(Trichosurus vulpecula)
Diese Gesellen trifft man vor allem im östlichen Teil Australiens und Tasmaniens an. Manchmal kommen auf Campingplätzen so viele Possums vor, dass man auf seine Lebensmittel usw. auspassen muss. Wenn man den Tierchen in die Augen leuchtet, bleiben diese total verdattert stehen und rühren sich nicht von der Stelle. Oft sieht man die katzengroßen Mütter mit ihren jungen auf dem Rücken in den Bäumen rumklettern.
Wombat (u)
(Vombatus ursinus)
Auch den Wombat haben wir das erste Mal auf Tasmanien gesehen, Leider sind diese Tiere dämmerungs- und nachtaktiv und somit konnten wir kein gutes Photo bekommen. Deshalb muss an dieser Stelle ein Bild aus dem Australian Zoo herhalten. Das bis zu 40kg schwere Tier ist kaum mit anderen zu verwechseln. Wie der Fuchs lebt auch der Wombat in einem unterirdischen Gangsystem das bis zu 20m lang sein kann.
Tasmanischer Teufel (u+e)
(Sarcophilus harrisii)
Diese Tiere sind durch ihr schwarzes Fell, was nur durch weiße Flecken an Brust und Bauch unterbrochen wird, deutlich zu erkennen. Männliche Teufel werden bis 65cm lang und 9kg schwer. Die Nahrung besteht zum großen Teil aus Aas, Insekten und kleinen Säugetieren. Er ist das größte Fleischfressende Tier Tasmaniens und kam noch vor 400Jahren auch auf dem australischen Festland vor. Leider haben wir nur zwei Kadaver auf der Strasse gesehen.
Flughund (u)
(Pteropus conspicillatus - spectacled wing fox))
Als wir mit unseren Eltern waren haben wir eine Nacht auf einem Campingplatz übernachtet der genau in einer Flughundkolonie lag. Dort sind dann kurz nach Sonnenuntergang tausende der mit bis zu 1m Spannweite großen Tiere zu ihren Futterplätzen im Regenwald unterwegs. Dementsprechend lag auf diesem Campingplatz auch ein etwas schwerer Geruch in der Luft.
Auch in Sydney im botanischen Garten kann man diese Tierchen bewundern.
Emu
(Dromaius novaehollandiae)
Unseren ersten Emu haben wir kurz vor der Grenze zu Südaustralien auf der Nullabor Ebene gesehen. Bei offenem Gelände sieht das bis zu 190cm große und bis zu 50kg schwere Tier recht anmutig aus, sobald das Dickicht aber etwas dichter wird quält er sich unbeholfen durch die Gegend. Die 5-15 dunkelgrünen Eier werden 55 Tage bebrühtet und die Jungen weitere 6Monate auf gezogen.
Weißer Kakadu (Schwefelbrustkakadu)
(Cacatua galerita)
Auch wenn diese etwas kleiner als die schwarzen Kakadus sind, stehen sie in Sachen Geschrei nichts nach! Man stelle sich bitte einen Horde weinender Kinder vor... so ungefähr werden wir ab uns zu zeitig am Morgen von diesen netten Gestalten geweckt!
(Calyptorhynchus funereus)Mit bis zu 65cm Körperlänge gehören diese Vögel zu den größeren der Kakadus. Auf dem Schwarzmarkt erreichen Sie leicht Preise von über 2000$.Man sieht Sie eher selten.
(Pelecanus conspicillatus)
Mit bis zu 1,8m Länge und 2,5m Flügelspannweite gehört dieser Vogel neben dem Emu und dem Cassowary zu den größten in Australien. Mit seinem Schnabel fischt er nach Fischen und es passen bis zu 20Liter in den Schnabelsack. Er legt weite Strecken von Nistplatz zu Futterstellen zurück.
(Eudyptula minor)
Der kleine Pinguin wird bis zu 45cm groß und wiegt dann rund 1kg. Wenn auch nur sehr kurzen haben wir Ihn bei einer Bootstour in Esperance gesehen. Diese Art ist die einzigste Pinguinart die in Australien brühtet und ist vom Aussterben bedroht.
Wir haben eine weitere große Kolonie auf Tasmanien gesehen. Wir durften live dabei sein als bis zu 3000 Piguine wieder aufs Land zurückgekommen sind und ihre Jungen gefüttert haben.
Kokaburra (u)
(Dacelo novaeguineae)
Mit bis zu 45cm Größe ist dieser Vogel der größte in der Familie der Königsfischer. Auch der bei uns einheimische Eisvogel gehört in diese Familie. De Kakonurra ist der Nationalvogel von Australien und auf Briefmarken und Münzen zu finden. Mit seinem lautstarken Geschrei werden Territorien verteidigt.
Schlangen
Schon in Asien haben wir unsere ersten Schlangen gesehen doch erst hier in Australien ist es uns gelungen ein Photo zu machen. Dieses ca 1,5m lange Exemplar haben wir auf der Farm von Andrews Eltern gesehen. Doch den Traktor wurde das Tier aufgeschreckt. Ich bin mir nicht ganz sicher ob ein Biss nun tödlich ist oder nicht, auf jeden Fall sollte man es vermeiden die (Name find ich noch raus) zu reizen. Die Schlange ernährt sich hauptsächlich von Mäusen und kleinern Nagern und geht dem Menschen aus dem Weg.
Red bellied Black Snake - rotbauchige Schwarzschlange (tg)
(Azustrelaps superbus)
Ein roter Bauch auf sonst schwarzen Schuppen zeichnet diese bis zu 2m lange Schlange aus. Auf einer unserer Wanderungen mit unsere Eltern ist meine Mutter fast über diese segr guftige Schlange gestolpert. Im ersten Moment hat sich nicht an eine wirklich ernst zu nehmende Gefahr bis ihr nach wenigen Sekunden der Schreck durch die Glieder fuhr. In Australien muss man jederzeit mit Schlangen rechnen und auch eine Gewisse Vorsicht kann nie schaden! Die Schlange ist einigen Gebieten stark gefährdet, da Sie u.a auch Frösche auf dem Speiseplan hat. In Queensland wurde vor einigen Jahren die Cane Toad eingeführt um den Cane Käfer im Zuckerrohr zu fressen. Leider ist das Gift dieser Kröte auch für die rotbauchige Schwarzschlange giftig.
Gould's Monitore Waran (u)
(Varanus gouldi)
Bei unseren Touren mit dem Motorrad haben wir Einige dieser Echsen gesehen. Das Tier auf dem Photo war ungefähr 60cm lang und noch nicht ganz ausgewachsen (kann bis 100cm werden). Diese Echse findet man fast überall in Australien
(Varanus varius)
Mit einer Gesamtlänge von über 2m kann man bei der Begegnung mit dieser Echse schon etwas Respekt zeigen. Diese große Echse hält sich sehr of in Bäumen auf und jagt gelegentlich auf dem Boden. Auf dem Weg nach Brisbane haben wir einen dieser Riesen zu Gesicht bekommen! Und der war wirklich groß aber so lange man kein kleiner Vogel, Maus, Echse oder ähnliches ist, bracht man auch keine Angst zu haben.
(Physignthus lesueurii)
Im Vergleich zu den Waranen ist diese Echse mit bis zu 65cm recht kleine. Überall wo Wasser in der Näher ist kann man den flicken Gesellen an der Ostküste Australiens an antreffen.
Dieser bis zu 30cm lange Gesell ist uns sehr oft über den Weg gelaufen. Wenn er sich gestört fühlt dann faucht er und zeigt seine blaue Zunge. Wenn man es drauf anlegt dann kann er auch recht kräftig zubeißen und die Wunde mit einem kleinen Bakteriencocktail versehen. Die Aboriginis essen diese Echsen allerdings nur zu gerne.
Juwelenspinnen
(Gruppe Araneidae)
Manchmal treten diese recht kleinen aber sehr schöne Spinnen sehr zahlreich auf. In einem feinen Netz stellt die Spinne kleinen Insekten nach.
(Gruppe Mantodea)
Mit über 12cm Länge ist die Gottesanbeterin recht groß. Sie besitzt an Ihren Fangarmen Stachel mit der Sie ihr Futter fängt. Rührungslos warten Sie auf den richtigen Moment um kleiner Insekten zu jagen. Nur zu gerne hätte ich eines der Tiere mir nach Hause genommen aber leider klappt das ja nicht so einfach.
(Gruppe Hemiptera)
Auch wenn dieser schöne Käfer über ganz Australien verteilt ist haben wir Ihn nur einmal zu Gesicht bekommen. Aber da waren gleich hunderte vorhanden. Es gibt 2705 verschieden Arten dieser Käfer in Australien.
Bei einer Definetour in Adelaide haben sind wir mit Bottelnosed Dolphins (Tursiops truncatus) geschnorchelt.
Die Bottlenose Dolphnis können bis zu 390cm lang und 560kg schwer werden. Tauchgänge der Delfine können bis zu 4min dauern
(Neophoca cinerea)
Seelöwen haben wir auf einer Bootsausfahrt und beim Angeln in Esperance gesehen. Da kann es schon mal vorkommen das 3m vor einem so ein Kollos aus dem Meer auftauchen uns einen anstarrt. Man sollte nicht versuchen sie anzufassen, da man schnell gebissen wird. Die Tiere können bis zu 210cm lang und 300kg schwer werden. Die Weibchen erreichen allerdings nur ein zartes Gewicht von 80kg.
Der Walhain ist mit bis zu 18m der größte Hai und gleichzeitig Fisch der Welt! Am Exmouthriff kommen jährlich viele Exemplare aus noch nicht ganz klaren gründen Zusammen. Bis jetzt ist erst recht wenig bekannt und die Erforschung steckt noch in den Kinderschuhen. Gefährtlich werden einem die Tiere nicht, denn sie ernähren sich von Planktonschwärmen und gelegentlich von Fischbrut!
Mehr Reiseberichte suchen:
©
Danny und Thomas ,Schönfeld und Grab,
2005
Mehr über den Autor
Nachricht an den Autor
Reiseberichte suchen:
