Jetzt werde ich endlich mein Urlaubssemester in Peru antreten. Zuerst aber besuche ich meinen Onkel in Bogota. Ich freue mich, noch einmal nach Suedamerika zu kommen. Wer weiss, ob es in dieser Form noch einmal moeglich ist.
Am Freitag morgen ging es also schon weiter. Ich dachte zuerst "Oh gott, nur 6 Stunden Schlaf nach so einem langen Flug!" Aber ich konnte eh nicht laenger schlafen dank Jetlag. Es war schliesslich schon 14 Uhr in Deutschland, eine gute Zeit, um aufzustehen.
Die Zeit bis zum Flug durften wir in der Business-Lounge von der Fluggesellschaft Avianca verbirngen, da John so haeufig 1. Klasse fliegt. Da gibt es feine Ledersessel und Haeppchen und Gertraenke umsonst. Das ist ein Leben, nicht?
John, der seine eigene Designfirma hat, war leider die ganze Zeit am telefonieren bis wir in den Flieger einstiegen. Da sieht man auch den Preis fuer ein solches Leben...
Der Flug hat nur eine Stunde gedauert und ploetzlich kamen wir aus dem etwa 20 Grad warmen Bogota in das etwa 36 Grad heisse Santa Marta an. Unser Hotel lag in dem Nebenort Rodadero, einem reinen Touri-Oertchen, in dem es von Hotels, Restaurants und Souvenir-Shops nur so wimmelte. Den ersten Tag verbrachten wir deshalb auch gleich mal am Strand, ein bisschen chillen, es war genial!
Wir haben uns so ein nettes Sonnenzelt gemietet. Nur dumm, dass alle 2 Minuten jemand anderes vor einem steht und irgendetwas anbietet, was auf die Dauer echt nervig wird.
Nur diese Typen hier fanden wir echt witzig. Die sind mit ihrem Wagen rumgefahren mit schallender Reggae-Musik und haben Kokosnuesse verkauft, auf dem Wagen stand auch "Coco loco", was so viel heisst wie: Die verruekte Kokosnuss. Ich hab mir dann auch mal eine gegoennt.