USA-Reisebericht :USA Westcoast 29.09.2017 - 21.10.2017

Tag 14 - Roadtrip zum Grand Canyon

Bin ich etwa eingeschlafen?

Viel zu spät wachen wir heute auf. Unser Flug hatte wie fast alle anderen (und wir haben nicht mal wirklich rausgefunden warum) unheimlich Verspätung und wir lagen erst gegen 3 Uhr im Bett. Hätte eigentlich gereicht doch als wir um 11 Uhr endlich aufwachen fühle ich mich als hätte ich die Nacht durchgefeiert. Entsprechend stinkig bin ich erstmal während wir uns schon wieder auf den Weg machen. Aber nach einer Kirschtasche sieht die Welt gleich wieder rosig aus

Heute haben wir eigentlich nur den Weg zum Grand Canyon vor uns doch der ist nicht kurz und da wir schon so spät los sind schaffen wir es gerade mal eine Stunde vor Sonnenuntergang zum South Rim. Daher schaffen wir auch nur einen Minihalt am Hoover Dam, welcher auch noch mega überlaufen ist. Wir geben auf und fahren einfach durch, wir sind eh beide kaputt und wollen auch morgen früh raus um den Sonnenaufgang am Canyon zu sehen. Und prompt schlafe ich unterwegs immer wieder ein und werde eigentlich erst richtig wach als wir Tusayan erreichen. Dieser Tag ist mir irgendwie entwischt.

Der Stausee hinterm Hoover Dam

Der Stausee hinterm Hoover Dam

Wir passieren den Eingang zum Grand Canyon (mal wieder ein Hinweis, auch wenn die Meisten es wissen: Kauft euch für eine Rundreise auf jeden Fall direkt den ATB Pass, damit ihr nicht all die horrenden Eintrittsgelder zahlen müsst) und fahren zum Yaki Point, weil wir uns hier einen netten Sonnenuntergang ohne viele Menschen erhoffen. Es klappt ganz gut, wir sehen tatsächlich noch ein paar in Sonne getauchte Felsen ehe es dunkel wird. Die Aussicht am Canyon ist atemberaubend und schlägt fast alles, was wir bis jetzt gesehen haben. Ich bin direkt froh, dass wir morgen noch einen halben Tag hier verbringen. Wir sind uns direkt einig, dass das einfach viel mehr unser Ding ist als Städte besuchen

Unser erster Blick in den Canyon <3

Unser erster Blick in den Canyon <3

Schon schwindet die Sonne..

Schon schwindet die Sonne..

Und weg ist sie

Und weg ist sie

Sobald die Sonne weg ist wird es direkt schön kalt und wir fahren zurück nach Tusayan um in die Red Feather Lodge einzuchecken. Die ist praktisch berühmt, da sie meist die einzig annehmbaren Preise rund um den South Rim zu bieten hat. Und mit 140€ die Nacht ist sie trotzdem unsere teuerste Unterkunft, das schlägt sogar San Francisco. Für ein Motelzimmer wohl gemerkt Aber wir beschweren uns nicht, die Zimmer sind schön und die Lage super. Und nach Nudelsuppe und heißer Dusche geht's direkt ins Bett, damit wir morgen nicht den Sonnenaufgang verschlafen.

© Johanna Bley, 2017
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Die Westküste war schon lange ein Traum von uns. Schon 2014 wollten wir hin aber haben es doch immer wieder verschoben. Im Herbst 2017 haben wir dann endlich die Staaten unsicher gemacht. 22 Tage, 4 Staaten und jede Menge zu sehen...
Details:
Aufbruch: 29.09.2017
Dauer: 3 Wochen
Heimkehr: 21.10.2017
Reiseziele: Vereinigte Staaten
Der Autor
 
Johanna Bley berichtet seit 25 Monaten auf umdiewelt.
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Johanna über sich:
Jahrelang gab es soviel Wichtigeres...und 2015 war es dann soweit: mein Reisejahr! Von Rom über London, einmal quer durch Irland, nach Mailand und schließlich auf Rundreise durch Vietnam. Ich will die Welt sehen! Und euch nehme ich mit