Überwintern 2011

Marokko-Reisebericht  |  Reisezeit: Oktober 2011 - Februar 2012  |  von Anja & Wolfgang

Marokko: Von 06.01. bis 14.01.

Kasbah Besichtigung fällt heute aus

06.01.2012 150 km
Tagesziel: Ouarzazate
Wetter: Heiter, >20º
Nach einer relativ kühlen Nacht geniessen wir heute morgen erst einmal die heissen!! Duschen auf unserem CP, bevor wir uns zu Fuss auf dem Weg machen, um die Enge der Dadesschlucht zu durchwandern. Es ist einerseits beeindruckend zwischen diesen steil aufragenden Felswänden hindurchzugehen, andererseits liegt dieser Teil der Schlucht auch gegen 11h noch im Schatten

und dazu hin bläst uns noch ein kalter Wind ins Gesicht. Genug gesehen, wir fahren mit dem Auto zum Ausgang der Schlucht bei Boumalne und von dort weiter Richtung Ouarzazate. Unterwegs kommen wir am Golf Royal vorbei. Um genügend Wasser zur Pflege des Golfplatzes zu haben wurde der Fluss aufgestaut

und da das Leben im grünen so schön ist werden rings herum Kasbah artige Betonvillen gebaut.

Wir fahren die restlichen 20km bis zum CP von Ouarzazate und gehen dann von dort aus los um die Kasbah aus dem 18.Jh. zu besichtigen -

etwa 100m vor der Kasbah finden wir das Cafe/Restaurant Sabrine mit WiFi Zugang -

Blick von Cafe auf die Arkaden

Blick von Cafe auf die Arkaden

wir verschwinden für ein paar Stunden im Netz und verschieben die Besichtigung der Kasbah eben auf morgen.
SP: Camping Municipal Ouarzazate

Tag der Kasbahs

07.01.2012 130 km
Tagesziel: Tizi-n-Tichka
Wetter: Heiter, >20º
Als erstes hohlen wir heute Morgen die bereits für gestern geplante Besichtigung der Kasbah Taourirt im Zentrum von Ouarzazate nach. Nach bezahlen der Eintrittsgebühr (E=Dirh 20 pP) müssen schnell noch 2 Führer von unserer Bedarfslosigkeit überzeugen, betreten den Innenhof

und staunen dann erst einmal über die Gebühr von Dirh 20, alternativ €2 für die Benutzung der wirklich schönen ehemalig königlichen Toilettenanlagen - die reine Besichtigung ist noch frei.
Wir treten in die Kasbah ein und finden auf 5 Stockwerken eigentlich fast nur leere, weiss-getünchte Räume. Nur in ganz wenigen sind die geschnitzten Zederholzdecken

oder Fayancen erhalten.

Ein bisschen enttäuscht verlassen wir die Kasbah und müssen wieder einige Führer abschütteln um in Ruhe durch den danebenliegenden Ksar (Wehrdorf) streifen zu können. Hier finden wir neben unzähligen (Teppich-)Läden einige romantischen Innenhöfe

und die Moschee mit einem Storchennest auf dem Minarett.

Beim verlassen von Ouarzazate in Richtung Marrakech kommen wir noch an den Filmstudios vorbei, deren Besichtigung wir uns jedoch ersparen.

Wir wollen weiter nach Ait Benhaddou, ebenfalls Schauplatz mehrere Filme, u.a. Sodom und Gomorrha. Jenseits des Oued Mellah, der früher nur auf einer Furt oder mit Maultieren überquert werden konnte ziehen sich 7 ineinander verschachtelte Kasbahs einen Hang hinauf,

TIPP: Bei Hohem Wasserstand, also wenn die Furt geflutet ist, nicht am Tourist Center parken, sondern bis zur Moschee weiterfahren, dort rechts kommt man zu einer NEUEN Fussgängerbrücke über die der Fluss in ca. 3m Höhe trockenen Fusses überquert werden kann - das ehemalige Übersetzen mit Eseln wird dadurch hinfällig.
Innen in den Kasbahs, die mittlerweile unter Ensembleschutz gestellt wurden, findet man Stampflehmgebäude in unterschiedlich gutem Erhaltungszustand,

die unterschiedlichsten Haushaltsartikel

Buttermilchaufbewahrungsbehälter

Buttermilchaufbewahrungsbehälter

und natürlich die üblichen Souvenirshops. Bei flauer Geschäftslage werden auch Tauschgeschäfte angeboten wie T-Shirt und "ein kleiner Aufpreis" gegen Silber?-schmuck.
Irgendwann fahren wir weiter Richtung Marrakesch,

überqueren noch den 2260m hohen, zur Zeit aber immer noch schneefreien Tizi-n-Tichka Pass und finden nahe der Passhöhe einen ruhigen Stellplatz.
SP: Nähe Tizi-n-Tichka Pass

Märchenhaftes Marrakech (1)

08.01.2012 100 km
Tagesziel: Marrakech
Wetter: Heiter, >20º
Nach eine überraschend lauen Nacht auf über 2100m (in der Wüste war es nachts da schon mal wesentlich kühler) fahren wir langsam den Pass hinunter,

durchqueren das Berber Dorf Toufliht.

Heute ist hier Markttag, alles trifft sich, plaudert, parkt auf der Durchgangsstrasse, man fühlt sich hier fast als Störenfried und quält sich eben im Schritttempo durch das Gedränge.
Irgendwann gegen Mittag erreichen wir trotzdem Marrakech, finden neben der Koutoubia Moschee auf einem 24 Stunden bewachten Parkplatz (Dirh. 10 von 8-20h, Dirh 40 von 20-8h) noch einen freien Platz auf dem wir dann für die nächsten 1-2 Tage neben etlichen anderen WoMos stehen bleiben werden.
Stadtbesichtigung ist angesagt, wir ziehen los, an der Koutoubia Moschee vorbei Richtung Stadtmauer, gehen vorbei am Bab Er Rob durch das Bab Agnau

und dann weiter vorbei an der Moschee Kasbah zu den Saadier Gräbern.

Sultan Ahmed al-Mansour, durch Schätze aus Timbuktu reich geworden lies hier eine Grabstätte zur kostbarsten Nekropole Marokkos umbauen - und seine Nachfolger ließen sie nur zumauern, aber ansonsten unzerstört. (E=Dirh10).
Wir gehen weiter zum El-Badi Palast (E=Dirh10), der ebenfalls von Sultan Ahmed al-Mansour erbaut wurde

von dem aber nur noch Ruinen zu sehen sind,

denn bereits 100 Jahre später wurde dieser Palast von Sultan Moulay Ismaïl als Steinbruch zum Aufbau des Palastes in Meknes benutzt. Wir gehen weiter zum Bahia Palast (E=Dirh10), der erst Ende des 19.Jh fertig gestellt wurde. Im Innern beeindrucken uns vor allem die Fayancen

hier ein wunderschöner offener Kamin

hier ein wunderschöner offener Kamin

und die reich verzierten Holzdecken

wir können uns daran gar nicht satt sehen,

aber da gegen 16:30 müssen wir uns notgedrungen davon losreissen und tauchen dafür in die Farbenpracht des Souks ein -

angeblich der grösste Marokkos, wir lassen uns treiben, atmen den Duft der Gewürze, des Leders ein, schauen den Handwerkern zu, müssen gelegentlich nahezu unwiderstehliche Angebote dankend ablehnen - kein Platz im Auto - und irgendwann plagt uns dann der Hunger.
Wir kehren zum Djemaa el-Fna zurück, einst Versammlungsplatz der Getöteten - Ihre Köpfe wurden hier auf langen Stangen ausgestellt - heute der Mittelpunkt des abendlichen Lebens von Marrakesch, Gaukler, Musiker, Affenbändiger, Wahrsager, Akrobaten, Artisten, Märchenerzähler, alles trifft sich hier, tritt hier auf, versucht ein paar Dirhams zu ergattern - und dazu noch jede Menge Garküchen, die keinerlei Wünsche offen lassen.

Wohl gestärkt gehen wir nochmals an der Koutoubia Moschee vorbei zu unserem Auto

schmieden noch die Pläne für Morgen....
SP: Parkplatz Koutoubia

Märchenhaftes Marrakech (2)

09.01.2012 135 km
Tagesziel: Tizi-n-Test
Wetter: Heiter, >20º
Für heute Morgen haben wir uns Teil 2 des Marrakechpflichtbesichtigungsproramms vorgenommen. Wir gehen wieder an der Koutoubia Moschee vorbei

zum Djemaa el-Fna, auf dem heute morgen vor allem die bunt-gekleideten Wasserverkäufer und die Schlangenbeschwörer Dirhams für eventuell gemachte Aufnahmen einfordern.

Erdmännchen und Kobras, traut vereint

Erdmännchen und Kobras, traut vereint

Dann müssen wir wieder einmal (welch ein Pech) quer durch den Souk um unsere nächsten Ziel, der Medersa (Koranschule) Ben Yussef auf dem kürzesten Weg zu erreichen.

Tipp: Plant man diese Koranschule (E=Dirh 50) zu besichtigen, so empfiehlt sich hier ein Kombi-Ticket für Dirh. 60 zu kaufen, bei dem der Besuch des nebenan liegenden Museums von Marrakech und der alten Brunnenanlage bereits im Preis enthalten sind.
Wir stärken uns nochmals an einer der Garküchen mit frisch gebratenem Fisch und machen uns dann auf den Weg Richtung Süden, kommen in Tahanaoute an diesen blühenden Rosen vorbei

bevor dann die Gegend doch wieder deutlich unwirtlicher wird.

Wir besichtigen noch das Kloster Tin Mal,

und folgen dann der immer schmäler werdende Strasse, die sich langsam aber stetig zum Tizi-n -Test Pass (2100m) hochschlängelt.

Hier oben auf der Passhöhe hat ein Restaurant einen kleinen WoMo Campingplatz eingerichtet, die Sonne geht auch schon wieder unter, wir bleiben.

SP: Camping Tizi-n-Test

Erst mal den Atlas runter und dann den Anti-Atlas wieder rauf

10.01.2012 200 km
Tagesziel: Tioulit
Wetter: Heiter, >20º
Nach einer ruhigen und nicht zu kühlen Nacht auf 2100m Höhe beginnen wir mit dem Abstieg vom Tizi-n-Test, die Strasse bleibt weiterhin schmal und kurvenreich

doch dank relativ wenig Gegenverkehr bleibt das ganze erträglich. Wir sind froh, immer noch unseren "Kleinen" zu fahren, mit einem Dickschiff stelle ich mir diesen Pass recht anstrengend vor - vor allem in unserer Richtung, immer auf der ungesicherten Talseite. Irgendwann sind wir drunten auf 180m Höhe im Tal des Quad Sousse, eines der am intensivsten landwirtschaftlich genutzten Gebiete Marokkos. Wir sind plötzlich in einer anderen Welt, bisher hatten die meisten Taxis einen Stern auf dm Kühlergrill, aber hier in der Gegend ist fast nur der silberne Blitz zu sehen, Erinnerungen an die Jugendzeit werden wach, als so ein "O.-Rekord" doch fast schon ein Traumauto war. Wir Vorbei an riesigen Orangenplantagen, noch nicht abgeernteten Kürbisfeldern - und was immer sonst noch hier so wächst - erreichen wir Taroudant, einst Zentrum des Gold- und Sklavenhandels, neben Marrakech, die zweitwichtigste Stadt Marokkos.
Wir parken neben einer Polizeistation, nahe der Stadtmauer die den alten Stadtkern noch vollständig umgibt und schlendern durch eines der Stadttore Richtung Innenstadt.

Die hier allgegenwärtigen Calèche (Kutschen) sind aber anders als in Marrakech nicht nur für die Touristen da, sondern sie werden überwiegend von den Einheimischen als Stadttaxi benutzt. Wir dringen immer tiefer in die Altstadt ein und finden auch irgendwann den Place Assarag, den Hauptplatz der Stadt

und von da sind es nur wenige Schritte bis zum alten Souk. Hier werden wieder einmal Obst- und Gemüsevorräte aufgefüllt und dazu noch ein paar Gewürze gekauft, deren Preis wir in Marrakech unangemessen hoch fanden.
Da wir Morgen in Tafraoute sein wollen, verlassen wir die Stadt am späten Nachmittag Richtung Süden, finden auf dem Weg durch den Anti-Atlas ein paar Nomaden in ihren Zelten umgeben von ihren Schaaf-und Ziegenherden.

Die schmale, talseitig nahezu ungesicherte Strasse führt uns immer höher, vorbei an Berberdörfern

und blühenden Mandelbäumen

bis wir irgendwann im Abendrot das Cafe Atlas sehen wo wir auf deren Parklatz etwas abseits der Strasse übernachten dürfen.
SP: Cafe Atlas nähe Tioulit

Auf und Nieder....

11.01.2012 205 km
Tagesziel: Tiznit
Wetter: Heiter, >20º
Die Vollmondnacht war wie erwartet mild und ruhig, so dass wir frisch gestärkt zu neuen Taten aufbrechen können. Als erstes besichtigen wir den recht gut erhaltenen/renovierten Agadir (Speicherburg) von Tizourgane (E=Dirh 10)

aber ausser ein paar schön geschnitzten Türen gibt es da nicht viel zu sehen.

Für einen Kaffee auf der Aussichtsterasse des Guesthouse war es uns noch zu früh, so dass wir doch recht schnell wieder weiterfahren. Wir kommen am recht verfallenen Agadir von Touohnte vorbei,

sehen am Strassenrand immer wieder mal Berberdörfer, die an die Siedlungen in Tibet erinnern,

überqueren den Anti Atlas auf fast 1900m Höhe, und fahren dann wieder bergab bis auf ca.500hm.
Unterwegs beobachten wir Ziegen beim beknabbern der Arganbäume

und erreichen irgendwann Tafraoute. Hier fahren wir jedoch nur durch, weiter auf der südlicheren Nebenstrecke nach Richtung Tiznit. Unser Ziel sind die Roche Peints.

Hier durfte sich vor einigen Jahren ein Belgischer Künstler austoben, herauskamen im Ostereierstil bemalte Felsen, zum Glück versteckt in einer Talmulde.

Tipp für Kunstliebhaber: Auf der südlicheren Route Richtung Tiznit steht bereits bei der Abzweigung links nach Tassirt am rechten Strassenrand eine Tafel Roche Peints - diese ignorieren, den hier beginnt allenfalls ein Wanderweg, ca. 500m weiter folgt rechts der nächste Wegweiser mit Roche Peints, hier beginnt eine gut gepflegten ca. 3km lange Piste.
Genug der profanen Kunst, uns steht nach höherem. Einen Pass (1500m) später und zurück auf 300m erreichen wir über eine Stichstrasse Zaouia Sidi Ahmed Oumousa. Hier steht der Marabout (Mausoleum) von Sidi Ahmed Oumoussa, der als heilig verehrt wird und als einer der indirekten nachkommen Mohammeds betrachtet wird.

Ein Ort des Friedens, der Ruhe.

Wir Nichtgläubige müssen uns jedoch darauf beschränken, den Katafalk durch die offenen Tür zu betrachten. Weiter führt uns der Weg nach Tiznit, wo morgen ein grosser Souk stattfindet und wir uns mit ein paar Freunden treffen wollen. Eigentlich wollten wir hier auf den CP gehen, aber da hängt ein Schild "Complet" - der Platz ist voll von "Dauergästen". Also stellen wir uns eben zu über 10 anderen WoMos auf einen Parkplatz in der Nähe des CP, der aber mit "No-Camping" Schildern garniert ist und brechen auf zur Stadtbesichtigung. Bei Rückkehr wartet bereits die Polizei auf uns, bittet!! uns höflich doch hier nicht zu übernachten wegen 400 Dirham Strafe und weist uns auf den in der Literatur nicht erwähnten Camping am Riad Assllaf (WoMo/2Pers. Dirh. 66) an der Strasse nach Tafraoute hin. Auch gut, ziehen wir halt nochmal um und befinden dafür morgen früh auch bereits mitten im Soukgebiet
SP: Camping Riad Assllaf

Morgen Teuer....

12.01.2012 0 km
Tagesziel: Tiznit
Wetter: Heiter, >20º
Eigentlich wollten wir hier heute Morgen nur auf den grossen Donnerstags-Souk, uns dort mit ein paar Camperfreunden treffen und dann Richtung Meer weiterziehen. Aber dann zeigte uns unser Nachbar auf dem CP seine hier neu bezogenen Sitze, nannte uns Preis und Adresse des Polsterers - und da wir ja schon seit längerem mit ein paar Shangri La Verschönerungsgedanken spielen, wurde diese Planung hinfällig.
Wir gingen noch auf den Souk zum Gemüse kaufen, trafen dort auch unsere Freunde und verabredeten uns für den Abend - aber dann ab in die Stadt

zum Polsterer, mit dem zu unserem Auto zum Begutachten, dann noch ein paar Preisdiskussionen, ein Handschlag und wir sitzen hier jetzt 2 Tage fest.
Seit 18h sind unsere Vordersitze ausgebaut. Morgen früh wird dann unserer Faltbank zum beziehen geholt und Morgen Abend haben wir hoffentlich (Inschallah) ein neu dekoriertes WoMo.
Den Abend verbringe wir im Fahrzeug von unseren Freunden, die morgen schon langsam die Heimreise antreten, aber der Weg ist lang - und vielleicht sieht man sich ja nochmal wieder.
SP: Camping Riad Assllaf

Ein Tag auf dem CP

13.01.2012 0 km
Tagesziel: Tiznit
Wetter: Sonnig, >20º
Heute Morgen, pünktlich um 10h stehen die Mitarbeiter unseres Polsterers vor dem Auto, haben die neu bezogenen Vordersitze bereits dabei

- Nachtschicht ist hier anscheinend noch normal - und bauen unserer Rückbank aus

mit dem Versprechen: bis 18h ist alles fertig.
Nachmittags werden schon mal die neu bezogenen Türverkleidungen vorbeigebracht und eingebaut und gegen 17h ist unser Polsterer dann wieder da, mit neu bezogener Rückbank,

die auch schnell wieder eingebaut ist. Zusätzlich bekommen wir noch 2 kleine Kissen geschenkt, Camperherz, was willst Du mehr?. Da noch eine Kleinigkeit an unserem Dachzelt zum reparieren ist, die uns morgen gegen Mittag vor seinem Laden ohne Zusatzkosten gemacht wird und uns der CP hier sehr gefällt, beschliessen wir noch einen weiteren Tag in Tiznit zu verbringen und erst übermorgen Richtung Westsahara aufzubrechen.
SP: Camping Riad Assllaf

Noch ein Tag in Tiznit

14.01.2012 5 km
Tagesziel: Tiznit
Wetter: Sonnig, >20º
Wir bringen wie verabredet unser Auto beim Polsterer vorbei und machen noch mal einen ausgedehnten Bummel entlang der Stadtmauer (5km davon stehen noch)

gehen noch mal über den Souk, finden aber immer noch nicht die richtige Sonnenbrille, kaufen dafür ein paar Kleinigkeiten ein, holen unser mittlerweile repariertes Auto ab, kaufen noch ein paar Flaschen Trinkwasser und gehen dann zurück zum CP, zum Surfen, zum Reisebericht ins Netz stellen und sind bereit für die nächsten Abenteuer in der Westsahara.
SP: Camping Riad Assllaf
Tipp für Autoverschönerungswillige, Vorzelterneuerungsbedürftige: u.ä. die gerade mal hier in der Nähe sind:
Wir haben diesem Polsterer nur beste Erfahrungen gemacht:
Tapissier
Chez Med-Ouatane
Nr. 38 Rue Ebn Khaldoun
Tiznit
Tel: 06 61 83 69 75 - Achtung - am Telefon spricht er nur wenig französisch, besser persönlich hingehen, schauen, plaudern,...
Dazuhin ist er auch ganz einfach zu finden:
Vorbei am Camping International, geradeaus durch das Stadttor und dann sofort!! rechts abbiegen, ca. 100m weiter sieht man dann links seinem Laden, davor eine alte Autositzbank.

© Anja & Wolfgang, 2011
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Wir sind auf dem Weg nach Süden, wollen weiter bis ans Meer, …. Dahin wo das Wetter hoffentlich noch so warm ist, dass man auch im ‚Winter‘ mit dem T-Shirt herumlaufen kann. Irgendwann werden wir wohl Marokko erreichen und wenn es die politische Lage dann erlaubt wollen wir noch weiter südlich bis Mauretanien / Senegal reisen.
Details:
Aufbruch: 24.10.2011
Dauer: 4 Monate
Heimkehr: 26.02.2012
Reiseziele: Marokko
Österreich
Italien
Frankreich
Andorra
Spanien
Portugal
Plage blanche
Gibraltar
Der Autor
 
Anja & Wolfgang berichtet seit 9 Jahren auf umdiewelt.