OUT OF OLDENBURG

Reisezeit: Mai 2011 - Mai 2012  |  von Sab F.

Some Asia: Seam Reap - Angkor Wat

Die Busfahrt nach Siem Reap, wie es richtig geschrieben wird, hat letztendlich gute 8 std gedauert, was uns nicht sonderlich gewundert hat. Eigentlich liegt man immer richtig wenn man die angegebene Fahrtzeit plus 2 std rechnet. Insgesamt hat aber alles gut geklappt, sogar das abholen am Busbahnhof von Siem Reap.

Unser Fahrer hat uns dann zu einem Guesthouse im Zentrum gefahren, wo wir, bzw Paddy da er einfach besser darin ist, wieder einen guten Preis aushandeln konnten und deshalb geblieben sind.
Auf Siem Reap war ich wirklich gespannt. Nicht auf die Stadt sondern auf die Tempelanlage von Angkor Wat, dem achten Weltwunder. So haben wir an unserem ersten Abend auch gleich einen Fahrer für den nächsten Tag organisiert, der uns mit seinem Tuk Tuk durch die Anlage fahren sollte. Sind dann noch was essen gegangen, haben uns die Stadt angesehen und unsere Weiterfahrt organisiert.
Die Stadt an sich ist sehr touristisch und hat an Sehenswürdigkeiten auch eigentlich nichts zu bieten. Es gibt eine Pub Street mit einigen netten Bars, einen Food Market und natürlich zahlreiche Shops sowie einen Nightmarket. Eigentlich ganz nett zum rumlaufen, aber nach 2 Abenden hat man dann auch alles gesehen.

du und dein Pancake

du und dein Pancake

Für die Tempelanlage kann man zwischen einem Tagespass, 3 oder 7 Tage wählen. Für haben uns für den Tagespass entschieden, der mit 20 Dollar schon teuer genug war und letztendlich lagen wir aber auch genau richtig damit.
Unser Fahrer hat uns am nächsten morgen um 5 Uhr abgeholt, da wir uns den Sonnenaufgang am Angkor Wat ansehen wollten. Eigentlich hatten wir geplant die kurze Tour durch die Anlage zu machen, die die berühmtesten Tempel Angkor Wat, Angkor Thom mit Bayon und Ta Prohm dem Dschungeltempel umfasst. Tatsächlich haben wir aber sogar die lange Tour geschafft, was mit 13 Stunden echt Hardcore war, sich aber auf jeden Fall gelohnt hat. Dabei kommt man auch zu den kleineren Tempeln die weiter außerhalb liegen und somit weniger touristisch sind.
Um halb sechs sind wir also morgens am Tempel angekommen. Es war noch dunkel von daher konnten wir noch nicht wirklich erkennen wo wir eigentlich gerade hinlaufen. Einfach mal dem Massenstrom hinterher. Auf einem riesigen Gelände vor dem Tempel haben wir uns einen Platz gesucht um dort auf den Sonnenaufgang zu warten, mit uns hunderte anderer Touristen.

aber kein Wunder bei dem Anblick

aber kein Wunder bei dem Anblick

Langsam wurde es heller und man konnte zum ersten mal den Tempel richtig erkennen. Die 5 Türme sind dabei am markantesten, aber die ganzen Einzelfiguren im Stein selber fand ich noch beeindruckender. Wir haben hier gute 2 Stunden verbracht bevor es weiter zu den nächsten Tempeln ging. Auch diese hatten zahlreiche Steinfiguren, Gesichter, Türme usw. So sind wir also den ganzen Tag von Tempel zu Tempel gefahren und ich weiß eigentlich gar nicht wie ich diese beschreiben soll, da die ganze Anlage einfach gigantisch ist. Und da ich euch nicht langweilen möchte und jeden Tempel im einzelnen erwähnen will, kommen hier mal ein paar Bilder vom ganzen Tag.

Eingang zum Angkor Wat, der von einem riesigen Wassergraben umgeben ist

Eingang zum Angkor Wat, der von einem riesigen Wassergraben umgeben ist

Ausblick von oben

Ausblick von oben

auf dem Weg zum nächsten Tempel

auf dem Weg zum nächsten Tempel

Angkor Thom

Angkor Thom

Elefantenterrasse

Elefantenterrasse

Ta Prohm-Dschungeltempel

Ta Prohm-Dschungeltempel

angenehmes Transportmittel, wir waren froh das wir kein Fahrrad genommen haben

angenehmes Transportmittel, wir waren froh das wir kein Fahrrad genommen haben

Mundschutz, Handschuhe, Sonnenschirm gehören zur Standardausrüstung - läuft

Mundschutz, Handschuhe, Sonnenschirm gehören zur Standardausrüstung - läuft

die liefen neben der Straße als wir gerade auf dem Weg zum letzten Tempel waren

die liefen neben der Straße als wir gerade auf dem Weg zum letzten Tempel waren

letzte Station zum Sonnenuntergang

letzte Station zum Sonnenuntergang

da waren sie auf einmal alle wieder

da waren sie auf einmal alle wieder

Gegen 18 Uhr haben wir uns dann nach einem langen, eindrucksvollen, sehr lustigen Tag auf den Rückweg gemacht. Abends waren wir noch was essen, haben einen Mojito für einen Dollar getrunken und sind dann mal wieder viel zu spät ins Bett gekommen.
Am nächsten Tag haben sich unsere Wege dann getrennt. Paddy ist weiter nach Thailand und ich in den Süden Kambodschas, nach Sihanoukville. Aus angegebenen 10 Stunden Busfahrt sind mal wieder 12 geworden, aber nun denn

© Sab F., 2011
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Die Reise
 
Worum geht's?:
und ein Jahr nach Kanada...
Details:
Aufbruch: 15.05.2011
Dauer: 12 Monate
Heimkehr: Mai 2012
Reiseziele: Kanada
Vereinigte Staaten
China
Hongkong
Malaysia
Singapur
Indonesien
Thailand
Laos
Kambodscha
Der Autor
 
Sab F. berichtet seit 13 Jahren auf umdiewelt.