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Der Mezzogiorno, wie die südlichsten Regionen der Apenninhalbinsel auch genannt wird, gehört zu den ältesten Kulturlandschaften der Welt. In der Magna Graecia blühte eine hochentwickelte Zivilisation. Um so trauriger stimmt die tiefe Kluft, die sich im heutigen Italien aufgetan hat.
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Die Quizfrage in Italien: "Was tut der Reisende, wenn er tanken will, das Geld ist eingeworfen und kein Tropfen ist der Zapfsäule abzutrotzen??? Warten, warten, warten - bis endlich der Tankwart seine Siesta beendet hat! Ohne mit der Wimper zu zucken rückt er die 50 € raus - leider ist grad der Diesel ausgegangen! Kein scusi, sorry oder Entschuldigung ist ihm zu entlocken..."
Ein anderer Tipp:
Tanken sie bei den Zapfsäulen bei "self service"! Der Kassierer nimmt das Geld auch so. Ersparnis: 0,03 € pro Liter...
2007 RC - La Castella; Castello Aragonese
2007 RC - La Castella; man beachte die Besucher rechts auf der Burg! Dies gibt in etwa eine Vorstellung über die Grösse der Anlage.
2007 RC - La Castella; "Castello Aragonese"
2007 RC - La Castella; hin und wieder verschlägt es einem schlicht die Sprache - sei es wegen den Ausmassen von Wehranlagen...
2007 RC - ... oder der überwältigenden Blütenpracht
Bei Monasterace zweigt die Strasse wieder ab ins Landesinnere. In Stilo steht eine der eigenwilligsten Kirchenbauten Calabriens. Fünf Kuppeln bilden einen sehr seltenen Anblick und man fühlt sich in der hervorragend erhaltenen byzantinischen Kirche nach Kleinasien versetzt. Der Innenraum, der über quadratischem Grundriss die Form eines griechischen Kreuzes betont, birgt Fresken der Erbauungszeit.
2007 RC - Stilo; byzantinische Kirche
2007 RC - Stilo; Cattolica; das Innere
2007 RC - Stilo; Cattolica aus dem 10 JH. mit den Resten originaler Fresken
2007 RC - Stilo; Blick über die Stadt
2007 RC - Stilo; Blick aufs Land mit seine breiten, trockenen Flussläufen
Südwärts geht's - immer der Küste des Inoischen Meeres entlang bis Locri! Das Ende der Griechenstadt Locri kam damals weder mit den römischen Schatzräubern noch mit den Überfällen der Sarazenen! Es kroch allmählich herbei, ein leises, langsames Sterben. Malaria trieb die griechisch sprechenden Bewohner hinauf in die Berge, wo im 9. JH. nur 10 km von der Küste entfernt, aus dem Baumaterial der Antike die Stadt Gerace entstand.
Viel hat sich in dem mittelalterlichen Städtchen nicht geändert. Stille umfängt die kleinen Innehöfe der alten Häuser, keine Hektik stört die Ruhe des Ortes.
Vom höchsten Punkt eines Normannenkastells aus dem 12. JH schlendert man langsam hinab durch die verträumten Gässchen und stimmungsvollen Plätze.
2007 RC - Gerace; Normannenburg aus dem 12. JH.
2007 RC - Gerace; stimmungsvolle Gässchen
2007 RC - Gerace; Glockenturm
2007 RC - Gerace; der Dom
2007 RC - Gerace; ruhige Hinterhöfe
2007 RC - Gerace: Brunnen
2007 RC - Gerace; Ausblick auf die Stadt
2007 RC - Gerace; ein heftiges Gewitter führte zu einer Ruhepause und einem herrlichen Nachtessen....
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