Auf zu den Scheichs

Oman-Reisebericht  |  Reisezeit: Februar 2017  |  von Peter B.

Jebel Shams

Der Ausflug nach Jebel Shams gehört sicher zum Standardprogramm jedes Oman-Reisenden, der sich von der Küste wegbewegt, so auch bei uns. Von Nizwa bis Al Hamra als letzten größeren Ort vor den Bergen sind es 45 km. Von dort zieht sich die Straße dann spektakulär in die Berge hinein.

In Guhl beindrucken grüne Felder zwischen den schroffen Felsen, an denen alte verlassene Lehmhäuser kleben.

Später winden sich die Serpentinen immer steiler um die Berge, bis die Straße dann in einen Schotterpiste übergeht. Die 10 km Schotterspiste bis zum Abzweig zu den Jebel-Shams-Hotels ist schon nicht ohne, aber entgegen manchen Meinungen anderer Reisenden auch gut ohne Allrad zu schaffen, zumindest wenn es trocken ist.

Wir haben erst einmal den Weg noch weiter nach oben gewählt, einfach mal schauen, wie weit man kommt. Ging auch recht gut, auch wenn die Piste kurvenreich, steil und holprig ist. Belohnt wird der Weg mit spektaluären Eindrücken, immer wieder einzelne Häuser, wo man sich fragt, wie denn da der Alltag aussieht.

Das Hinweisschild auf Al-Ayn haben wir gefunden, aber die im Reiseführer (Iwanowski) ausgewiesene Straße nicht. Haben irgendwann kehrt gemacht. Von einem Einheimischen geführt wurde daraus dann ein Rundweg, der wieder auf die Straße zwischen Guhl und den Abzweig zu Jebel Shams zurückführte.

Wenn man es planmäßig fahren will, dann sind das ca. 20 km mit tollen Ausblicken. Wie gesagt - wir waren mit normalem PKW unterwegs. Zum Nachfahren nur ein HInweis: Nach ca. 14 km kommt ein Abzweig, der von der Fahrtrichtig aus nicht beschildert ist. Dort ist ein Hinweisstein auf das Sunrise-Resort zu finden - da muss man links abbiegen. Immer mal wieder kommt ein Hinweisschild auf das Ressort (nur eben in der umgekehrten Richtung). 6 km nach dem Abbiegen ist man wieder an der ursprünglichen Straße/Piste.

Nanchfolgend waren wir dann noch auf einer kleinen Rundwanderung in Nähe des Jebel-Shams-Hotels, ebenfalls mit atemberauebenden Eindrücken, dort war dann auch mehr Touri-Verkehr (aber auch Einheimische, die dort gezeltet haben).

Die Fotos können Größe und Tiefe von Jebel Shams nicht ansatzweise wiedergeben.

Die Fotos können Größe und Tiefe von Jebel Shams nicht ansatzweise wiedergeben.

© Peter B., 2017
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Die Reise
 
Worum geht's?:
2 Wochen durch den Oman und Dubai
Details:
Aufbruch: 11.02.2017
Dauer: 15 Tage
Heimkehr: 25.02.2017
Reiseziele: Oman
Der Autor
 
Peter B. berichtet seit 6 Jahren auf umdiewelt.