Thailand&Kambodscha

Thailand-Reisebericht  |  Reisezeit: Oktober / November 2017  |  von Thomas K.

Bangkok: Der Tag der Wats

23.10

Ausgeschlafen nach der langen Reise. Neugierig stürze ich mich ins Abenteuer. Ein Kollege, der auch schon in Bangkok war, hat mir den Tip gegeben, mit dem "Taxiboot" auf dem Khlong in die Stadt zu fahren. Das ist mit 40Baht (1€) nicht nur billiger als ein konventio- nelles Taxi, sondern bei den vielen Staus, die in Bangkok an der Ta- gesordnung sind, auch viel schneller. Die Abfahrtstelle habe ich bei meinem gestrigen Erkundungsrundgang schon ausfindig gemacht.

Auf dem Khlong

Der Tipp mit dem Boot auf dem Khlong zu fahren, ist echt sehr toll. Langsam schippert das Boot über den Kanal, vorbei an alten Häusern. Der Ticketverkäufer balanciert geschickt auf dem schmalen Rand des Bootes und nimmt das Geld entgegen. Einige Male hält das Boot, um Fahrgäste aussteigen, oder neue zusteigen zu lassen. Wenn auf dem schmalen Kanal Gegenverkehr kommt, dann kann es schon mal spritzen. Dafür aber sind an manchen Plätzen Seile angebracht, an denen man eine Schutzplane hochziehen kann, damit man nicht nass wird.

Das sind sie: Die Taxiboote auf dem Khlong Saen Saeb

Das sind sie: Die Taxiboote auf dem Khlong Saen Saeb

So bewegen sich die Einheimischen in der Stadt fort.

So bewegen sich die Einheimischen in der Stadt fort.

Wat Saket

Nahe am Wat Saket, dem Tempel des Goldenen Berges ist Endstation. Ein passender Ausgangspunt für eine Stadtbesichtigung.

318 Stufen führen auf den künstlich aufgeschütteten Berg.

318 Stufen führen auf den künstlich aufgeschütteten Berg.

Es geht vorbei an allerleih Statuen

Es geht vorbei an allerleih Statuen

Auf dem Berg thront ein goldener Chedi.

Auf dem Berg thront ein goldener Chedi.

Nicht selten erklingt der Gong, wenn ein gläubiger Buddhist mit dem Klöppel darauf schlägt. Und wenn man darüber reibt, kann das Ding ganz schön jaulen.

Nicht selten erklingt der Gong, wenn ein gläubiger Buddhist mit dem Klöppel darauf schlägt. Und wenn man darüber reibt, kann das Ding ganz schön jaulen.

Buddhastatue

Buddhastatue

Die Anlage von unten.

Die Anlage von unten.

Wat Suthat

What? Die ganzen Wats in Bangkok. Es gibt so viele von ihnen, dass man zum Schluss gar nicht mehr weiß, in welchem Tempel man war, geschweige denn welches Bild von welchem stammt. Unweit vom Tempel des Goldenen Berges ist der Wat Suthat.

Wat Pho

Zu Fuß geht es dann weiter Richtung Wat Pho oder auch zum Tempel des liegenden Buddha. Die 46 Meter lange und fünfzehn Meter hohe goldene Statue ist das Highlight dieses Tempels.

Der liegende Buddha

Der liegende Buddha

Überall sind die Gendenkbilder des Königs Bhumibol, der letztes Jahr, als ich gerade in VietNam war, verstorben ist.

Überall sind die Gendenkbilder des Königs Bhumibol, der letztes Jahr, als ich gerade in VietNam war, verstorben ist.

Wat Arun

Unweit des Wat Pho ist ein Markt, wo es auch kleine Straßenre- staurants gibt. Es ist gerade Mittagszeit und ich esse ein scharfes Thai-Curry mit Hähnchen und Reis. Saulecker!!
Praktischerweise gehen von hier auch Boote über den Chao-Phraya-Fluss. Der Wat Arun liegt auf der anderen Seite.

Schon bei der Überfahrt grüßt der schöne Chedi des Wat Arun.

Schon bei der Überfahrt grüßt der schöne Chedi des Wat Arun.

Der Chao-Phraya-Fluss, dahinter der Königspalast.

Der Chao-Phraya-Fluss, dahinter der Königspalast.

Auf solchen Imbisswagen werden allerhand Leckereien angeboten.

Auf solchen Imbisswagen werden allerhand Leckereien angeboten.

Ein weiterer Wat

Ein weiterer Wat

Häuserfasade in Bangkog

Häuserfasade in Bangkog

Nach zahlreichen sehr schönen Tempelanlagen geht es zurück zur Anlegestelle und wieder über den Khlong zum Hotel, wo ich die letzten Sonnenstrahlen des Tages und eine Erfrischung am Pool im 20. Stock genieße. Bevor ich zum Essen in ein Restaurant in der Nähe des Hotels gehe, will ich für morgen einen Ausflug zu den Schwim- menden Märkten buchen. Es gibt zwei Möglichkeiten: Einen Privat- fahrer, oder einen Gemeinschaftsausflug mit dem Bus. Da lernt man normal immer nette, gleichinteressierte Leute kennen. Die Bustour geht aber schon sehr früh los und grast sämtliche Hotels in Bangkok ab, um Leute einzusammeln. Das kann bei dem hiesigen Verkehrs- aufkommen sehr langatmig werden. Der Privatfahrer kommt dann, wann ich es will. Auch wenn der mit 100$ zu Buche schlägt, gönn ich mir den Luxus und spar mir viele Nerven.

Blick vom Hotelpool

Blick vom Hotelpool

© Thomas K., 2020
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Bangkok - SiemRiep - Battambang - Phnom Penh - Sihanoukville
Details:
Aufbruch: 21.10.2017
Dauer: 3 Wochen
Heimkehr: 11.11.2017
Reiseziele: Thailand
Kambodscha
Der Autor
 
Thomas K. berichtet seit 11 Jahren auf umdiewelt.