Chile-Reisebericht :Abenteuer Südamerika

Von Argentinien nach Chile: Panamericana - von San Pedro nach Iquique

Abschied von San Pedro de Atacama

Das Hotel ist so hübsch, man mag gar nicht abreisen, trotzdem müssen wir uns zeitig auf den Weg machen, bis Iquique sind es einige Stunden Fahrt. Selbst die Pfaue scheinen uns verabschieden zu wollen und staksen selbst-verliebt vor uns her. Bis Calama kennen wir die Strecke ja bereits, dann wird es ein wenig stressig. Auf der Karte sieht es ziemlich einfach aus, aber so ganz ohne Straßenbeschilderung ist es ein recht schwieriges Unterfangen, die Ausfahrtstraße in Richtung Küste zu finden. Nach einigen Fehlversuchen und Geisterfahrersekunde, sind wir auf dem Weg und fahren ewig lange und geradeaus durch die Wüste.
Umleitungen und Streckensperrungen im felsigen Gebirge machen es nicht leichter. Wir sind glücklich, als wir endlich hinter einer Kurve das blaue Meer hervorschimmern sehen. In Tocopilla, einer eher hässlichen Hafenstadt sehen wir den Pazifik endlich aus nächster Nähe.

Altiplanico - ein Ort mit Atmosphäre

Altiplanico - ein Ort mit Atmosphäre

Der Weg an die Küste scheint nicht enden zu wollen

Der Weg an die Küste scheint nicht enden zu wollen

Nur Wüste und Sand zwischen  Calama und Tocopilla

Nur Wüste und Sand zwischen Calama und Tocopilla

Noch 290 km bis zum heutigen Ziel.

Noch 290 km bis zum heutigen Ziel.

Endlich in Tocopilla am Meer

Endlich in Tocopilla am Meer

Tocopilla von oben

Tocopilla von oben

Unterwegs auf der Ruta 1 - der Panamericana

Wir fahren nun auf der Ruta 1, der Panamericana in Richtung Norden. Eine der Traumstraßen der Welt, die ihrem Namen wirklich alle Ehre macht. Jede Kurve bietet neue wunderschöne Ausblicke und lässt uns häufig anhalten, um zu fotografieren. Was für uns pittoresk anmutet und sich auf Fotos immer gut macht, sind die Hütten der Einheimischen. Hier herrscht bitterste Armut. Obwohl wir uns an einer der Traumküsten der Welt befinden, gibt es hier praktisch keinen Tourismus, das steckt wohl alles noch in den Kinderschuhen. Allerdings ist sicherlich auch die karge Wüste des auf die Straße folgenden Hinterlandes mit ein Grund dafür, dass es hier nicht mehr Besiedelung gibt. Zwischen Tocopilla und Iquique sehen wir nur ein kleines Örtchen oder ein paar ärmlich aussehende Feriensiedlungen.

Die berühmte Ruta 1

Die berühmte Ruta 1

Pelikankolonie am rauhen Strand

Pelikankolonie am rauhen Strand

Und immer wieder neue, wunderschöne Ausblicke auf langgezogene Buchten

Und immer wieder neue, wunderschöne Ausblicke auf langgezogene Buchten

Rechts von uns Wüste und links der blaue Pazifik, eine wirkliche Traumstraße

Rechts von uns Wüste und links der blaue Pazifik, eine wirkliche Traumstraße

© Petra Jaworski, 2016
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Die Reise
 
Worum geht's?:
In einer dreiwöchigen Reise, die in Buenos Aires begonnen und in Rio de Janeiro endete, bereisten wir Chile mit dem Ende der Welt in Patagonien, bestaunten die Atacama Wüste, befuhren die Panamericana, sahen den Titicacasee und bestiegen den Machu Picchu in Peru. Ein Traum, der mich immer noch gedanklich beschäftigt.
Details:
Aufbruch: 21.03.2016
Dauer: 3 Wochen
Heimkehr: 13.04.2016
Reiseziele: Argentinien
Chile
Bolivien
Peru
Brasilien
Der Autor
 
Petra Jaworski berichtet seit 14 Monaten auf umdiewelt.
Bild des Autors
Petra über sich:
Ich habe das große Glück, bereits vieles von der Welt gesehen zu haben. Mit meiner Familie haben wir alle Kontinente vielfach besucht und mit der letzten großen Südamerikareise im Frühjahr einen jahrelangen Traum erfüllt. Es macht mir ungeheuren Spaß, diese Reisen später dann digital in Fotobüchern, Filmen und Reiseberichten zu verarbeiten und so noch lange von den Erinnerungen zehren zu können. Vielleicht interessiert sich der ein oder andere für unsere Reise, ich würde mich freuen und bin für Fragen immer offen.
Viel Spaß beim Lesen!