Deutschland-Reisebericht :Ostern 2012 in der Eifel

Unser Start in die Campingsaison 2012 fand vom 5. bis 13. April in der Eifel in der Nähe von Blankenheim statt.
Mit Hund und Wohnwagen entdeckten wir eine schöne Region Deutschlands.

Anreise an den Freilinger See

Unser diesjähriger Start in die Campingsaison 2012 fand vom 5. bis 13. April in der Vulkaneifel in der Nähe von Blankenheim statt.
Zwei Gründe führten uns hierher: zum einen gehört dieser Landstrich für uns noch zu den weißen Flecken auf Deutschlands Landkarte. Wir hatten schon viel von der Eifel gehört, einiges darüber gelesen und da wir zu den Naturliebhabern gehören, wollten wir diese Ecke Deutschlands, die genau genommen bereits im Dreiländereck Belgien, Niederlande, Deutschland liegt, gerne näher kennen lernen.
Zum anderen hatten wir hier eine Ausbildungswoche mit unserem Hund gebucht, so dass wir gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen und das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden konnten.

Los ging es für uns also am Gründonnerstag, den 5. April 2012. Wir kamen nach sehr angenehmer und staufreier Fahrt noch während der Mittagspause des Campingplatzes an. Für unseren Aufenthalt in der Eifel hatten wir uns das Eifel-Camp am Freilinger See ausgewählt. Ein 5-Sterne-Platz, der für unsere Ansprüche fast schon überdimensioniert war, sich jedoch für unser Vorhaben in strategisch günstiger Lage befand.

Der Platz liegt also am Freilinger See in der Nähe von Blankenheim, rund 20 Kilometer nördlich des Nürburg-Rings.
Die Gegend ist idealer Ausgangspunkt für Wanderungen, Radtouren oder Nordic-Walking-Runden um den See. Dafür liegt der Platz allerdings etwas "ab vom Schuss", will heißen, für einen Bummel etwa nach Blankenheim benötigt man das Auto.

Ein Großteil des Platzes ist von Dauercampern belegt, aber ein großzügiger und wie es scheint relativ neu gestalteter Bereich ist für Touristencamper angelegt. Neben ansprechenden Miet-Unterkünften im Blockhausstil gibt es hier unterschiedliche Platz-Standards, die von der einfachen Biker-Wiese über Standardplätze mit Stromanschluss bis hin zu absoluten Luxusplätzen mit eigenem Sanitärhäuschen reichen. Wir hatten einen Komfort-Plus-Platz. Neben mehr Quadratmetern stand uns hier eine Ver- und Entsorgungssäule für Strom, Wasser, Abwasser und Chemietoilette zur Verfügung.
Auch sonst verfügt der CP über jede Menge Annehmlichkeiten, wie z.B. Fahrradverleih, Kinderprogramm, Grillhütten zum Mieten etc. Brötchen gab es täglich frisch gegen Vorbestellung und das Restaurant mit diversen Schnitzel- und Pizzavariationen ist ebenfalls ok.
Auch wenn wir normalerweise keinen großen Wert auf all die Annehmlichkeiten legen, haben wir sie schlussendlich dann doch genossen

Der Freilinger See

Der Freilinger See

Blick auf den Teil des Campingplatzes, der neu angelegt wurde und für Touristen zur Verfügung steht

Blick auf den Teil des Campingplatzes, der neu angelegt wurde und für Touristen zur Verfügung steht

Nachdem wir uns häuslich eingerichtet hatten, machten wir uns auf einen kleinen Erkundungs-Spaziergang. Direkt vom Campingplatz weg führen schöne Spazier- und Wanderwege sowohl um den Freilinger See herum als auch in die weitere Umgebung.

Da inzwischen hier auf den Eifel-Höhen jedoch ein ziemlich kalter Wind wehte, zog es uns wieder zurück in den inzwischen mollig beheizten Wohnwagen. Nach dem Abendessen schmökerten wir in unseren Reise- und Wanderführern, um die nächsten Tage zu planen.

© Ulrike S., 2012
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Die Reise
 
Details:
Aufbruch: 05.04.2012
Dauer: 9 Tage
Heimkehr: 13.04.2012
Reiseziele: Deutschland
Der Autor
 
Ulrike S. berichtet seit 8 Jahren auf umdiewelt.
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Ulrike über sich:
Hallo liebe Weltenbummler,
Über ein anderes Forum bin ich hier auf diese Internetseiten gestoßen und seitdem begeisterte Leserin der wunderbaren Reiseberichte.
Ich selbst reise leidenschaftlich gerne. Nach unseren Familienurlauben mit drei inzwischen erwachsenen Töchtern, die wir immer in Ferienhäusern verbracht haben, stehen nun Reisen mit dem Wohnwagen und damit Camping zu zweit auf dem Programm. Unser bevorzugtes Reiseziel ist dabei Frankreich. Allerdings lieben wir auch den deutschen Norden (Ostseeküste) und wollen uns nun verstärkt der Erkundung der - inzwischen ja nicht mehr ganz so neuen - deutschen Bundesländer widmen.