Puerto Natales-Reisebericht
:
Südamerika 2007 mit Ulrike und Matthias
Hier entsteht ab Oktober 2007 ein hoffentlich
spannender Reisebericht.
Mit unseren BMW-Motorrädern bereisen wir Südamerika.
Im Norden zaehlen die Atacama-Wüste und das bolivianische Altiplano zu den Highlights. Im Süden gehts nach Feuerland, den Gletschern im Nationalpark "Torres del Paine" und Pinguine anschauen. Wir freuen uns auf tolle Begegnungen mit Menschen, Tieren und einer grandiosen Natur.
Ständiger Begleiter wird das "Rückgrat Amerikas", die Anden, sein.
Tierra del Fuego ( Feuerland ) - Ushuaia: Ushuaia - Puerto Natales (Torres del Paine)
Reisebericht-Extras:
31.12.2007
Am 27.12. brachen wir unsere Zelte in Ushuaia ab. Ein grosser Teil der Teilnehmer an der "suedlichsten Weihnachtsfeier der Welt" hatte bereits mit der Reise gen Norden begonnen. Die Fahrt ging zurueck nach Rio Grande, wo wir in einem Bike-Hostel uebernachteten. Abends sassen wir mit ettlichen anderen Motorradfahrern beisammen, es wurde viel ueber wohin und woher geredet.
Bergpanorama in Suedfeuerland
Staendige Begleiter in Feuerland: Guanacos, welche sogar ueber die Weidezaeune springen koennen
Wir gingen gegen 22.30 Uhr ab in die Falle, denn fuer den naechsten Morgen stand eine grosse Etappe an: Wir wollten in einem Rutsch von Rio Grande ueber die Grenze (bei San Sebastian), auf einer Ripiopiste bis an die Faehre bei Bahia Azul, danach ueber die ausgebaute Landstrasse nach Punta Arenas fahren. Das Wetter wechselte permanent, teils Schauer, teils Sonnenschein und immer wieder Wind.
Im Norden Feuerlands
Durch die fruehe Abfahrt in Rio Grande waren wir rechtzeitig vor den grossen Reisebussen an der Grenzstation. Die Abfertigung an den Grenzen in Argentinien und Chile dauerte nur Minuten. Da im Norden von Feuerland keine Teerstrassen existieren mussten wir notgedrungen wieder auf Schotterstrecken einen Teil unseres Weges zuruecklegen. Die Ripiopiste war jedoch besser als gedacht, so ging es flott voran. Nach knapp 200 Kilometern ungeteerter Piste war Bahia Azul erreicht, hier warteten die Autos in einer riesigen Schlange auf die Faehre. Rotzfrech fuhren wir an der kompletten PKW-Schlange vorbei ins erste Glied. Nach gut einer halben Stunde kam auch die (nagelneue !!!) Faehre.
Die neue Patagonia
Die Ueberfahrt war recht ruhig. Nach dem Ausschiffen ging es in flotter Fahrt Richtung Punta Arenas. Das im Flachland liegende Punta Arenas hatten wir bei der Hinfahrt nach Feuerland bereits besucht, so genuegte eine Nacht zum ausruhen bevor es weiter nach Puerto Natales ging.
Sonnenuntergang in Punta Arenas
Auf der Ruta 9 ging es ueber eine gut ausgebaute Betonstrasse in Richtung Puerto Natales.
Auf dem Weg nach Puerto Natales
Durch den permanenten Wind schief gewachsen
Schreckhafte Llamas
Uli kommt in Fahrt...
Wir fanden nach einigem Suchen auch eine Unterkunft. Durch Silvester waren ein grosser Teil der Unterkuenfte bereits ausgebucht.
Strandpromenade in Puerto Natales
Dieser kleine Ort dient als Ausgangspunkt fuer Fahrten und Wanderungen in den wohl schoensten Nationalpark Chiles, den Park Torres del Paine. Bekannt ist dieser Park durch die Felsformation Torres del Paine und den leuchtend gruenen Seen.
Uli vor dem "Torres del Paine" Felsmassiv
Rio Paine
Saltos Grande am Rio Paine (im Sturm)
Wir hatten wirklich Glueck mit dem Wetter. Bis auf einige Nebelfetzen war die Sicht auf die Berge ohne Hindernisse.
Hotel Torres del Paine mit einem faszinierenden Ausblick. 1000 US$ pro Nacht.
Nach den vielen Eindruecken waren wir sehr hungrig. Aber auch im Lokal konnten wir den den Ausblick auf den Torres geniessen.
Hier schmeckt das Essen...
Letzter Blick
Zum Abschluss besuchten wir den Gletscher Grey. Hier schwimmen abgebrochene Eisstuecke im Gletschersee. Die kleinen Eisberge faerben sich bei Sonnenschein blaeulich.
Gletscher Grey....besucht auf Wunsch von Eduard
Der Besuch des Nationalparks "Torres del Paine" war sicherlich ein weiteres Highlight unserer Reise. Die hier gewonnen Eindruecke werden wir nicht vergessen.