USA-Reisebericht :Au Revoir - In 220 Tagen um die Welt

Australien Teil 2 & USA 01.06.2015 - 19.06.2015

Australien Teil 2 & USA

Angekommen bei Britta, einer Bekannten, durfte ich noch zwei Mädels die auch zu Besuch waren, kennenlernen. Anna und Ulli waren bereits mehrere Monate in Neuseeland unterwegs und nehmen sich nun hier in Cairns eine kleine Auszeit. Beide haben Britta über Helpx gefunden. Das Helpx Programm ist simpel. Man darf für eine bestimme Zeit bei jemanden kostenfrei übernachten, muss aber dafür im Haushalt helfen. Bei Britta waren es die drei Hunde die jeden Tag zweimal ausgeführt werden mussten. Die Zeit bei Britta genoss ich sehr. Ich habe während meiner Zeit wirklich sehr wenig unternommen, bin morgens und abends mit den Hunden spazieren gegangen, habe paar Pflanzen eingepflanzt, Karten gespielt, Recherichiert und den Pool gereinigt. Man glaubt es kaum aber man brauch auch mal eine Auszeit von der Auszeit. Die Stadt an sich ist nicht so besonders. Da das Baden im Meer durch gefährliche Quallen nicht erlaubt ist, wurde eine künstliche Lagoone errichtet, in der man gefahrlos schwimmen konnte.
Natürlich musste ich als echter Taucher einmal im Great Barrier Reff tauchen. Ich buchte mir eine zweitägige Tauchsafari und durfte mir einen großen Wunsch erfüllen und dort nun einmal tauchen. Leider war die Sicht miserabel und es gab wenig zu sehen. Ich bin mir nicht sicher ob dies an dem Tauchplatz lag oder ob das normal am Great Barrier Reef ist. Allerdings war der Nachttauchgang ein echtes Spektakel. Lumineszierendes Plankton konnte man da nämlich beobachten. Außerdem schaute ich mir noch die gemütliche Kleinstadt Port Douglas an.

Great Barrier Reef

Great Barrier Reef

Die 9 Tage bei Britta vergingen wie im Flug.
Da ich, wie schon beschrieben, kurz nach New York fliegen musste bzw. durfte musste ich leider Abschied nehmen. Mein erster Stopover war auf Guam, eine Insel die über Papuar Neuginea liegt. Da ich sechs Stunden Aufenthalt hatte, fuhr ich mit dem Taxi zum Strand und lief ein wenig herum. Wirklich sehr schön, mit einer Ausnahme, die Spinnen. Die Amis haben vor einigen Jahrzehnten eine Schlange eingeschleppt die den größten Teil der heimischen Vögel ausgerottet hat. Das führte dazu, dass die Spinnenpopulation in den letzten Jahren um 40 mal höher ist, als auf den anderen umliegenden Inseln. Zurück am Flughafen ging der nächste Flug nach Tokio.

Guam von oben

Guam von oben

Der Landeanflug von Tokio war wirklich der schönste, den ich bisher erlebt habe. Viel sattes Grün, Hügel und Natur pur und das so nah an einer Millionenstadt (naja Tokio ist 50 km vom Flughafen entfernt). In Japan hatte ich leider nicht genug Zeit, sodass ich mir nur den Flughafen anschaute. Das besondere ist hier das Essen das immer im Schaufenster mit Plastikessen vorgestellt wird. Man weiß also immer was man bekommt. Außerdem die ultrasauberen, angewärmten Klodeckel mit Poporeinigungsfunktion.

Plastikessen; sieht aber aus als wär es echt

Plastikessen; sieht aber aus als wär es echt

Klo mit Poporeinigungsfunktion und angewärmter Klobrille

Klo mit Poporeinigungsfunktion und angewärmter Klobrille

Bedienungsanleitung fürs Klo

Bedienungsanleitung fürs Klo

Mein nächster Flug brachte mich auf Hawaii um genauer zu sein auf die Insel Oahu mit der Hauptstadt Honolulu. Da ich die Datumsgrenze überschritt durfte ich den 10.06 nochmal erleben (ich flog um 21 Uhr in Tokio los und kam um 7 Uhr am gleichen Tag in Hawaii an).
Hawaii wollte ich schon regulär auf meiner Weltreise besuchen, doch war mir damals der Flug einfach zu teuer, weshalb ich mich mit Fiji ,,abspeisen“ lies.
Ich fuhr mit dem Bus (natürlich trug der Busfahrer ein Hawaiihemd und begrüßte mich mit einem ,,Aloha“) nach Waikiki Beach. Jetleggeplagt schlief ich erstmal für zwei Stunden im Hostel.
Danach schaute ich mir Waikiki Beach an und war begeistert. Der Lifestyle, die netten Leute, das Wetter, der Strand, alles stimmte. Danach pilgerte ich auf den Diamond Hill Lookout, von dem man eine tolle Aussicht auf Waikiki und der Umgebung hat. Im Walmart um die Ecke kaufte ich mein erstes Souvenir auf meiner Weltreise und aß natürlich Fastfood.
Im nächsten Tag besuchte ich Pearl Harbour und ein U-Boot. Während der Fahrt dorthin wurde ich von zwei Amis einfach so angesprochen. Die Amis sind sehr kontaktfreudig. Nachmittags besuchte ich noch einen richtig tollen Wasserfall der in einem Dschungel liegt. Der Trek dorthin war zwar anstrengend aber super.
Leider musste ich diese tolle Insel schon Abends wieder verlassen, denn mein nächster Flug ging nach New York. Hawaii ist auf jedenfall einer der Orte, die ich noch einmal besuchen möchte.

Waikiki Beach

Waikiki Beach

Waikiki Beach

Waikiki Beach

Sonnenuntergang Hafen

Sonnenuntergang Hafen

Diamond Lookout

Diamond Lookout

Anker der USS Arizona

Anker der USS Arizona

Pearl Harbour

Pearl Harbour

Pearl Harbour

Pearl Harbour

Wenn ein Schild einem sagt man soll ein Selfie machen..

Wenn ein Schild einem sagt man soll ein Selfie machen..

...muss man das ja auch machen

...muss man das ja auch machen

Dschungel auf Hawaii

Dschungel auf Hawaii

Wasserfall

Wasserfall

Schon beim Landeanflug konnte ich die wohl bekannteste Metropole New York City erkennen. Leider muss New York City noch etwas auf mich warten, denn ich nahm den Bus weiter nach Philadelphia. Nach zwei Stunden Fahrt konnte ich nach einem so langem Trip in einem anständigen 4 Sterne Hotel in Philadelphia Downtown einchecken. Ein eigenes Zimmer mit Kingsize Bett, einem eigenem Bad und ein großer Fernseher. Nach einer so langen Zeit in Hostels war das für mich absoluter Luxus. Abends lernte ich noch Paul und Raimund bei einem Bier kennen. Paul ist auch ein Teilnehmer beim Wettbewerb und Raimund ist der Organisator für den deutschen Wettbewerb.
Am nächsten Tag endlich mal anständig Frühstücken. Das Obst und das Gemüse das ich in den letzten Wochen zu wenig hatte, wurde nun regelrecht heruntergeschlingt. Am Nachmittag wurden wir interviewt und wir konnten die anderen Teilnehmer kennenlernen. Hauptsächlich Amerikaner mit einem kleinem Anteil Kanadier. Außerdem schauten wir uns Philadelphia an. Eine wirklich sehr schöne Stadt mit vielen alten Bauwerken. Tag drauf gab es einen ,,Genepool“. Man muss in einer Minute sein Projekt vorstellen und muss alle wichtigen Fragen klären. Danach wurden wir den restlichen Tag interviewt. Am Abend gab es ein schickes Dinner. Am nächsten Tag war dann die Jurierung. Jeder der 14 Teilnehmer musste sein Thema jeweils viermal vor einer vierköpfigen Jury auf Englisch vorstellen. Das dauerte auch den ganzen Tag. Abend gab es wieder ein Festessen. Tag drauf gingen wir dann zu einer Biotechnologie Messe in Philadelphia, wo die Preisverleihung stattfand. Vor 3000 Zuschauern wurden wir geehrt und Paul und ich erhielten einen Sonderpreis. Eine wirklich tolle Erfahrung und eine Reise die sich auf jeden Fall gelohnt hat. Am Abend verabschiedete ich mich von den Teilnehmern, Paul und Raimund und flog wieder zurück nach Australien. Um genauer zu sein, nach Sydney. In ein paar Tagen fliege ich dann weiter nach Neuseeland und werde natürlich wieder berichten.

Philadelphia

Philadelphia

© Simon K., 2015
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Die Reise
 
Worum geht's?:
In 220 Tagen die Welt besser kennenlernen, die Kulturen anschauen und verstehen und seinen eigenen Horizont erweitern.
Details:
Aufbruch: 18.02.2015
Dauer: 7 Monate
Heimkehr: 26.09.2015
Reiseziele: Vereinigte Arabische Emirate
China
Thailand
Myanmar
Kambodscha
Vietnam
Laos
Singapur
Australien
Vereinigte Staaten
Neuseeland
Fidschi
Island
Der Autor
 
Simon K. berichtet seit 30 Monaten auf umdiewelt.