Auf zu den Scheichs

Oman-Reisebericht  |  Reisezeit: Februar 2017  |  von Peter B.

Mahdah

Nach Nizwa folgt nun die letzte Station im Oman - Mahdah. Warum? Weil dort ein Hotel so gute Bewertungen erfahren hat und auch mir gefiel - das Wadi Shams Ressort. Wir wussten, dass es ziemlich einsam in der Nordregion liegt.

Von Nizwa aus an Al Ain vorbei, waren es ca.300 km durch die Wüste . Unterwegs ein wenig Sandsturm. Nach den 30 Grad der letzten Tage fiel das Thermoneter auf 19 Grad. Und beim Erreichen des Ziel, fernab der Zivilisation, ein langes Gesicht: das soll in der kargen Landschaft die tolle Anlage sein? Nun gut, machen wir das Beste daraus.

Das lange Gesicht sollte sich bald wandeln. Wir wurden herzlichst begrüßt und es tat sich ein wahres Paradies auf - eine gepflegte Bungalowanlage in einem schon arrangiertem Garten. Hätte man von außen nicht vermutet. Hier ein paar Eindrücke:

Unser Bungalow mit ca. 45 qm.

Unser Bungalow mit ca. 45 qm.

Das Essen, keine riesige Auswahl, aber einfach Klasse und Familienportionen - für jeden. Am Rande des Essens fragten wir den Hotelmanager nach Tourmöglichkeiten. Da die Anlage gerade nicht so sehr frequentiert ist (nur 3 Bungalows waren belegt), bot er sich als Guide an.

Am nächsten Tag gegen Mittag Start mit seinem Auto, mit einem weiteren Begleiter und Picknicktasche, unterwegs ließ er einkaufen und wir fuhren nach Al Khutwah südöstlich von Mahdah, zu einer Wadi-Tour. Das hätte man allein nicht gefunden und auch dann nicht gewagt, es war sensationell schön. In den kargen Bergen in den Wadis auf solch grüne Landschaft zu treffen, umgeben von solch urwüchsiger Natur - seht selbst:

Der erste Blick in die grüne Oase.

Der erste Blick in die grüne Oase.

Wer stellt sich Oman so vor? Das Wadi führt ganzjährig Wasser und mit ausgeklügelten Bewässerungssystemen wird kleinteilige Landwirtschaft ermöglicht.

Wer stellt sich Oman so vor? Das Wadi führt ganzjährig Wasser und mit ausgeklügelten Bewässerungssystemen wird kleinteilige Landwirtschaft ermöglicht.

Erste Pause - in der Mitte Sikhatar, der Hotelmanager, ein im Oman geborener Pakistani

Erste Pause - in der Mitte Sikhatar, der Hotelmanager, ein im Oman geborener Pakistani

Abstieg in den Wadi

Abstieg in den Wadi

Jetzt hat der Wadi nur wenig Wasser, in den Sommermonaten ist das zeitweise ein reißender Strom.

Jetzt hat der Wadi nur wenig Wasser, in den Sommermonaten ist das zeitweise ein reißender Strom.

Am dem Pflanzen läuft das Wasser aus dem Berg.

Am dem Pflanzen läuft das Wasser aus dem Berg.

Terrassengärten - mit einem irren Aufwand

Terrassengärten - mit einem irren Aufwand

Ein wogendes Getreidefeld - für Deutschland so normal, hier eine Sensation.

Ein wogendes Getreidefeld - für Deutschland so normal, hier eine Sensation.

Die Wasserkanäle, die nach genauem Plan stundenweise geflutet werden.

Die Wasserkanäle, die nach genauem Plan stundenweise geflutet werden.

Das Ende der Tour.

Das Ende der Tour.

Unterwegs auf der Rückfahrt wurde nochmals Rast gemacht und es gab es ein Fladenbrot mit Kartoffelchipsfüllung. Klingt merkwürdig, war aber sehr lecker.

Es war eine tolle Tour . und alles einfach aus Gastfreundschaft, ohne jede Bezahlung.

Ihr lest aus den Zeilen die Begeisterung. Es war genau richtig, in der Anlage Station zu machen und eine grandiose Bewertung bei booking.com ist Sikhatar sicher.

Morgen früh gehts weiter nach Dubai. Tschüß Oman, warst ein tolles Erlebnis.

© Peter B., 2017
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Die Reise
 
Worum geht's?:
2 Wochen durch den Oman und Dubai
Details:
Aufbruch: 11.02.2017
Dauer: 15 Tage
Heimkehr: 25.02.2017
Reiseziele: Oman
Der Autor
 
Peter B. berichtet seit 6 Jahren auf umdiewelt.