USA-Reisebericht :Katja und Joerg around the world

USA (San Francisco und Los Angeles)

Hallo Zusammen!

Nach einem sehr langen Reisetag sind wir totmuede in San Francisco angekommen. Von der Isla Mujeres aus sind wir um 6:30 Uhr per Faehre nach Cancun gefahren, weiter mit unserem Auto in die Stadt und von dort per Bus zum Flughafen. Zwei Fluege spaeter waren wir in San Francisco. Per Skytrain fuhren wir zum Zugterminal. Weiter ging es mit dem Zug Richtung City und per Taxi zu unserer Bleibe. Wir wohnten bei Catherine. Kennengelernt haben wir sie in El Chalten, Argentinien. Sie war nicht da und hat uns netterweise einen Schluessel unter die Fussmatte gelegt. Catherines Wohnung ist spitzenklasse. Sie wohnt nicht weit vom Hippieviertel Haight Ashbury entfernt in unmittelbarer Naehe zum Golden Gate Park (dem groessten Park der Stadt).

Wie gewohnt jetzt erst mal ein paar Fakten zu San Francisco, bevor wir mit unseren Eindruecken fortfahren.

San Francisco (ca. 820.000 Einwohner) ist eine Stadt und eine Metropolregion (ca. 7,2 Mio. Einwohner) im US-Bundesstaat Kalifornien an der Westkueste in den Vereinigten Staaten von Amerika. Kalifornien hat 38,1 Mio. Einwohnern und ist der mit Abstand bevoelkerungsreichste Bundesstaat der USA.

Die Stadt ist unter anderem beruehmt fuer ihre Huegel, im gesamten Stadtgebiet gibt es zweiundvierzig. Diese Huegel ermoeglichen wunderschoene Aus- und Ueberblicke auf die Stadt. Viele Haueser sind im viktorianischen Stil gebaut und geben den Strassen ihren besonderen Charakter.

San Francisco ist absolut multikulturell gepraegt. Es gibt chinesiche, japanische, vietnamesische, philippinische, italienische, franzoesische, irische, russische und lateinamerikanische Gemeinden. Ueberall kann man dadurch kulinarische Spezialitaeten aus aller Welt in bester Qualitaet geniessen. Jedes Restaurant, egal ob teuer oder billig, ist klasse und das Essen sucht seinesgleichen. Die sonst fuer Amerika typischen Fastfoodlokale findet man eher selten.

Neben den ethnisch gepraegten Stadtbezirken gibt es noch zwei weitere erwaehneswerte Stadtteile. "Haight-Ashbury" erlangte in den 1960er-Jahren seine Beruehmtheit, da von hier die Hippiebewegung ausging. Das "Castro" steht fuer die groesste Konzentration von Homosexuellen in Amerika.

Die Naehe der Stadt zur San-Andreas-Verwerfung birgt ein erhoehtes Risiko fuer Erdbeben. Am 18. April 1906 ereignete sich das bislang schwerste Erdbeben. Als Folge von Braenden und Sprengungen wurden dabei drei Viertel von San Francisco zerstoert.

Genug der Fakten und mehr zu unseren persoenlichen San Francisco-Erlebnissen. Am ersten Morgen wollten wir unsere naehere Umgebung erlaufen. Es ist mehr als ein Spaziergang draus geworden! Wir sind vorbei am Golden Gate Park zur Golden Gate Bridge gelaufen. Das Wetter war traumhaft und die Aussicht auf die beruehmte Bruecke umwerfend. Vorbei an Crispy Fields liefen wir zur Marina. Auf dem Weg konnten wir die Hochhaeuser der Innenstadt betrachten. Der Rueckweg fuerte uns durch die besseren Wohnviertel der Stadt zurueck zu Catherines Haus. Der laengere Spaziergang (ca. 14 km) hat unglaublich viel Spass gemacht und San Francisco ist uns direkt ans Herz gewachsen. Abends waren wir mit Catherine und ihren Nachbarn noch etwas essen.

In den naechsten Tagen haben wir uns verschiedene Viertel der Stadt angeschaut und die Stadt in all ihren Facetten erlebt. Jedes Stadtviertel hat seinen eigenen Charakter. Am besten hat uns Haight Ashbury gefallen. Viele Laeden mit ausgefallenen Klamotten, netten Cafes und tollen Restaurants. San Francisco ist ganz anders als alles was wir von den Staaten bisher gesehen haben (Florida, Ohio und New York). Alles ist sehr entspannt und die Leute sind unglaublich freundlich. Als Fussgaenger weiss man dies schnell zu schaetzen. Sobald man die Strasse betritt, wird gebremst. Besonders freundliche Verkehrsteilnehmer warten sogar, bis man ein Haus auf der gegenueberliegenden Strassenseite fotografiert hat und fahren dann erst weiter. Zudem ist hier alles "organic". Der Biotrend ist hier eine Massenbewegung. Jeder macht Sport und ernaehrt sich gesund. Alle Lebensmittel sind organisch und man kannn sogar organische T-Shirts und Verpflegung fuer die Haustiere kaufen.

Zusammen mit Catherine haben wir Ausfluege in die Universitaetsstadt Berkeley und auf die andere Seite der Golden Gate Bridge gemacht. Berkeley ist eine der fuehrenden Universitaeten der USA und wird in einem Atemzug mit Harvard, Stanford und Princeton genannt. Dies ist besonders hevorhebenswert, da Berkeley im Gegensatz zu den anderen Universitaeten eine staatliche Hochschule ist. Auf der anderen Seite der Golden Gate Bridge sind wir im Tamal Pais State Park gewandert. Anschliessend haben wir noch in Sausalito die besten Tacos der Welt gegessen.

Ursprueglich wollten wir nur fuer drei Tage in San Francisco bleiben. Da wir iregendwann von Lateinamerika genug hatten, haben wir den Aufenthalt um fuenf auf acht Tage verlaengert. Dies ermoeglichte uns neben San Francisco auch noch Los Angeles zu sehen. Ueber die Kuestenstrasse Nr. 1 sind wir mit unserem Leihwagen nach fuenf Tagen in San Francisco Richtung L.A. aufgebrochen. Die Strasse war der Hammer. Die Aussichten auf den Pazifischen Ozean und die endlose Landschaft waren wunderschoen. Nach neun Stunden sind wir in L.A. angekommen.

Los Angeles (ca. 4 Mio. Einwohner), oder auch kurz L.A. liegt wie San Francisco in Kalifornien. Los Angeles ist nach New York die zweitgroesste Stadt in den USA. Mit einer Einwohnerzahl 17,8 Millionen in der erweiterten Metropolregion gehoert die Stadt zu den groessten Ballungsraeumen der Welt.

Neben vielen anderen Dingen ist L.A. bekannt fuer Holllywood und seine Straende. Wir haben bei Stephanie, die wir in Costa Rica kennengelernt haben in Santa Monica gewohnt. Wegen des angenehmen Klimas, der herrlich weissen und feinsandigen Straende sowie des spektakulaeren, gebirgigen Hinterlandes ist Santa Monica das Zentrum des Fremdenverkehrs an der Kueste von Greater Los Angeles. Die Stadt gehoert zu den beliebtesten und teuersten Wohngegenden im Grossraum Los Angeles.

Stephanie, die gebuertig aus Suedkorea kommt, hat uns mit grossartigem koreanischem Essen empfangen. Bei milden Temperaturen haben wir mit ihr, ihrem Hund Pete und zwei Freunden noch lange in ihrem Garten gesessen.

Nach einem Lauf am Strand von Santa Monica besuchten wir am naechsten Morgen die Wahrzeichen Hollywoods. Das "Holllywood Sign" in den Bergen ueber der Stadt war schwer zu finden. Nachdem wir uns munter durchgefragt hatten, haben wir dann doch die richtige Strasse gefunden. Zweites Ziel war der "Walk of Fame". Auf diesem Gehweg sind ueber 2.000 Platten mit Sternen fuer Stars eingelassen. Mit den Sternen werden lebende wie auch verstorbene Prominente geehrt, die eine wichtige Rolle vor allem in der amerikanischen Unterhaltungsindustrie spielten oder noch spielen.

Zurueck in Santa Monica sind wir durch die Einkaufsstrassen geschlendert und haben Stephanie auf der Arbeit besucht. Abends waren wir in Venice Beach. Dort findet an jedem ersten Freitag im Monat ein besonderes Event statt. Die Geschaefte und Galerien haben bis spaet Abends geoefffnet unnd ueberall spielen Bands, und es gibt umsonst zu trinken. Ein wahres Paradies fuer den kostenbewussten Rucksacktouristen! Insgesamt sind die Lebenshaltungskosten hier naemlich sehr hoch. Ein Bier in einer Bar kostet z.B. 6 US$ und fuer ein Hauptgericht ist man schnell mal ueber 20 US$ los. Zum Glueck koennen wir bei unseren Freunden kochen und so etwas sparen. Billig ist nur das Benzin. Ein Liter Normalbenzin kostet 0,50 Euro. Das erklaert, warum den meisten Amerikanern beim Autokauf der Verbrauch relativ egal ist.

Nach zwei Tagen L.A. sind wir zurueck nach San Francisco gefahren. In der Zwischenzeit haben wir unseren Aufenthalt ein weiteres Mal verlaengert. Wir bleiben noch fuenf Naechte und geniessen das Leben in unserer amerikanischen Lieblingsstadt.

Die letzten Tage in San Francisco haben wir sehr genossen. Wir waren im Asian Art Museum, in der Academy of Sciences, im Museum of Modern Art (MOMA), im De Young Museum und im Conservatory of Flowers. Bis auf die Academy of Sciences waren alle Museen kostenlos. Am Anfang eines jeden Monats koennen an unterschiedlichen Wochentagen die Museen der Stadt umsonst besucht werden. Besonders beeindruckend fanden wir die Andy Warhol Ausstellung im De Young Museum und die Academy of Sciences. Der Albinoalligator und die verschiedenen Aquarien haben uns am besten gefallen.

Catherine war entweder fuer ein paar Tage verreist oder unterwegs und wir hatten ihr Appartment fuer uns allein. Sehr ungewohnt und schoen zugleich nach fuenf Monaten mal wieder eine eigene Wohnung zu haben.

Neben vielen ausgiebigen Spaziergaengen durch die Stadt konnten wir im Golden Gate Park auch regelmaessig laufen gehen. Der Park ist ein Traum fuer jeden Lauefer und Besucher. Riesengross mit unendlich vielen kleinen Wegen und Dingen die man unterwegs entdecken kann.

Viel neues zum Thema Schweinegrippe gibt es nicht zu berichten. Wir sind weiterhin wohlauf. Einige Drogeriemaerkte versuchen Geld mit der Angst der Leute zu machen und verkaufen Plastikhandschuhe und Mundschutz auf Sonderstaendern.

Mittlerweile sind wir auf Hawaii genauer am Waikiki Beach auf Oahu angekommen. Von dort senden wir Euch ganz liebe und sehr sonnige Gruesse!

Katja und Joerg

GOLDEN GATE BRIDGE

Die Golden Gate Bridge ist das Wahrzeichen San Franciscos. Sie wurde 1937 eroeffnet und sollte eigentlich grau gestrichen werden. Die Rostschutzfarbe gefiel aber allen so gut, dass man sich entschied, die Bruecke nicht zu streichen. Beim Bau kamen 11 Menschen ums Leben. Geplant waren 35 Tote. Dementsprechend galt dies als Erfolg. Nach der Eroeffnung ist die Bruecke zu einem der weltweit beliebtesten Plaetze fuer den Freitod geworden. 1250 Menschen sind bisher von ihr aus in den Tod gesprungen.

Die Golden Gate Bridge ist das Wahrzeichen San Franciscos. Sie wurde 1937 eroeffnet und sollte eigentlich grau gestrichen werden. Die Rostschutzfarbe gefiel aber allen so gut, dass man sich entschied, die Bruecke nicht zu streichen. Beim Bau kamen 11 Menschen ums Leben. Geplant waren 35 Tote. Dementsprechend galt dies als Erfolg. Nach der Eroeffnung ist die Bruecke zu einem der weltweit beliebtesten Plaetze fuer den Freitod geworden. 1250 Menschen sind bisher von ihr aus in den Tod gesprungen.

Die beruehmten Cable Cars

Die beruehmten Cable Cars

Aussicht auf die ehemalige Gefaengnisinsel Alcatraz.

Aussicht auf die ehemalige Gefaengnisinsel Alcatraz.

DOWNTOWN SAN FRANCISCO

Union Square

Union Square

CASTRO - DAS VIERTEL DER HOMOSEXUELLEN

MEHR VON SAN FRANCISCO...

Painted Ladies...Die Haueser wurden im 19. Jahrhundert erbaut und dienten frueher als Spielhoellen und Bordelle.

Painted Ladies...Die Haueser wurden im 19. Jahrhundert erbaut und dienten frueher als Spielhoellen und Bordelle.

Lombard Street...Aufgrund des starken Gefaelles (27%) musste diese Strasse in Serpentinen angelegt werden.

Lombard Street...Aufgrund des starken Gefaelles (27%) musste diese Strasse in Serpentinen angelegt werden.

DAS HIPPIEVIERTEL HAIGHT ASHBURY

CHINATOWN

Parnassus Avenue... Hier haben wir gewohnt.

Parnassus Avenue... Hier haben wir gewohnt.

BERKELEY

WANDERTAG MIT CATHERINE

AUF DEM WEG NACH L.A. UEBER DIE KUESTENSTRASSE NUMMER 1.

Unser Leihwagen...

Unser Leihwagen...

Elephantenseeloewen

Elephantenseeloewen

LOS ANGELES

Steffis Wohnung

Steffis Wohnung

Pete!!!

Pete!!!

SANTA MONICA BEACH

Baywatch

Baywatch

Wie ueberquert man eine Strasse fuer Dummies!

Wie ueberquert man eine Strasse fuer Dummies!

HOLLYWOOD

Wer hier wohl wohnt? Wir sind leider ahnungslos geblieben, da wir uns keine Strassenkarte zu den Haeusern der Stars gekauft haben...

Wer hier wohl wohnt? Wir sind leider ahnungslos geblieben, da wir uns keine Strassenkarte zu den Haeusern der Stars gekauft haben...

WALK OF FAME

...der grosse Held unserer Jugend

...der grosse Held unserer Jugend

RUECKWEG NACH SAN FRANCISCO

Irgendwo

Irgendwo

Baybridge

Baybridge

ASIAN ART MUSEUM

Dieses Bild wurde aus Pudern hergestellt. Diese Technik stammt aus Bhutan.

Dieses Bild wurde aus Pudern hergestellt. Diese Technik stammt aus Bhutan.

ACADEMY OF SCIENCES

Amerikanischer Albinoalligator.

Amerikanischer Albinoalligator.

Regenwald von unten...

Regenwald von unten...

NEULICH IM DROGERIEMARKT

CONSERVATORY OF FLOWERS

DE YOUNG MUSEUM

Ausblick auf die Academy of Sciences

Ausblick auf die Academy of Sciences

MOMA

Kunst eines gebuertigen Bottropers! Josef Albers wurde in unserer Heimat geboren und wanderte vor dem zweiten Weltkrieg nach Amerika aus.

Kunst eines gebuertigen Bottropers! Josef Albers wurde in unserer Heimat geboren und wanderte vor dem zweiten Weltkrieg nach Amerika aus.

NOCH EIN PAAR IMPRESSIONEN AUS SF

Abschied im Biergarten Zeitgeist!

Abschied im Biergarten Zeitgeist!

Du bist hier : Startseite Die Amerikas USA USA-Reisebericht
Die Reise
 
Worum geht's?:
Für ca. 17 Monate ist der Weg unser Ziel!!! Am 29.11. geht es mit einem RTW-Ticket einmal um die Welt. Gestartet wird in Suedafrika. Dann geht es weiter Namibia, Botswana...Rio de Janeiro,Argentinien, Feuerland, Chile, Peru, Ecuador.... Costa Rica, Mexiko,Hawaii,Neuseeland, Australien, Hongkong, Peking, RAWA, Indonesien, Indien, Nepal,andere Teile Südostasiens....
Details:
Aufbruch: 29.11.2008
Dauer: 17 Monate
Heimkehr: April 2010
Reiseziele: Südafrika
Namibia
Brasilien
Argentinien
Bolivien
Peru
Ecuador
Costa Rica
Mexiko
Vereinigte Staaten
Neuseeland
Samoa
Australien
Hongkong
China
Malaysia
Indonesien
Indien
Nepal
Thailand
Kambodscha
Philippinen
Vietnam
Bahrain
Laos
Der Autor
 
Katja und Joerg Fockenberg berichtet seit 9 Jahren auf umdiewelt.
Bild des Autors
Katja und Joerg über sich:
Katja hat bisher als MTA in der Mikrobiologie gearbeitet. Zudem ist Katja Heilpraktikerin mit dem Spezialgebiet Akkupunktur.

Jörg hat bisher als Expansions Manager bei Jack Wolfskin gearbeitet.

Seit 2005 sind wir verheiratet und haben bisher zusammen im Ruhrgebiet, genauer in Bottrop, gelebt.

Zusammen habe wir unsere Leidenschaft für weite Reisen und ferne Länder entdeckt. Unser bisheriger Schwerpunkt war dabei Asien. Wir freuen uns schon sehr auf den Rest der Welt!