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In 365 Tagen um den Globus
2006: Kanada, USA, Mexiko, Guatemala, Honduras, Nicaragua, Costa Rica, Panama, Bolivien, Chile, Argentinien
2007: Neuseeland, Australien, Indonesien, Singapur, Malaysia, Thailand
Seid dabei, wenn Jenni und Falk in Kanada mit Killerwalen schwimmen wollen, in Guatemala mit Mayas leben und in Neuseeland die Delphine um sie herumspringen
Reisebericht-Extras:
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10.8.2006: Ob Tacos, Omlett oder Schokoriegel. Es scheint, als ob die Mexikaner alles mit Jalapenos essen, also Pepperonies. Und dazu kommt noch extrascharfes Chili.
Die Einreise nach Mexiko hat uns ganz im Gegensatz zum Essen keine Magenprobleme bereitet. Die ging ohne Probleme, auch ohne Flugtickets. Nett wurden wir von einem US-Beamten verabschiedet: "Sprecht ihr kein Spanisch und kein Englisch?!", nachdem er uns in seinem Slang etwas zugerufen hat, das wir nicht verstanden haben. Da macht das Abschied nehmen Spaß!
In der Grenzstadt Nogales haben wir uns den ganzen Tag in einer Bushaltestelle aufgehalten. War uns sicherer, nachdem Nogales in den Reiseguides immer als unsicher bezeichnet wird.
Wir sind nach zehn Stunden Fahrt mit dem Bus nun in Los Mochis angekommen. Morgen geht es in die Barranca del Cobre. Das ist ein Canyon viermal so groß wie der Grand Canyon in den USA. Ob uns wieder so ein super Foto wie hier nebenan gelingt?
Unser erstes Ziel: Los Mochis
15.8.2006:
Wir sind von Nogales aus in die Barranca del Cobre gefahren. Hier ist es so wunderbar grün und bergig, die Alpen könnten vor Neid glatt erblassen. In anderen Regionen des Canyons kommen wir uns vor wie zuhause, denn es sieht wie in der Colbitz Letzinger Heide aus. In einem besonderen Tal machen Jenni und Falk Pause auf einer Fahrradtour durch die Region. Es heißt: Das Tal der erigierten Penisse. Hier kommen wir unverhofft mit einer Tarahumara Frau in Kontakt. Sie bietet uns ihre Püppchen an. Selbstgebastelte Holzfiguren. Wir kaufen schweigend ein kleines Püppchen von ihr. 3 Peso kostet das. Wir geben 5. Sie dackelt beleidigt ab. Wiar wohl zu wenig.
Jenni im Tal der erigierten Penisse bei der Barranca del Cobre
Aktuell sind wir in der Silberstadt Zacatecas. Zum ersten Mal genießen wir Mexiko in vollen Zügen. Wir fühlen uns in der Stadt ein wenig in die Vergangenheit zurückversetzt: In die Zeit, als wir in Palma auf Mallorca beim Inselradio gearbeitet haben. Doch Zacatecas ist Palma hoch 13. Alles ist viel bunter, lebensfroher und natürlich grüner.
Die Kathedrale von Zacatecas - Im Abendschein noch schöner anzusehen
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