Reisebericht
:
Südamerika 2007 mit Ulrike und Matthias
Hier entsteht ab Oktober 2007 ein hoffentlich
spannender Reisebericht.
Mit unseren BMW-Motorrädern bereisen wir Südamerika.
Im Norden zaehlen die Atacama-Wüste und das bolivianische Altiplano zu den Highlights. Im Süden gehts nach Feuerland, den Gletschern im Nationalpark "Torres del Paine" und Pinguine anschauen. Wir freuen uns auf tolle Begegnungen mit Menschen, Tieren und einer grandiosen Natur.
Ständiger Begleiter wird das "Rückgrat Amerikas", die Anden, sein.
Pucón - Grenze ARG - San Martin de Los Andes: San Martin - Grenze CHILE - Pto. Montt
Reisebericht-Extras:
29.11.2007
Alle gecheckte Schrauben an den Motorraedern waren fest. Lediglich eine Sicherung bei der 650er musste getauscht werden. Hier hatten wir versucht den Kompressor an die Bordsteckdose anzuschliessen um den im Ripio abgelassenen Reifendruck wieder anzupassen. Leider hat die Sicherung dies nicht verkraftet. Nach 2 Uebernachtungen in San Martin ging es auf die Ruta de los 7 Lagos. Wie der Name schon sagt, fuehrt die Strasse an sieben Bergseen entlang in Richtung der ARG/CHL-Grenze. Der erste See, der Lago Lácar, liegt direkt bei San Martin.
Der erste See der Siete Lagos
Schoene Spiegelung der Berge in einem weiteren unberuehrten Bergsee.
Die Strasse fuehrt hoch in die Berge. Die ersten 50 Kilometer waren schoen auf Asphalt zu fahren. Dann ging es auf eine Ripiopiste bis kurz vor die Grenze nach Chile. Nach knapp 50 Kilometern Schotter klopften wir uns den Staub aus den Motorradklamotten und fuhren den letzten Pass zur Grenzstation hinauf.
Uli auf ihren geliebten Ripio-Pisten
Landschaft im Siebenseengebiet
Auf dem Pass zur Grenzstation. Im Hintergrund die Reste eines Vulkanberges
Die Grenzformalitaeten waren diesmal schnell erledigt. So konnten wir schon nach kurzer Zeit den Pass auf der chilenischen Seite hinabfahren. Auch hier konnten wir wieder einige schoene schneebedeckte Berge sehen.
Herrlich gruener Urwald mit Blick auf die noch schneebedeckten Andenberge
Wieder in der chilenischen Ebene angekommen, bot sich uns ein schoener Ausblick auf zwei nebeneinander liegende Vulkanberge.
Erster Vulkan...
...zweiter Vulkan
Hat Uli sich selbstaendig gemacht ?
Wir ubernachteten in Entre Lagos, was wie der Name schon sagt "zwischen den Seen" liegt. Danach schwangen wir uns wieder in die Saettel. Waehrend der Fahrt durch frisches Gruen entdeckten wir ein Gasthaus in Mitten einer idyllischen Landschaft. Es erinnerte uns an Bayern.
Puerto Octay mit bayerischem Einschlag
Kaffeepause im Gasthaus. Im Hintergrund liegt der Vulkan noch in den Wolken
Nach einem Kaffee und einem Gespraech mit dem deutschstaemmigen Besitzer des Gasthauses (vor 57 Jahren ausgewandert) ging es in Richtung Puerto Montt, welches fuer zwei Naechte unser Zuhause wird.